Nuki Smart Lock ab sofort mit Alexa Smart Home Skill, kann parallel zum Custom Skill genutzt werden

Smart Lock und Sprachassistenten, viele Mythen ranken sich um diese Konstellation. Beim Vorbeilaufen mal eben Alexa bitten, die Tür zu öffnen, so das düsterste Szenario, das sich gerne ausgemalt wird. Ist aber gar nicht so einfach, denn sowohl die Hersteller der Smart Speaker als auch die der Smart Locks, beschäftigen sich natürlich mit solchen Dingen. Daher ist es auch nicht möglich, über die offizielle Smart-Home-Schnittstelle von Alexa Smart Locks zu öffnen, lediglich das Sperren geht per Sprache.

Für Nuki gab es bereits einen Skill, der sich allerdings nicht der erwähnten Smart-Home-Schnittstelle bedient hat. So war es auch möglich, das Smart Lock aufzusperren, allerdings auch hier verhältnismäßig sicher, da beim Aufsperren auch eine PIN abgefragt wird. Der Haken, man kann nicht einfach sagen „Alexa, sperr die Tür zu,“ sondern muss den Skill benennen („Alexa, sag Nuki, die Tür zu öffnen“ oder ähnliche Variationen).

Ein weiterer Vorteil des Smart-Home-Skills ist, dass man Nuki so in Szenen einbinden kann. Je nachdem, wie man im Bereich Smart Home aufgestellt ist, kann das sehr nützlich sein, da sich dann gleich mehrere Vorgänge mit einem Befehl schalten lassen.

Ihr müsst Euch glücklicherweise nicht für einen der beiden Skills entscheiden, sondern könnt einfach beide aktivieren. Ich habe ein bisschen rumprobiert und muss sagen, dass die Erkennung, welcher Skill nun genutzt werden soll, nicht immer passt, aber in den meisten Fällen zum gewünschten Ergebnis führt. Nachteile sind mir durch den Parallelbetrieb der beiden Skills bisher keine über den Weg gelaufen.

Um Nuki in den Einstellungen für Smart Home in der Alexa-App zu finden, muss der Smart-Home-Skill erst einmal aktiviert werden. Das wiederum erfordert eine Verknüpfung mit Nuki Web. Solltet Ihr das noch nicht aktiv haben, müsst ihr es in der Nuki-App aktivieren, vermutlich ist das aber bereits geschehen.

Ist die Verbindung hergestellt, sucht man einfach nach Smart-Home-Geräten mit der Alexa-App und kann anschließend Nuki sehen und verwenden. Ziemlich cool, es macht schon einen Unterschied, ob man einfach Alexa anquatscht oder eben noch einen Skill benennen muss (was letztendlich ebenso „umständlich“ wie die Lösung über IFTTT ist).

Angst, dass jeder die Tür per Sprache öffnen kann, muss man also nicht haben, auch nicht als deutscher Spießbürger, der nichts Neues in seinen eigenen vier Wänden zulassen möchte, weil es ja auch ohne wunderbar geht.

Smart Home Skill:

Custom Skill:

Nuki Smart Lock:

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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3 Kommentare

  1. Toller letzter Satz. Fühle mich angesprochen.

  2. Toller letzter Satz, fühle mich zum Glück überhaupt nicht angesprochen. 🙂

  3. „Angst, dass jeder die Tür per Sprache öffnen kann, muss man also nicht haben“: Worauf bezieht sich das „also“? So wie ich den Rest des Artikels lese, kann jeder per Sprachbefehl die Wohnung öffnen, sobald es eingerichtet ist. Also eventuell auch durch die geschlossene Tür Alexa anschreien.

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