Notability: Notiz-App wechselt ins Abo-Modell

Die App Notability habe ich in den letzten Jahren einige Male hier im Blog erwähnt. Praktische App, um Notizen zu sammeln – und viel, viel mehr. Bislang war Notability ein Einmalkauf. Nun kündigt man an, dass man Freemium wird. Wohin die Reise geht, dürfte somit klar sein. Die App gibt’s künftig eingeschränkt kostenlos – wer mehr möchte, der muss in den sauren Abo-Apfel beißen. Die kostenlose Version bietet das gleiche Notability-Erlebnis, das Nutzer kennen, mit Einschränkungen bei der Bearbeitung und einigen Funktionen.

Bestandsnutzer können die App ein Jahr weiter nutzen wie bisher, mit Ausnahmen. Wenn sie Zugang zu weiteren Premium-Inhalten oder Technologien wie der Handschrifterkennung und der mathematischen Konvertierung von MyScript wünschen, können sie jederzeit ein Abonnement abschließen. Nach Ablauf des Jahres können sie entweder ein Jahresabonnement abschließen oder die kostenlose Version von Notability nutzen. Mit dem Umstieg auf Freemium gibt’s auch die neue Version 11 mit einigen neuen Funktionen, da könnt ihr bei Interesse gerne einmal selbst schauen. Was kostenlos geht und was nicht, zeigt die von uns eingebundene Grafik vermutlich sehr gut.

Ich zahle gerne für Apps, ich bezahle monatlich auch Abos – doch für Entwickler wird die Luft vermutlich dünner. Nicht jeder will unzählige Abos zahlen, kann dies vielleicht auch gar nicht. Und wenn dann Brocken wie Microsoft ums Eck kommen, die vielleicht auch noch Notion-ähnliche Apps und ein neues OneNote im Sparabo mit dem ganzen anderen Kram anbieten, dann ist für viele Kunden die Sache klar…

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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53 Kommentare

  1. Na wenigstens steht jetzt niemand mehr vor der Entscheidung: „Notability oder Goodnotes?“

    Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass Notability diesen Schritt schnell wieder rückgängig machen wird. Die Kritik wird riesig

  2. Das ist die reinste Seuche. Was mich am meistens ärgert, ist die nachträgliche Beschneidung. Das wäre das gleiche du kaufst ein Auto und nach einer Zeit lässt es sich aus heiterem Himmel nicht mehr fahren ohne einem Abo.

  3. Wer eine Synology Disk Station nutzt, sollte mal einen Blick auf die im Preis enthaltene Note Station werfen.
    Keine monatlichen Kosten, alle Daten liegen lokal, Zugriff per Browser, Apps oder Web, und es gibt einen WebClipper für den Browser.

    Nicht perfekt, wirkt etwas altbacken, hat aber im Vergleich einige Vorteile gegenüber den Vorgenannten.
    Es gibt Skripte zur Migration für Import und Export.

  4. Ich nutze Notability nicht. Wobei ein Euro im Monat für mich fair klingt. Cashy hat es in seinem letzten Absatz sehr schön zusammen gefasst. Letztendlich wird es für die Kleinen immer schwieriger, da Leistungen entweder in den Paketen großer Entwickler schon drin sind, oder die Stock Apps immer besser werden beziehungsweise die Leute sich damit arrangieren wenn sie für Alternativen zahlen sollen.

  5. Ich bib selber App Entwickler mit einer erfolgreichen App im Store. Ich hab die App mit einem einzelnen InApp Purchase drin zum freischalten. Leider sind die Einnahmen mittlerweile so gering geworden, dass ich mir auch überlege auf ein Subscription Model zu wechseln. Ich mir es sonst einfach nicht mehr selbst rechtfertigen kann, da Zeit reinzustecken.

  6. Im Abo in einem Jahr mehr bezahlen als den früheren Kaufpreis.

    Genau mein Humor.

    Und tschüüss.

  7. Gut, dann bye Notability. Ich zahle nicht monatlich für Apps, die für den Entwickler keine monatlichen Kosten haben. Punkt.

  8. Der Preis geht in Ordnung und tut jetzt sicherlich niemandem weh. Vielleicht bekomme ich dann endlich auch mal die Unterstützung für Tabellen, auf die ich ja schon so lange warte.
    Für umme für die ganze Schule ist natürlich super. Werden wir gleich mal auf alle iPads pushen. Dennoch würde ich mich freuen wenn jetzt ein bisschen mehr gehen würde.

  9. Ich nutze noteability täglich fürs Studium und zahle gerne eine Abogebüht dafür wenn das den Fortbestand der App sichert.
    Goodnotes ist für mich keine Alternative, hab beides ausprobiert.

  10. Michael Nagel says:

    Mittlerweile ist Gingerlabs zurück gerudert. In einer Mail von heute heisst es:
    Everyone who purchased Notability prior to our switch to subscription on November 1st, 2021 will have lifetime access to all existing features and any content previously purchased in the app.

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