
Am Dienstag wird mit dem phone (1) das erste Smartphone aus dem Hause Nothing vorgestellt. Wohldosiert und in kleinen Häppchen hatte man Schritt für Schritt mehr Details zum Smartphone ausgebreitet. Weiteres ist aufgrund eines Amazon-Listings bereits durchgedrungen: darunter eine schwarze Farbvariante sowie die Preise. Da mag man meinen, dass bis zum Launch nun erstmal alles gesagt und die Katze aus dem Sack ist. Nicht für den Meister der Salamitaktik, denn Nothing hat nochmals Details zur Kamera des phone (1) nachgeschoben. Der Bereich Kamera dürfte, da man sich der Mittelklasse verschreibt, besonders spannend sein – denn dort trennt sich noch am meisten die „Spreu vom Weizen“.
Bekannt ist, dass das Nothing phone (1) auf ein Kamera-Setup aus zwei Linsen setzt. Viel hilft nicht immer viel – insbesondere, wenn Hersteller einen 2-Megapixelsensor nach dem anderen auf die Rückseite klatschen. Nothing hat bereits verlauten lassen, dass man nicht viel von „unnützen“ zusätzlichen Sensoren hält: Qualität statt Quantität sei hier das Motto.
Als Hauptsensor kommt der Sony IMX766 zum Einsatz. Der 50-Megapixel-Sensor verrichtet bereits, auch in zahlreichen höherpreisigen Smartphones, doch recht gute Dienste. Das Objektiv weist eine Blende von f/1.88 sowie eine Sensorgröße 1/1.56” auf. Beim Sichtwinkel gibt man 114 Grad an. Ebenfalls aus dem Flaggschiff-Segment bekannt: die Unterstützung der 10-bit-Farbtiefe. Die Hauptkamera wird eine optische und elektronische Bildstabilisierung (OIS und EIS) unterstützen.
Zum zweiten Sensor gab man noch nichts näheres bekannt. Es wird hier eine Ultraweitwinkellinse erwartet. Inwieweit Tele-Linsen sinnvoll sind, darüber kann man sich sicherlich streiten – ab einem gewissen Vergrößerungsfaktor läuft es hier doch oftmals auf eine „Schnapsschussqualität“ hinaus.
Spannend wird auch, was man auf der Software-Seite verrichtet. In puncto Point-and-Shoot-Bildern sehe ich nach wie vor Pixel-Smartphones weit vorne. Nothing spricht da von „intelligenten Funktionen“ – das ist per se ja nichts Neues. Man habe einen Nachtmodus und eine Szenenerkennung für diverse Kamera-Einstellungen, das können aber quasi alle Hersteller, mit unterschiedlicher Softwarequalität, von sich behaupten.
Die auf der Homepage gezeigten Fotos seien mit dem Nothing phone (1) aufgenommen und die können sich durchaus sehen lassen – sind aber natürlich auch feinsäuberlich ausgesucht.
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