Betrachtet man die Smartphones, die unter der Marke Nokia vertrieben werden, mal eigenständig, dann kann man sagen, dass da ein grundsätzlich guter Job gemacht wird. Logo, das Nokia von früher ist nicht das Nokia von heute, aber viele Mitarbeiter von damals sind heute noch aktiv.
Sie helfen beim Vorantreiben der Marke, deren Rechte am Namen sich HMD Global in Sachen Smartphones gesichert hat. Nun muss man ehrlich sein: Die Smartphone-Range von Nokia besticht durch keinerlei Wow-Effekte oder besondere Dinge, man wird dem Hersteller sicher keinen Innovationsorden umhängen.
Man bringt solide Geräte, teilweise für einen sehr fairen Preis. Wo vielleicht der Wow-Effekt bei den Geräten fehlt, kommt Android ins Spiel. Nokia bietet Smartphones mit Android One und Android an. Und wenn man eines in der Vergangenheit bewiesen hat: Updates kommen recht flott.
Nicht nur, dass man recht häufig offene Betaversionen für interessierte Nutzer verteilt, auch die generellen Updates und monatlichen Sicherheits-Updates kommen gut beim Nutzer an. Bei Nokia mag es daran liegen, dass man nicht viel an Android herumfuckelt, stattdessen auf fast nacktes Android-Erlebnis setzt. Man muss nicht viel anpassen und kann somit das Update schneller anpassen und durchschieben.
In Zukunft möchte man noch schneller werden, so Juho Sarvikas, seines Zeichens Chief Product Officer bei HMD Global und ehemaliger Mitarbeiter vom Nokia und Microsoft. Nicht nur, dass man seinen Fokus nicht nur auf das letzte Flaggschiff legen wolle, sondern auf die ganze Range – die Updates sollen auch noch flotter kommen, sodass man bei Wechsel auf Android P (Android 9.0) schneller ist als damals beim Update auf Android 8.0 Oreo.
Das neue Nokia ist noch recht jung. Man darf gespannt sein, wie die heutigen Versprechen rückblickend in der nahen Zukunft aussehen.
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