Nubia X: Smartphone mit zwei Bildschirmen verzichtet auf einen Notch

Aktuelle High-End-Smartphones geben sich einem Trend zu immer schmaleren Rahmen um die Bildschirme hin. Oftmals setzt man an der Oberseite deswegen einen Notch ein – eine kleine Aussparung, welche Sensoren und die Frontkamera beinhaltet. Das neue Nubia X geht aber einen abweichenden Weg: Es kommen zwei Screens zum Einsatz. Beide verzichten auf einen Notch.

Nubia ist ehemals eine Tochter von ZTE gewesen, agiert mittlerweile aber als eigenständiges Unternehmen, welches immer noch Nähe zur ehemaligen Mutter aufweist. Das Nubia X kommt dabei an der Vorderseite mit einem LC-Display mit 2.280 x 1.080 Bildpunkten daher, integriert aber an der Rückseite zusätzlich einen OLED-Bildschirm mit 1.520 x 720 Pixeln.

Spannend ist auch, dass das Nubia X auf eine Frontkamera verzichtet, was eben auch das Design ohne Notch möglich gemacht hat. Stattdessen könnt ihr Selfies mit der Dual-Hauptkamera mit 16 + 24 Megapixeln knipsen. Da agiert dann eben der zweite Bildschirm an der Rückseite als Viewfinder.

Außerdem kann der Screen an der Rückseite animierte Wallpaper anzeigen und in einigen Spielen wohl zusätzliche Eingabemöglichkeiten liefern. Ansonsten kann an der Rückseite wohl so gut wie alles bewerkstelligt werden, was auch mit dem Hauptbildschirm vorne möglich ist.

Zu den weiteren technischen Daten des Nubia X zählen ein Qualcomm Snapdragon 845, 6 bzw. wahlweise 8 GByte RAM, 64 bis 256 GByte Speicherplatz und ein Akku mit 3.800 mAh. Ab Werk ist Android 8.1 (Oreo) installiert. In China wurde das Nubia X just veröffentlicht und kostet umgerechnet etwa 417 Euro.

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Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden.

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10 Kommentare

  1. Martin Deger says:

    Ich muss sagen, dass die Idee verrückt ist, aber eigentlich sehr logisch. Der hintere Screen muss ja auch nicht ganz so groß sein oder eine ganz so gute Qualität haben, wodurch die Kosten vielleicht gar nicht so hoch sind. Könnte jedenfalls eine Lösung für das Notch-„Problem“ sein. Wobei im Notch ja noch andere Sensoren sind als die Kamera.

    • Ganz so neu und verrückt ist die Idee ja nicht. Man erinnere sich an das YotaPhone mit der e-Ink Rückseite. So etwas hätte ich gerne wieder, aber mit hochauflösendem E-Ink-Display (für Outdoor-Lesbarkeit und wenig Akku-Verbrauch, aber dennoch voller Android-Funktionalität.)

      • Oh. Das kannte ich nicht! Und sogar damals war Nokia schon „Vorreiter“ und hat dem Ding ne Notch verpasst.

  2. Die Notch, nicht der.
    Die Kerbe, die Aussparung, die Lücke, die Notch.

  3. Endlich mal wieder abseits der Norm und ohne Notch! Das Thema mit dem Zweitdisplay auf der Rückseite hat mir schon beim Yotaphone und beim Meizu Pro 7 Plus gefallen. Die Frontkamera wird so auch direkt eingespart.

  4. Karsten Meyer says:

    Genial im eigentlichen Sinne des Wortes!
    Schade, dass keine Speicherkarte vorgesehen ist.

  5. ein Spiegel hätte es vielleicht auch getan

  6. einfacher wäre ein Spiegel auf der Rückseite gewesen, falls es nur um Selfies geht

  7. einfacher wäre ein Spiegel auf der Rückseite gewesen, falls es nur um Selfies geht

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