
Das VR-Geschäft bleibt trotzdem in der Hand von HTC, die Firma wird den größten Anteil der Anteile behalten. Die Anleger sind davon logischerweise nicht allzu begeistert, da sie befürchten, die Kontrolle zu verlieren. Vom unternehmerischen Blickwinkel ist es allerdings das beste, was HTC aktuell machen kann. Man kann sich auf diese Weise voll auf HTC Vive konzentrieren, ohne das schwächelnde Smartphonegeschäft mittragen zu müssen.
Auch für künftige Partner sollte dies angenehmer sein als mit HTC direkt zu kooperieren. VR ist aktuell zwar noch nicht am Massenmarkt angekommen, der ganzen Geschichte wird aber sehr viel Potential zugesprochen. Mit HTC Vive ist HTC hier von Anfang an mit einem Produkt dabei, das in Tests durchaus gut abschneidet und außer Oculus Rift noch keinen nennenswerten Konkurrenten hat. Damit dies auch so bleibt, muss die Entwicklung vorangetrieben werden. Das geht mit einer „frischen“ Firma einfacher als von einem sinkenden Schiff aus.