Nokia Sleep und Steel HR (roségold) vorgestellt

Nokia – unter dieser Marke werden nicht nur Smartphones verkauft, auch Wearables oder andere Gesundheitsprodukte werden unter der Marke geführt, der gleiche Hersteller steckt da allerdings nicht dahinter. Zwei Neuigkeiten hat Nokia Health zur CES im Gepäck, zum einen einen Schlaftracker mit IFTTT-Anbindung, zum anderen ein neues Modell des Nokia Steel HR Trackers. Nokia Steel HR wird es ab Februar auch in einer roségoldenen Ausführung geben, das ermöglicht neue Stilkombinationen mit den Armbändern.

Ich persönlich finde da Nokia Sleep eine Ecke interessanter, eine Matte, die unter die Matratze gelegt wird und den Schlaf analysiert. Getrackt werden mit Nokia Sleep Schlafdauer und -unterbrechungen, leichte, tiefe und REM-Schlafphasen sowie Schnarchen. Über die verbundene App wird der Schlaf auch gleich bewertet und es werden Tipps für einen besseren Schlaf gegeben.

Auch ist eine Anbindung via IFTTT möglich. Heißt also, Ihr könnt diverse Aktionen mit Eurem Schlaf verknüpfen. Lichter dimmen, wenn man sich hinlegt, Kaffeemaschine aktivieren, wenn man aufwacht, all sowas ist damit möglich.

Die Auswertung der gesammelten Daten erfolgt über die Nokia-Health-App, die sich auch automatisch mit dem Schlaftracker synchronisiert. Noch im ersten Quartal wird Nokia Sleep verfügbar sein, 99,95 Euro werden dafür fällig. Die Steel HR in Roségold wird es bereits ab Februar geben, 249,95 Euro werden für das neue Modell fällig.

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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

6 Kommentare

  1. Die Matte finde ich sehr interessant…

  2. Christian says:

    Für den Preis find ich die Matte ebenfalls sehr interessant.

  3. Schließe mich den Aussagen zur Matte an. Da ist der finanzielle Schaden nicht so groß, wenn das Teil nicht taucht. Diverse Analysen sind ja sonst nur verlässlich über Hardware vom HNO oder im Schlaflabor machbar. Damit wird zwar auch die Matte nicht mithalten können, dafür kann ich dann aber regelmäßig Daten erheben und auswerten. Und mir selbst eine Meinung bilden, was ich tun oder lassen sollte.

  4. Sebastian says:

    Ich bin gespannt, ob ich zwei Matten in einem Doppelbett unterbringen kann, um dann zwei Personen unabhängig voneinander zu tracken.

  5. Von Sleepace oder Medisana gibt es diese Matte ja bereits seit einiger Zeit zum gleichen Preis und man glaubt gar nicht, wie einen so ein geringer „finazieller Schaden“ über die Nutzungszeit um den Schlaf bringen kann 😉

    Die Sensoren sind ja nicht mal das Problem, zumal das Sleepace Teil noch ein „Elektronikknubbel“ mit Akku hat, so daß Elektrosmogsensible das Teil ohne BT und Netzkabel über Nacht betreiben könnten. Aber hat jemand mal wirklich eine App eines „Gesundheits-Hardwareanbieters“ gesehen, die wirklich was taugt? Und das ist leider bei dem Sleepace das Problem. Die App funktioniert schon so halbwegs, aber mal geht der Wecker nicht, mal spinnt die Aufzeichnung (natürlich dann, wenn man die Aufzeichnung wirklich mal wissen möchte) und mal behauptet das Teil, man wäre um die 20x in der Nacht aufgestanden und das sind nur mal die groben Schnitzer.

  6. Vielleicht sollte erwähnt werden, dass es wohl alles Weiterentwicklung bestehender Withings-Produkte sind. Die Matte gibt es als Bestandteil des Aura-Systems, zu der ein Lichtwecker gehört. Die Bewertungen bei Amazon sind nicht allzu positiv. Wäre interessant zu wissen, was verbessert wurde.

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