Number26: Das ist die Fair Use Policy für Bargeldabhebungen in Deutschland

artikel_number26Number26 fing sich neulich einen kleinen Shitstorm ein, weil Nutzer gekündigt wurden, die offenbar nicht in das Konzept passten. Number26 äußerte sich (viel zu spät) und erklärte, dass es erstens nur wenige Kunden beträfe und zweitens diese das Konto nicht in vorgesehener Form nutzten. Da tat sich natürlich die Frage auf, welche Art der Kontonutzung nicht vorgesehen ist. Konkret ging es wohl um Bargeldabhebungen, die Number26 Kosten verursachen. Das kann sich für Number26 natürlich nur rechnen, wenn das Konto auch anderweitig genutzt wird und so auch Gebühren an Number26 fließen. Nach dem ganzen Heckmeck versprach Number26 mehr Transparenz und eine Fair Use Policy. Letztere wurde nun veröffentlicht, sie bezieht sich nur auf Bargeldabhebungen.

Da braucht man gar nicht viel herumreden, sie ist deutlich formuliert:

  • Die neue Fair Use Policy für Bargeldabhebungen für Nutzer aus Deutschland
    • Was?
      • Unbegrenzte und kostenfreie Abhebungen bei über 6000 Einzelhändlern unseres CASH26 Netzwerks. Mit wenigen Klicks auf eurem Smartphone könnt ihr so kostenlos Geld abheben.
  • Monatlich 5 kostenfreie Bargeldabhebungen in Deutschland für:
    • Alle Nutzer mit einer Frist von 3 Monaten zu Beginn der Einführung
    • Alle Nutzer, die unter 26 Jahre alt sind
    • Alle Nutzer, die das Konto als Hauptkonto nutzen, bedeutet:
      • Nutzer, die ein regelmäßiges Einkommen oder monatlich Sozialleistungen jeglicher Art innerhalb von zwei aufeinander folgenden Monaten auf ihrem N26 Konto erhalten
      • Nutzer die innerhalb von zwei aufeinander folgenden Monaten jegliche Art von Gutschriften erhalten, die sich in der Summe auf 1000 € oder mehr belaufen
  • Monatlich 3 kostenfreie Bargeldabhebungen in Deutschland für Nutzer aus Deutschland, die keine der oben genannten Kriterien erfüllen (nach Vollendung der 3-monatigen Frist zu Beginn)
  • Ist das Kontingent überschritten, fällt für jede weitere Abhebung eine Gebühr von 2 € an
  • Sobald du das Limit für kostenfreie Abhebungen erreicht hast, wirst du per Push-Mitteilung benachrichtigt. Zusätzlich wird dir in der App in der aktuelle Status angezeigt.
  • Warum:
    • Bargeldabhebungen sind insbesondere in Deutschland sehr kostspielig. Wie eingangs bereits erwähnt, haben wir nach euren Vorschlägen für eine Lösung gefragt und gemeinsam beschlossen, dass diese Regelung die fairste Lösung für diejenigen ist, die mehr als 3 oder 5 Abhebungen monatlich vornehmen möchten. Und nicht vergessen: CASH26 Abhebungen bleiben kostenfrei. Zusätzlich möchten wir unsere jüngeren Nutzer, die womöglich studieren oder gerade erst in das Arbeitsleben eingestiegen sind, etwas unterstützen.
  • Grundsätzlich bleibt also auch künftig das Konto kostenlos und selbst wenn man das Konto nicht weiter nutzt, sind drei Bargeldabhebungen pro Monat kostenlos. Die neuen Regeln treten ab dem 7. September in Kraft. Während ich die Fair Use Policy nachvollziehen kann und Number26 auch weiterhin nutzen werden, muss man sich doch fragen, was aus dem Claim des kostenlosen Girokontos wurde. Wenn es jetzt an jeder Ecke Einschränkungen gibt, Bargeldabhebungen sind hier sicher nur der Anfang, kann ich das auch als modernes Unternehmen nicht als kostenlos bewerben. Wie die Fair Use Policy entstanden ist, erklärt Number26 in diesem Artikel.

    Was sagt Ihr zum neuen Umgang mit Bargeldabhebungen und die eventuell anfallenden Gebühren? Für Euch ein Grund zum Wechsel?

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    Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

    49 Kommentare

    1. och komm. muss sowas denn sein.

      Kann man nicht einfach sagen 5 Abhebungen im Monat danach kostet es. Was sind denn das für bescheuerte Regeln 3 mal drüber muss man Geld drauf tun etc etc etc.

    2. Hallo DKB ich komme!

    3. Ganz ehrlich? Nach dem Rausschmiss vieler Kunden haben sich die für mich erledigt. Hatte überlegt da mein Gehaltskonto hinzuziehen, aber nun nicht mehr.

    4. Absolut nachvollziehbar, bloß leider etwas spät in dieser Eindeutigkeit. Diese Kostenlosmentalität wird in absehbarer Zeit eh zu Ende sein.

    5. @filesharer123:

      Steht da doch: „Ist das Kontingent überschritten, fällt für jede weitere Abhebung eine Gebühr von 2 € an“

    6. Die Bankgebühren für Abhebungen, die in Deutschland erhoben werden, sind grundsätzlich zu hoch, man sieht das an diesem Beispiel sehr schön. Nicht umsonst bieten wohl die meisten Banken diese kostenlosen „Gehaltskonten“ an, um auch einen gewissen Umsatz damit zu erzielen. Vielleicht möchte Number26 hierdurch auch mehr Nutzer dazu animieren, höhere Beträge einzuzahlen. Es kann kaum rentabel sein, Tausende Kleinkonten zu führen, die nur wenige Euro Guthaben aufweisen, diesen aber kostenlose Features anzubieten. Kostenlos mag am Anfang gut klingen, wenn der erste Startup-Businessplan entwickelt wird. Später stellt sich dann die Realität ein.

    7. Ich kann die neue Fair Use-Policy nachvollziehen. Allerdings: wer braucht heutzutage wirklich noch zwingend Bargeld, wo man immer öfters auch im lokalen Handel bargeldlos zahlen kann?

      Ich habe in den letzten fünf Wochen genau zweimal Bargeld ausgegeben: einmal 3 € für nen Döner und einmal 38 Cent für zwei Brötchen. Alles andere wird bei mir mit Karte bezahlt.

      Selbst fünf Bargeldabhebungen pro Monat bedeutet übrigens, daß man einmal pro Woche Bargeld kostenlos ziehen kann. Wer damit nicht auskommt, dem ist normalerweise eh nicht zu helfen, denn normalerweise dürfte man schon den Überblick haben was man in den kommenden 7 Tagen an Bargeld benötigt.

    8. Wer in direkter Nähe zu einer Grenze wohnt, kann weiterhin kostenlos im Ausland abheben 🙂

    9. Die Bedingungen finde ich korrekt und nachvollziehbar.
      Allerdings, hätten sie das Konto doch gleich von Beginn an so einführen können.
      Man darf doch auch von einem Startup, mit einer erfahrenen Bank im Hintergrund, erwarten, richtig zu kalkulieren. Das hätte denen eine Menge verärgerter Kunden erspart, als auch dem „Markenansehen“ gut getan und nicht geschadet.

    10. @Torsten Maue – Das sehe ich auch so. Es wurde berichtet, dass einige Kunden 13x oder gar 30x pro Monat Geld abgehoben haben sollen o.O Ich bin immer vorsichtig von mir auf andere zu schließen – hier habe ich aber wirklich gestutzt.

      @BeardMan – Ich gehe davon aus, dass die etwas „blauäugig“ gestartet sind. Es war klar, dass das ein hippes Konto/Produkt werden sollte, coole App, nur online etc. Da ging vermutlich niemand davon aus, dass sich jemand das Konto klickt um dann jeden Tag (oder jeden zweiten) zum Automaten zu rennen (ich wäre da auch nicht drauf gekommen)

      @filesharer123 – Das sehe ich auch so. Statt vieler langer Sätze und Bedingungen einfach klare und simple Regel. Man könnte auch die Mitte nehmen: 4x frei, danach kostet x,- Euro. Punkt. Aber mei, sie üben noch und nun ist überhaupt mal eine Regel klar – ein Anfang 😉

    11. Eine Ersatzkarte kostet jetzt 10€. Für mich die größte Unverschämtheit.

    12. @Torsten: prinzipiell stimme ich dir zu. Da man bei Number26 aber nie vorher weiß, ob das Terminal die Karte akzeptiert oder nicht, zahlt mandannfoch lieber Bar. Wer achter schon darauf, ob am Eingang ein „Maestro“-Aufkleber ist??

    13. Prinz1992 says:

      Völlig korrekt. Wenn man sich mal ansieht, wie bei anderen Banken in den letzten Monaten zum Teil die Gebühren gestiegen sind, ist klar, daß N26 nicht noch draufzahlen möchte bei Kunden, die ständig zum Automaten rennen. Ich komme mit 1 bis 2 Abhebungen pro Monat aus.

    14. Eine faire Lösung die in der Regel auch locker ausreicht.

    15. Ihr immer mit Euern „Bargeld braucht man nicht mehr“…

      Geht mal in die Kneipe umme Ecke und zahlt mit Karte.
      Geh mal zu Edeka und versuche mit der Number 26 Kreditkarte zu zahlen
      Geh mal zu Franchise McDonalds Läden und versuche mit der Karte zu zahlen.
      Ohne Bargeld wäre ich allein bei diesen Beispielen schon längst verhungert.

      Ansonsten ist das mit der Fair Use Policy in meinen Augen aber okay.
      Damit kann man planen – auch wenn es für die verprellten Leute zu spät kommt.

    16. Bei einem Konto, in welches man nur 100€ monatlich kostenfrei bar einzahlen kann, benötigt man ein zweites Konto zum Überweisen. Denn als Gehaltskonto taugt es für mich auch nicht, da man nur max. 5x kostenfrei abheben darf.

      Also entweder man bekommt sein Geld nicht rauf, oder man bekommt es nicht runter. Oder man zahlt Gebühren, aber dann kann man je gleich bei seiner bisherigen Bank bleiben.

      Ich nutze es als Zweitkonto, um per RFID ohne Pin kontaktlos an der Kasse bezahlen zu können und um im Ausland kostenfrei und gebührenfrei abheben zu können. Dafür ist es (noch) perfekt. Dass ich mein anderes Konto kündigen und komplett zu Number26 wechseln werde, ist seit heute noch unwahrscheinlicher. Ein Finanzdienstleister, der noch im Experimentierstadium ist und seine Konditionen immer mal wieder ändert, wird mein Gehalt nicht sehen.

    17. Wie schaut das eigentlich aus wenn man mal im Lotto gewinnt. Bei Number26 werden ja nur täglich bis zu maximal 25000€ gutgeschrieben…

    18. Faktisch hat sich das vielversprechende FinTech Startup Number26 völlig diskreditiert.

      Eine Bank lebt von den Kunden.
      Kunden kommen zu einer Bank, wenn diese vertrauenswürdig erscheint oder die Dienste besonders lukrativ einzustufen sind.

      Aber wenn ich in dieser kurzen Geschichte von Number26 das letzte Jahr resümiere, ist die Bilanz vernichtend.

      1. Bilder für die erste Kampagne genutzt, welche angebliche Mitarbeiter zeigten – stellten sich als Platzhalter heraus, welche aus Versehen implementiert wurden (??!?!). Ich kann doch von einem Unternehmen, welches um das Vertrauen seiner Kunden bemüht ist, soviel Sorgfalt erwarten, dass solch ein Fauxpas nicht passiert.
      2. Erst heißt es – unbegrenzt Bargeld abheben & einzahlen! Überall (bei Einzahlungen -> Partnerunternehmen wie Barzahlen…)! Immer! -> Nun heißt es – stark begrenzt Einzahlen (100€ montl. ? -> ansonsten Gebühren) & bis zu 5x kostenlos abheben (für „Hauptkonto Nutzungsverhalten“… Ansonsten nur 3x).
      3. Ohne Richtlinien, Kunden geprellt durch Kündigung (ich will mir gar nicht ausmahlen, wie aufgeschmissen man ist, wenn man die N26 Karte als alleinige Geldquelle auf 6 Monatige Rucksacktour mitnimmt & mittendrin wird man gekündigt).

      Klar, die Fair Use Policy macht vielleicht Sinn. Allerdings habe (zumindest) ich mir das Konto genau aus zwei Gründen eingerichtet: Bargeld einzahlen und auf mein Hauptkonto überweisen oder im Ausland wieder abheben.

      Letztlich bin ich nicht besonders traurig, da ich mit meinem Giro bei der DKB durchweg zufrieden bin & mir künftig halt die paar Minuten zum nächsten DKB Automaten aufbürgen muss, wenn ich mal wieder etwas (mehr als 100€…) einzahlen will.

      Allerdings sollte man doch einfach das Konzept genau durchplanen um solch ein Straucheln zu vermeiden. Auf die Kunden wirft das kein gutes Bild & ich kann mir gut vorstellen, dass nun noch weniger Menschen ihr Hauptkonto bei Number26 führen werden.

      Grüße aus Berlin

    19. derlinzer says:

      Ich verstehe das ganze Gezetere nicht:

      1) Kunden missbrauchen ein Produkt, tauschen sich in Foren auch noch rege darüber aus, oder nutzen es fernab von ‚allgemein üblich‘ und sind dann überrascht, dass sie gekündigt werden?

      2) Automatenbehebungen kosten – besonders in DE – viel Geld. Wer nun glaubt, dass dies mit einem kostenlosen Konto unbeschränkt, dauerhaft und kostenlos bleiben wird, ist grenzenlos naiv. Das wird bei keiner Bank so bleiben, aber ‚flüchtet‘ ruhig dorthin, wo es noch geht.

      3) Leistungen der Banken werden sich zunehmend danach richten, wieviel Gebühren dafür gezahlt werden, bzw. welche regelmäßigen Zahlungseingang in welcher Höhe es gibt. Umfangreiche kostenlose ‚Taschengeldkonten‘ werden völlig wegfallen.

      4) Oh mein Gott, eine Ersatzkarte kostet was? Verlorener Führerschein, etc. wird ja kostenlos ersetzt, richtig?

    20. Modernes Banking trifft auf Kostenlos- und Planlos-Mentalität. Mehr als fünfmal im Monat zum Automaten rennen und dann beschweren. Außer man ist objekitophil und in den Geldautomaten verliebt. Dann sollte das Vergnügen auch zwei Euro wert sein.

      Ich zahle kaum mit Karte, aber irgendwie komme ich mit dreimal Geldziehen im Monat problemlos hin.

    21. Ist meiner Meinung nach völlig in Ordnung. Selbst 3 Anhebungen pro Monat sind schon ziemlich viel. Aber nachdem was man so liest scheinen manche Kunden das regelmäßige abheben von Mini-Beträgen ja als Hobby zu betreiben.

    22. Deliberation says:

      Dein Girokonto
      wie es sein soll.
      Einfach, transparent und überall.

      Irgendwie sollten sie langsam überlegen, ob sie „einfach“ streichen. Number26 erfährt mehr und mehr, wie die Wirklichkeit funktioniert. Wie eine idealisierte Partei in der Politik, die nach Jahren der Opposition plötzlich Regierungsverantwortung hat und sich dann genau so dröge und bürokratisch verhält, wie der Rest der Parteienlandschaft.

      Number26 wird jedenfalls dann eine richtige Bank sein, wenn sie alles wie die herkömmlichen Banken macht.

      Willkommen in der Wirklichkeit!

    23. Firetribe says:

      @Matze: Dass du damit nur Kosten verursachst bei denen und absolut nichts zur Finanzierung dieses von dir genutzten Angebots beiträgst, ist dir bewusst? Verlangst du alles ohne Gegenleistung oder nur bei Internet-Unternehmen oder Startups?
      Leute gibt’s…

    24. Es ist halt numal so, dass es auch Kunden gibt (z.B mich) die sich das Number26 Konto vorallem geholt haben, weil man kostenlos Bargeld abheben kann. Und das viele junge Leute häufiger Bargeld abheben, weil sie nicht mit mehr als 30€ auf Tasche rumlaufen wollen ist halt so. Wenn ich beim Feiern gehen merke ich habe nicht genug Geld, gehe ich halt schnell zum Automaten und hole was nach. Das passiert durchaus häufiger als 4-5 mal im Monat.

    25. Win-Win Situation von Number26.

      Jetzt hat man den Shitstorm auch noch sinnvoll nutzen können um ALLEN Kunden einen Reinzudrücken indem man seine Prinzipien abschafft.

      Fair-Use hin oder her, aber hier hätte man bessere Lösungen nutzen können.

      Z.B. alle X Transaktionen bekommt man einen Credit um eine kostenlose Bargeldabhebung zu tätigen. Dadurch ermutigt man auch noch zur aktiven Nutzung und die, die das Konto nur zur Geldabhebung nutzen kommen nicht mehr weiter.

      Ich selbst komme meistens nicht über 5 Abhebungen, habe aber immer ein ungutes Gefühl größere Summen (>100€) abzuheben…

      Denke mit der jetzigen Lösung hat man sich dann bei einigen Kunden die nächste Axt ins Knie gerammt.

    26. Wer ein bischen googelt erfährt recht schnell die Hintergründe für die Sperrung zahlreicher Konten. Und wenn da ein paar Jungs eine Schwachstelle im Konzept gefunden haben, dies schamlos ausnutzen und dann von N26 die Notbremse gezogen wird ist das mehr als verständlich.

    27. derlinzer says:

      @Dominik: Und meinst du nicht, dass sich dieses Credit-Verdienen wieder ganz schnell mit Mini-Transaktions-Ping-Pong im erweiterten ‚Freundeskreis‘ missbrauchen liesse?

    28. Hatte überlegt komplett dahin zu wechseln, aber da sie nur eine Maestro Karte anbieten bin ich mehrfache Barabhebungen angewiesen. In meiner unmittelbaren Umgebung wird nur Girocard akzeptiert… Schade eigentlich, aber damit sind sie für mich raus…

    29. Prinzipiell reichen 3-5 Abhebungen den meisten Leuten ja aus im Monat. Finde ich als Regel nicht schlecht, wer mehr braucht, muss sich eben ein anderes Konto suchen.
      Die Vorgehensweise seitens Number26 ist aber eine Katastrophe. ALLES, ÜBERALL, UMSONST ankündigen, dann aus heiterem Himmel ohne Vorwarnung kündigen und jetzt eine sehr enge (3x ist wirklich nicht viel…) und komplizierte Regel bringen.

      Ich habe das Gefühl, da hat sich jemand das Business wesentlich einfacher vorgestellt, als es tatsächlich ist. Vielleicht sind die erfahrenen Player wir DKB & Co. doch nicht so uncool. 😉

    30. Ich park mein Geld bei einer Bank, nicht bei einer App. Mal ernsthaft, wozu tut man sich solche total hippen FintechStartups an? Weniger als Nix (IngDiba, DKB usw) zahlt man nicht. Also wozu? Um die Chance zu haben in der Ersten Reihe betroffen zu sein wenn die nächste IT-Blase platzt und die total angesagten FinTech Versuche sterben, weil coolnes im Finanzbusiness nun mal nicht alles ist? Also wirklich… ich wurde mich nicht wundern, wenn demnachst mal so ein FinTech mit der Kohle mal eben auf die Bahamas verschwindet. Gesichtslose Apps ohne vorgeschichten das Geld anzuvertrauen…. da dann doch lieber Roulette.

    31. Was ist denn hier dran „Fair Use“? Handelt es sich nicht klassisch um ein Gebührenmodell, bei dem die ersten 3 Abhebungen im Monat kostenlos sind?!

    32. @Patrick
      Das Girocard unterstützen meiner Meinung nach ALLE Bankkarten.
      Das Co-Branding (also in dem Fall Maestro) ist für das Ausland wichtig.

    33. @Markus: Die Maestro Karte ist in diesem Fall aber wirklich nur eine Maestro Karte. Es gibt KEINE girocard Funktion und damit ist man dann teils wirklich aufgeschmissen, da Maestro meist nur akzeptiert wird, wenn sowieso auch die MasterCard akzeptiert werden würde.

    34. @Markus: leider nicht… Hab schon zu oft erlebt, dass eine Zahlung mit der Maestro nicht akzeptiert wurde…

    35. Star Craftler says:

      ich bringe auch mal mein startup raus und sag „BILLIGES LIEFERESSEN FÜR ALLE“. Nach 3 Monaten ruder ich dann zurück wenn ich die Marktanteile habe und sage „sorry Leute, nur noch Muesli kostenlos, weil Fair Use Policy“

    36. Star Craftler says:

      und nein hab generell kein Problem damit 3 Abhebungen kostenlos zu machen. Allerdings war es nicht das, was von Anfang an kommuniziert wurde und für was N26 steht. Von daher ein dicken MINUS von mir dafür.

    37. CASH26 waere okay wenn nicht zu 80%, dann wenn man es nutzen will, „Verbindung zum Server könnte nicht hergestellt werden“ kommen wuerde. Man wird ja dazu genoetigt an den Automaten zu gehen..

    38. Wie regelt Number26 das eigentlich rechtlich? Muss nicht vor der Abhebung jede Gebühr die anfällt angezeigt und bestätigt werden? Glaube kaum, dass die das technisch so umsetzen, dass die 2€ nach dem 5. mal auf dem Display angezeigt werden?

    39. Was ist daran nun Fair? Letztendlich haben Sie nur endlich mal die Regeln neu aufgestellt, was Sie gleich am Anfang hätten tun können. Angesichts dieser und weiterer Konditionen jedoch würde ich z.B. mit einem DiBa Konto weiter besser fahren als damit. Wo ist nun der Vorteil?
      So sieht es nur noch aus wie eine 08/15 Bank für Kleingeldbesitzer die von vorn bis hinten ohnehin limitiert sind und auch noch zur Kasse gebeten werden wenn Sie mal aus den Regeln ausscheren. Nichts für Leute mit Geld.

    40. Tjo, dann geht mein Gehaltskonto wohl doch wieder zur Sparkasse =)

    41. Mich hat man dann damit auch verloren. Goodbye Number26. Es hätte nicht mehr viel zum Hauptkonto gefehlt und ich habe das Modell finanziert, durch viele Zahlungen per Karte, für die man die Transaktionsgebühren eingestrichen hat. Abheben ohne Gebühren und keine Auslandseinsatzentgelte bekomme ich dann auch bei Cortal, DKB oder ING-Diba in Verbindung mit einer Advanzia Gold Mastercard.

    42. Mir ist das sowas von Latte …. ich hole im Höchstfall 2…3 mal Bargeld — im Jahr — und das auch nicht in Deutschland.
      Also für mich ist und bleibt NUMBER 26 einfach perfekt.

    43. Man möge mich korrigieren, aber offiziell sind die gar keine Bank, richtig? Wirecard steht doch dahinter und Number 26 ist quasi nur ein „Reseller“ ohne große Pflichten?! (P-Konto – gesetzlich vorgeschrieben für Banken – wird beispielsweise nicht angeboten. Lt. Hotline nicht notwendig, da sie keine Bankenlizenz in DE haben)

    44. Mich würde N26 interessieren – , WENN es im nächsten größten Ort (7.000 E) funktioniert. Frage bei Penny, ob dort Bargeld ausgezahlt würde, verursachte nur verzweifeltes ratloses Grübeln …
      Mein Bedarf:
      bisweilen vergesse ich meinen Geldbeutel, in dem auch meine Karte steckt, und bin per Rad unterwegs (im Auto liegt für sowas Bargeld) … und bräuchte Geld. Aber, wenn Number26 und Cash26 unbekannt sind oder nur bei Mindesteinkauf 20 € akzeptiert werden, wie ich auch schon las …

    45. Wie die Schäfchen ihre Hipsterbank verteidigen. Früher war der Kunde noch König, heute ist er anscheinend nur noch lästig. Man solle sich doch schämen sein hart verdientes Geld nach belieben zu nutzen/abheben/einzahlen. Wo kommen wir denn hin? 😉
      Sobald man das Geld in einer Bank hat gehört es der Bank und man bekommt nur ein Nutzungserlaubnis wo man sich an deren Regeln halten muss. Man geht zum Automaten und hofft, dass man von der gnädigen Bank etwas Taschengeld bekommt. Hallo? Hier läuft was falsch!

    46. Vorab: Ich bin NICHT bei Number26.

      Ich finde diese Regelung allerdings vollkommen in Ordnung, der „durchschnittliche“ Kunde wird nicht eingeschränkt aber die speziellen müssen für ihre Wünsche dann entsprechend zahlen. Kosten auf die Allgemeinheit umlegen machen wir schon bei allen möglichen Versicherungen genug, nur zahlen wenn man es braucht finde ich da sinnvoller.

      PS: Ich bin bei der Consorsbank, dort gibt es auch kostenlose Abhebungen und zusätzlich 10Cent Gutschrift für jede Kartenzahlung. So möchte man vielleicht einen weiteren Anreiz für Kartenzahlungen schaffen. Bei mir hat es geklappt.. 😉

    47. derlinzer says:

      @Merten Du kannst bei jeder Bank dein Geld nutzen/abheben/einzahlen – abhängig von der Bank mit bestimmter Häufigkeit und zu bestimmten Kosten. Du tust ja so, als ob number26 das Geld nicht mehr rausrücken würde…

    48. Was N26 offensichtlich nicht berücksichtigt, die MaestroCard ist eben keine EC-Karte die überall akzeptiert wird. Ich habe bei einigen Einzelhändlern nicht mit der MaestroCard zahlen können und musste dann sehen wie ich schnell an einen Geldautomaten komme um zahlen zu können! Grundsätzlich habe ich kein Problem mit 5 freien Barabhebungen am Geldautomaten. Das Problem mit der häufigen Nutzung von Geldautomaten ist meiner Meinung nach von N26 hausgemacht.

    49. @Frank
      Diese „MaestroCard“ genannte Karte hab ich mir zwar auch schicken lassen, allerdings erst einmal benutzt, weil meine Mastercard gerad mit nem anderen Auto u8nterwegs war … :o)
      Aber normal reicht doch die Mastercard vollkommen aus.
      Ich verstehe da jezt nicht, wo das Problem liegen sollte.
      Im übrigen würde ich ich auch gar nicht erst auf die idee kommen, bei Händlern zu kaufen die eventuell Master oder Visa nicht akzeptieren ….
      Das gabs schon, aber die sollen dann halt ohne mich glücklich werden mit ihren Einnahmen …