Nur 6 Prozent der deutschen Internetnutzer shoppen mobil

Mobiles Shopping wird immer als großes Ding und Trend verkauft, ich persönlich sehe da auch mittlerweile keinen Unterschied mehr, ob ich am Desktop oder mobil shoppe, da die Geräte letzten Endes nur ein Tor in den Shop darstellen – einen vernünftig umgesetzten Mobile-Shop vorausgesetzt. Sieht aber anscheinend der Großteil der online kaufenden Nutzerschaft anders. Einer jüngst veröffentlichten IPSOS-Umfrage zufolge, hinkt die Wirklichkeit der medialen Euphorie hinterher.

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In Deutschland sollen gerade einmal 6 Prozent der Nutzer mittels Smartphone oder Tablet irgendetwas gekauft haben. Weltweit führend in punkto mobiles Einkaufen sind die chinesischen Nutzer. Fast jeder fünfte Internet-Nutzer  hat dort schon einmal etwas per Smartphone oder Tablet erstanden. Ähnlich populär ist diese Art zu shoppen nur noch in Indien (15 Prozent). In unserer unmittelbaren Nachbarschaft sind die Briten (10 Prozent) die fleißigsten mobilen Shopper. Kaum Begeisterung löst diese Art des Einkaufens dagegen bei unseren französischen Nachbarn aus (2 Prozent). Und ihr? Mobil oder am Desktop einkaufen?

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

20 Kommentare

  1. Auf dem Tablet habe ich auch schon öfter etwas bestellt, aber mal ehrlich „…auf dem Smartphone“??? Das ist mir definitiv zu klein, um beim shoppen vernünftig zu recherchieren ..

  2. Mittlerweile gibt es so viele Shops mit „Kleingedrucktem“, dass man dort schon fast vorsichtig sein muss. Andere Shops sind nicht für mobile Nutzung ausgelegt. Da schaue ich mir das lieber daheim in am PC an, bevor ich es kaufe. Und nutze dort einen vernünftigen Webshop.
    Daher kann ich die Statistik sehr gut nachvollziehen.

  3. @Kay: sofern ein Shop vernünftig responsive umgesetzt ist, macht das auch auf einem Smartphone Spaß

  4. Per Amazon App habe ich schon so einiges auf dem iPhone bestellt… super praktisch.

  5. Ich denke, über ein Tablett ist das keine Tat und einfach. Aber per IPhone hätte ich keine Lust dazu. Hängt aber vielleicht auch vom Artikel ab. Bei komplizierten, elektronischen Artikeln benötige ich umfangreiche Infos und surfe gerne auch zum Vergleich auf anderen Shops.
    Dazu kommt, das es kaum vernüftige mobile Shops gibt. Stichwort: Bedienung mit dem dicken Finger…..

  6. „Routine“-Einkäufe mache ich auch per Amazon-App. Also mal schnell Zahnpasta nachbestellen, oder so ^^

    Aber normalerweise beinhaltet eine Kaufentscheidung im Internet für mich:
    1) Recherche/Testberichte
    2) Preisvergleich
    3) Kaufen
    4) Zahlung per PayPal

    Wenn ich alle 4 Schritte am Smartphone durchführe, bräuchte ich ja eine Ewigkeit.
    Das macht keinen Spaß. Ist am PC viel effizienter. Und wenn man online einkauft, ist es eh meistens nicht so zeitkritisch 😉

  7. Die obigen Vergleiche sind hinfällig. Die hohen Werte in China und in Indien zum Beispiel sind nur der Tatsache geschuldet, dass dort viele Nutzer von Mobilgeräten gar keinen PC haben. Also wenn shoppen, dann mobil. In Deutschland hat ja fast jeder einen PC und man soll sagen, was man will, aber shoppen am PC ist DEUTLICH komfortabler (Bedienung, Übersicht, Bezahlmöglichkeiten).

  8. Robin Schreuder says:

    Ich mach das eigentlich immer mit dem Tablett, aber auf dem Handy ist das doch irgendwie alles zu klein.

  9. Nie. Werde ich auch nicht. Vielleicht mal ein Buch, okay, aber höherpreisiges nein. Das Sage ich 2013 und für 2014. Tablet ja, super.

  10. Ich habe schon das eine oder andere Mobil eingekauft. Allerdings muss es vom Shop entweder eine App oder eine Mobilansicht geben.

  11. Shoppen gehört zu den wenigen Dingen, die ich nicht am Smartphone erledige. Sehe ich bei mir auch nicht kommen. Abgesehen von vielleicht kleinen Bestellungen ohne Recherche ist mir das zu frickelig.

  12. Ob Smartphone, Tablet oder Rechner – auf welchem Endgerät ich etwas online bestelle ist mir mittlerweile fast egal. Teures Zeugs (wie MacBook, Kamera oder Smartphone) bestelle ich aber eher am Rechner, weil ich meistens daran vorher recherchiere. Aber ich habe auch schon ein nicht ganz billiges Fahrrad relativ spontan per eBay-App mit dem Smartphone gekauft.

  13. hm, so „leichtsinnig“ werd dich wohl kaum werden, drahtlos zu shoppen. 😉
    Ein klares Nein zu Datensammlereien! ^^

  14. Es kommt hin und wieder vor, dass ich mit dem Smartphone bestelle. Oft suche ich mir aber nur interessante Artikel heraus, über die ich in RSS-Feeds lese usw. und prüfe diese dann am Desktop fertig.
    Die meisten Shops bediene ich aber nur vom Desktop aus, da dient mir das Smartphone höchstens zum schnellen Preis nachschlagen um eine Wertdimension zu bekommen.

  15. Ich denke man muss unterscheiden zwischen „kaufen“ und „shoppen“.
    Den reinen Kauf-Vorgang habe ich auch schon öfter schnell am Smartphone über die Amazon App oder auch in Ausnahmefällen mal bei eBay durchgeführt wenn ich schon sehr genau wusste was ich wollte.
    Aber zum „shoppen“, also auch dem Vorgang der Recherche um eine vernünftige Auswahl zu treffen ist ein Smartphone natürlich absolut ungeeignet.

  16. Für mich stellt sich da kein großer Unterschied dar, ob ich etwas über den Computer, das iPad oder das Smartphone kaufe. Ich muss zugeben, dass ich inzwischen das meiste via iPad vom Sofa aus einkaufe. Gerade via Amazon ist dies mittels des 1-Click-Prinzip einfach möglich, ohne viel Daten am kleinen Display eingeben zu müssen.

  17. Auf so einem kleinen iphone hätte ich auch keine Lust zu shoppen. Auf einem richtigen Smartphone mit ordentlichem Display macht das aber schon Spaß, mache ich gerne und ausgiebig.

  18. Auf dem iPhone ist das unterhalb der Spaßgrenze, dafür ist das mickrige Display einfach zu winzig. Wer will denn schon im Mäusekino shoppen?

    Aber auf Galaxy S4 oder Note 2 ist das schon komfortabler. Richtig Spaß machts dann auf einem hochauflösenden Tablet wie dem Nexus 10.

  19. Ist doch klar, all diese Länder wie China und Indien haben einfach keine richtige Infrastruktur. Oder es gibt weite Teile, wo diese Infrastruktur fehlt, wie im Outback in Australien. Auf dem Land der Schwellenländer jedoch leben die Meisten wie im Mittelalter. Und von shoppen würd ich da nicht wirklich sprechen wollen. Eher Klingeltöne und Co. Denn die Problematik der kleinen Bildschirme haben die wohl auch. Nebenbei muss aber auch bemerkt werden, dass es dort noch mehr Blöde gibt, die ganz naiv jeden modernen Mist willkommen heißen, mit den entspr. negativen Randerscheinungen. Dagegen ist der bundesdeutsche Internetnutzer schon recht aufgeklärt, vorsichtig und souverän.

  20. Innovationen wie Google Glass könnte jedoch das mobile Bezahlen (hands free!) und auch Konsumieren deutlich beschleunigen. Bisher ist das Ganze jedoch recht kompliziert bedienbar. Auch eine Spracherkennung, die die doch recht komplexen Miniaturoberflächen und Bestellvorgänge ablöst, wäre im Sinne des konsumierenden Nutzers.