Nuki: Fernzugriff aufgrund von IT-Problemen derzeit nicht möglich

Über die Zutrittslösungen von Nuki, insbesondere deren Smart Lock, hatten wir im Blog bereits des Öfteren berichtet. Jenes ist auch bei uns im Team im Einsatz. Grundsätzlich lässt sich das Smart Lock über die Bluetooth-Verbindung direkt vor Ort lokal steuern. Man hat aber auch eine Bridge für den Fernzugriff parat. Jene erlaubt es dann sich über den Nuki-Server zum heimischen Lock zu schalten und dessen Status einzusehen und Personen aus der Ferne auch mal eben Tür und Tor einzulassen. Seitens Nuki hat man da derzeit Probleme mit der IT-Infrastruktur, weshalb der Fernzugriff im Moment nicht mehr funktionstüchtig ist. Man arbeite derzeit bereits an einer Lösung, im Moment könnt ihr aber nur vor Ort auf euer Smart Lock zugreifen, um aufzusperren. Dürfte sicherlich also einen Großteil von euch nicht beeinträchtigen, zeigt aber immer mal wieder auf, dass man sich im smarten Zuhause keineswegs (bzw. ausschließlich) auf Cloud-Lösungen verlassen sollte.

Update 19:45

Laut Nuki seien die Server-Probleme behoben und alles soll nun wieder reibungslos und wie gewünscht funktionieren.

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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24 Kommentare

  1. Ah, danke für den Hinweis! Habe das Problem schon bei mir gesucht und war dezent genervt. 😀

  2. Das das ist der Mist mit der unnötigen Cloud.
    Das ganze ließe sich auch für Laien relativ einfach ohne Cloud lösen wenn es die Software hergeben würde.

    Wäre schön wenn die Hersteller das zumindest vorsehen würden.
    Da würde niemanden ein Zacken aus der Krone brechen wenn es Optional einstellbar wäre.

    • Felix Frank says:

      Die Bridge ist doch optional. Zumindest, wenn man rein das Smart Lock verwendet.

    • Wie willst du das für einen LAIEN relativ einfach lösen?

    • Stelle mir grad ernsthaft die Frage, wie z.B. die Funktion des Opener ohne Cloud gehen soll? Okay, spontan würde mir da eine Lösung einfallen die lokal auf einer eigenen NAS läuft und mit dem Internet verbunden ist. Aber auch hier ist eine 100%ige Zuverlässigkeit nicht gewehrleistet, mal abgesehen von der Tatsache das nicht jeder eine NAS zuhause stehen hat.

      Lasse mich jedoch gern eines Besseren belehren wenn du da wirklich eine praktikable Lösung parat hast?

      • Ein Service auf dem eigenen NAS wäre aber im Prinzip ja auch ein Cloud Dienst, der immer am Netz hängt. Und ich für meinen Teil vertraue bei sowas den großen Firmen, die weltweite große Cloud Instanzen haben, eher zu, das sicher zu betrieben, als vom NAS Hersteller bzgl Sicherheitslücken abhängig zu sein…

        Denkbar wäre, wenn sich das NUKI schloss ans WLAN einklingt statt nur mit Bluetooth arbeitet, und man dann mit VPN auf sein Heimnetz zugreift. VPN in der Fritzbox ist auch für Laien aktivierbar. Nachteil wäre der erhöhte Stromverbrauch vom Nuki schloss.

        Ich finde daher die Kombination aus Bluetooth Schloss und Bridge sowie Hersteller Cloud und im Gegensatz zum vollständig elektronischen Schloss als Backup den Schlüssel sehr gut.

        Einzig der Zugang über VPN auf die Bridge würde ich mir wünschen, damit würde sich die Cloud Geschichte umgehen lassen, ohne groß an Komfort einzubüßen… Müsste man vielleicht eine Cloud Bridge und eine reine WLAN Bridge anbieten… Oder sogar zwei verschiedene Apps…

    • ich verstehe deine Ansage nicht: Nuki kannst du ja rein über BT betreiben, die Bridge ist optional eben genau für den Fernzugriff? Was soll der Hersteller da noch anders erklären?

  3. Blöd für Leute die mittels Opener den Hauseingang eines Mehrparteienhauses steuern und sich auf die Lösung verlassen. Da heißt es dann beim Nach Arm klingeln, damit er die Haustüre öffnet – falls er da ist.

    • So ist es mir heute ergangen 😀 „Zum Glück“ hatte ich einfach auch noch aus Gewohnheit (und weil ich dem ganzen einfach immer noch nicht so 100%ig trauen will) den Schlüssel dabei und konnte mir das Klingeln beim Nachbar sparen 🙂

    • Habe bei mir den Continuous-Mode aktiv, so dass ich einfach bei mir geklingelt habe und der Opener geöffnet hat. Ich muss aber zugeben, dass ich immer auch noch einen Schlüssel zur Sicherheit dabei habe, falls alle Stricke reissen
      Ein Problem beim Opener ist bei mir, dass wenn die Batterien zu wenig Saft haben, die Klingel weiterhin funktioniert – jedoch nicht die Sprechanlage von der Wohnung aus (ich höre niemanden).

    • Wäre das auch der Fall, wenn man den Opener mittels Homebridge an Homekit abgebunden hat?

  4. Ich nutze meine Bridge lokal mit HomeAssistant, und bin so unabhängig von der Nuki-Cloud.

  5. Ich hab mal eine allgemeine Frage.
    Wir nutzen schon eine Weile das System von KIWI (deutsches Unternehmen). Gehört habe ich jedoch noch nie etwas bei euch hier im Blog. Erst dachte ich, ok ist wohl zu klein, jedoch haben KIWI und Nuki etwa die gleichen Zahlen an Verkäufen/Installationen. Daher die Frage, woran es liegt?
    https://nuki.io/de/blog/nuki-news-de/100-nuki-spannende-fakten-und-zahlen-rund-um-nuki/
    https://kiwi.ki/ueber-uns/

    • Kiwi scheint mir eher eine Lösung für den kompletten Neubau / Renovierung zu sein, und hat offenbar auch hauptsächlich Türen mit ausschließlich elektronischen Schlössern, oder übersehe ich was?

      Nuki hat halt den Vorteil es lässt sich auf einer normalen Schlüssel-Tür nachrüsten, damit auch für Mietwohnungen geeignet, und man kann den Schlüssel nachwievor als Backup nutzen.

      • Ja, ich glaube, das bieten die auch an. Jedoch werden komplette Häuser durch die Hausverwaltung umgerüstet (war bei uns zumindest so). Hat den Vorteil, dass ich bei der Hauseingangstür und meiner Wohnungstür mit dem Transponder problemlos rein kann. Die Kosten hat die Hausverwaltung auf die Miete gepackt. Ich glaub wir zahlen 2 Euro mehr oder so – sicher bin ich gerade aber nicht.
        Wir haben die Klinken-Version. Also der Schlüssel ist weiterhin möglich, jedoch wird die Öffnung digital entriegelt und auch verschlossen. Ich glaub eine ähnliche Lösung wie bei Nuki.
        Daher ja meine Frage vorab. 🙂

    • Kiwi kannst ja nicht nachrüsten? Kost ja auch ne latte…

      • Ist doch quatsch, was du schreibst.
        Nuki und Kiwi kann man beide nachrüsten. Und auch beide kosten etwa gleich viel Geld. Bei Kiwi läuft das nur meist über die Hausverwaltung und bei Nuki muss man alles selber zahlen.

  6. Ich habe das Kapitel Nuki letztes Jahr für mich abgeschlossen. Das ganze hat mich zu sehr genervt. Oft stand ich bis zu einer Minute vor verschlossener Tür, bevor Nuki reagiert hat. Es gab immer wieder Zeiträume, in denen alles tadellos funktioniert hat. Dann ging wieder nichts mehr, weder das automatische öffnen über Bridge, wenn ich mich meinem Zuhause genähert habe, noch das schnelle öffnen direkt vor der Tür. Vom Fernzugriff will ich gar nicht erst anfangen. Der Nuki Fob war auch rausgeschmissenes Geld, da ist jeder Schlüssel schneller im Schloss und gedreht. Immerhin war der Support sehr nett und hilfsbereit, letztlich konnten aber auch die mir nicht wirklich helfen. Schade eigentlich, denn die Idee an sich finde ich super. Aber wenn es zu langsam ist dann hat es für mich keinen Nutzen.

    • Das kann natürlich auch an der eigenen Infrastruktur liegen: ich hatte früher große WLAN Probleme. Sobald ich mich meinem zu Hause nähere, verbindet er sich ja via wlan zur Nuki Cloud. Hängt das wg WLAN Timeouts, passiert genau sowas. WLAN am Handy deaktiviert, und ich konnte das Schloss sofort öffnen. Seit sich das gelöst hat, hatte ich auch nie wieder Verbindungsprobleme zum Nuki.

      Eine andere Möglichkeit wäre die Bridge weg zu lassen und rein über Bluetooth zu gehen. Beseitigt auch viele Fehlerquellen. Aber man kann natürlich dann auch wirklich erst direkt vor der Tür aufschließen, und nicht schon 20m vorher auf dem Heimweg…

      • Alles genau unter die Lupe genommen, war alles top aus- und eingerichtet, alles versucht. Auch wie gesagt in engem Kontakt mit dem Support und dann noch im Beta Programm. Ist aber seitens der Bridge auch kein WiFi Problem, da ich es so weit zum öffnen eingestellt hatte, das ich noch gar nicht in WiFi Reichweite war. Wie gesagt, ist nun Geschichte.

    • Um die schnelle und direkte Funktion des Nuki Smart Lock zu gewährleisten, sollten mehrere Einstellungen vorgenommen werden. In der Nuki App das Bluetooth Scan Intervall auf Schnell setzen. In den Android Einstellungen die Nuki App von der Akku Optimierung ausschließen. Bei Nuki App Benachrichtigungen sollte dauerhaft der Punkt Hintergrundaktivität eingeschaltet sein, so das in der Benachrichtigungsleiste dauerhaft das Nuki Icon zusehen ist. Dann klappt es auch mit der Zuverlässigkeit und den Schnellen Schließaktionen

      • Nö, klappt es eben nicht. Ich habe das alles durch und bin auch kein Anfänger. Und Nuki hatte ich gut 3 Jahre im Einsatz. Aber danke für die mir allesamt bekannten Tipps

        • Das kann ich verstehen. Bei mir hat eben besonders die Einstellung des Bluetooth Scan Intervall einen signifikante Beschleunigung der Schließaktionen gebracht, sodass seit dem uneingeschränkt so läuft wie im Produktvideo des Herstellers gezeigt. Deswegen von mir weiterhin Daumen hoch.

  7. Das ginge alles schon auch für Laien: Letztendlich geht es ja heute schon, dass eine App automatisch eine VPN-Verbindung aufbauen kann und wenn man nun für den Laien die VPN-Einrichtung auf dem Router noch einfacher gestaltet als bisher, dann spricht überhaupt nichts dagegen, dass eine App auch direkt mit Geräten im Heimnetzwerk per VPN kommunizieren kann. Allerdings müssten die Geräte bzw. die Apps Teile der Funktionalitäten, die heute über die Cloud-Server abgedeckt werden (bspw. bei Kameras die Objekterkennung) wieder übernehmen. Dann könnte man auf irgendwelche zusätzlichen Server im Heimnetzwerk verzichten und das Ganze wäre auch Laien tauglich.
    Technisch ist das alles lösbar. Nur wollen die Hersteller das Ganze natürlich nicht, denn wer sich an die proprietäre Hersteller-Cloud zu binden, bedeutet ja, dass der Kunde nicht so einfach wechseln kann. Warum es also dem Kunden einfach machen zur Konkurrrenz zu gehen. Deshalb wird es nur Wunschdenken bleiben, dass die Hersteller freiweillig wieder von der Cloud weggehen.

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