Nothing phone (1): Update bringt Verbesserungen für die Kamera

Bisher hält man vonseiten Nothing die Update-Frequenz hoch. Kein Wunder, denn bislang besteht die Produktpalette nur aus zwei Produkten: den Nothing ear (1) (hier mein Testbericht) und dem Nothing phone (1) (auch hierzu habe ich einen Testbericht verfasst). Derzeit befindet sich mit Version 1.1.3 ein neues Update in der Verteilung. Jenes würde ich zwar, ausgehend vom reinen Changelog, nicht wie CEO und Gründer Carl Pei als „dope“ bezeichnen, aber man ist da auf einem guten Weg. So bringt das Update weitgehend Verbesserungen für die Kamera mit, einige Bugfixes, aber auch sonstige Neuerungen. Bislang steht noch immer in den Sternen, ob man dem Display durch entsprechende Software zur vollen Leuchtkraft verhilft: Die Hardware wäre in der Lage zu 1200 Nits, da schiebt man aber bereits nach 700 Nits den Riegel vor.

Das jüngste Update auf Version 1.1.3 ist rund 64 Megabyte groß. Die Verteilung erfolgt in Schüben, bei mir ist bisher nichts eingetrudelt. Dennoch können wir bereits einen Blick aufs – weiterhin sehr übersichtlich und ausführlich gestaltete – Changelog werfen.

Mit dem neuen Update hat Nothing die Möglichkeit zur „Google Adaptive Battery“ implementiert. Die Option soll durch intelligente Optimierungen zu mehr Akkulaufzeit verhelfen. Gerade, was die Standby-Zeiten (außerhalb des Wi-Fi-Netzwerks) angeht, tat man sich da bisher schwer. Zudem hat man das UI für die Fingerabdruck-Verifikation für Drittanbieter-Apps einem Redesign unterzogen.

Eine ganze Palette an Neuerungen und Verbesserungen verspricht man für die Kamera. Die erlaubt bekanntlich auch – anstatt des Blitzlichts – die Verwendung der Glyph-Beleuchtung. Hier passt man Farben und Helligkeit nun auch passend zur Einwirkung dieses Lichts an. Verbessert haben will man auch die Bildschärfe der Frontkamera.

Außerdem soll die Verarbeitung von Night Mode und HDR schneller vonstattengehen. Bilder mit der Zoom-Linse sollen weniger Rauschen und mehr Schärfe aufweisen. Überdies hinaus weist man jetzt auch auf verschmutzte Linsen hin und erinnert daran, diese zu reinigen.

Auch einigen Bugs will man den Garaus gemacht haben und wie üblich habe man da auch an der Performance-Schraube gedreht. So soll es bei einigen Apps, wie Twitter und dem Play Store, nicht mehr zu einem Stottern kommen. Der Hotspot soll wie gewünscht funktionieren, das war zuvor nur der Fall, wenn man die Wi-Fi-Verbindung händisch gekappt hat. Zudem will man ein Problem mit dem Lockscreen behoben haben. Jener sei oftmals gecrasht, wenn man auf eine Benachrichtigung gedrückt hat und dann versucht hat, mit dem Fingerabdruck zu entsperren.

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Lehrer. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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4 Kommentare

  1. Was die Displayhelligkeit betrifft war doch nie von Lumen die reden sondern von candela/m² oder nits aber lumen, eher nicht.

  2. Adaptive Battery bzw. der Akku Manager sind bei der Europäischen Version von Nothing OS bereits integriert. Dieses „Feature“ ist nur in der indischen Version der 1.1.3 neu. Die 1.1.3 für Europa kommt erst in den nächsten Tagen

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