Nintendo versetzt russischen eShop in den Wartungsmodus

Die andauernden Kampfhandlungen in der Ukraine beschäftigen nicht nur die Menschen vor Ort, sondern wirken sich auch weltweit auf die Wirtschaft aus. Wo beispielsweise die Spritpreise steigen, sinkt der Kurs des russischen Rubels aktuell ins Bodenlose. Aus diesem Grunde sieht sich Nintendo gezwungen, den eShop dort vorerst in den Wartungsmodus zu versetzen, wodurch nun erst einmal keine digitalen Käufe mehr dort vorgenommen werden können. Was man einerseits für Sanktionen durch Nintendo halten könnte, scheint aber andererseits eher einen wirtschaftlichen Aspekt zu haben, da der zugrundeliegende Zahlungsdienst derzeit nicht nutzbar ist wie bisher:

WICHTIGE INFORMATIONEN

Aufgrund der Tatsache, dass der vom Nintendo eShop genutzte Zahlungsdienst die Verarbeitung von Zahlungen in Rubel eingestellt hat, ist der Nintendo eShop in Russland vorübergehend in den Wartungsmodus übergegangen. Wir entschuldigen uns für etwaige Unannehmlichkeiten. Wir werden Sie über die Entwicklung der Situation auf dem Laufenden halten.

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Nordlicht, Ehemann und Vater. Technik-verliebt und lebt fürs Bloggen. Außerdem: Mail: benjamin@caschys.blog / Mastodon

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6 Kommentare

  1. Auch wenn ich nicht betroffen bin:
    Kann man nur neue Spiele nicht mehr kaufen? Oder sind damit auch die alten Spiele „weg“?

    Denn ich mag solche AppStores nicht so sehr, weil ich Angst habe meine Sammlung zu verlieren. Bei den Cardtidges wie früher hatte man ein Modul und fertig. Und die Qualität war besser, da man keine Updates hinterher schieben konnte. Es musste direkt beim ersten Mal top sein. Nur ein einziges Mal gab es bei der Nintendo 64 einen Austausch-Aktion einer Cardtige.

  2. Selbst wenn man den Rubel umgehen würde und die Russen in Euro oder Dollar zahlen… wie soll das Geld aus Russland zu Nintendo kommen? Cash auf Packeseln? Bei SWIFT sind die ja raus für alles außer unsere Gas-Rechnungen…

    • Dann muss das Geld immer noch aus Russland raus zum Zahlungsdienstleister gelangen. Alipay?

    • Bei SWIFT sind nur 7 Banken raus, der Rest läuft wie immer. Manche sind halt gleicher als gleich, langsam muss es doch jeder begriffen haben.

  3. Atomfaust says:

    Wir sprechen über Cashtendo. Ein Krieg ist für die kein Grund, auf ein paar Dollar zu verzichten.
    Eine Unmöglichkeit der Bezahlung hingegen schon.
    Nintendo, Du bist mir so krass unsympathisch geworden, seit ich kein Jüngling mehr bin.

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