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Nintendo Switch startet am 3. März

Nintendo hat den Nintendo Switch offiziell vorgestellt. Wer sich für mehr Infos nicht interessiert, stattdessen den neuen Spielspaß eh direkt kaufen möchte: Ab dem 3. März könnt ihr Nintendo Switch kaufen, hierfür werden 299,99 Dollar fällig. Bislang ist seitens Nintendo Deutschland kein Preis für Deutschland genannt worden. Zur Standardausstattung gehören die Konsole, ein linker und ein rechter Joy-Con-Controller, eine Joy-Con-Halterung, mit der sich beide Joy-Con zu einem Controller verbinden lassen, ein Satz Joy-Con-Handgelenksschlaufen, eine Nintendo Switch-Station, in der die Konsole steckt, wenn sie mit dem Fernseher verbunden ist, ein HDMI-Kabel sowie ein Netzteil.

Nintendo Switch wird in zwei Versionen erhältlich sein: eine mit einem Satz grauer Joy-Con und eine, in der die beiden Controller in Neon-Rot und in Neon-Blau gehalten sind.

Nintendo Switch ist als TV-Konsole recht interessant. Sie lässt sich nicht nur mit dem Fernseher verbinden, sondern auch in einen mobilen Handheld mit eigenem 6,2-Zoll-Bildschirm verwandeln. So können Videospieler die Konsolenspiele auch an Orten spielen. Der Bildschirm ist ein kapazitiver Multi-Touchscreen, der die hierfür ausgelegten Spiele mit seinen berührungssensiblen Funktionen unterstützt.

Die Akkulaufzeit der Konsole variiert im Handheld-Modus je nach Spiel und Nutzungsbedingungen. Ein Beispiel: Ist der Akku voll geladen, kann man etwa drei Stunden lang The Legend of Zelda: Breath of the Wild spielen. Bei anderen Titeln sind Spielzeiten von bis zu sechs Stunden möglich. Unterwegs lässt sich Nintendo Switch mit Hilfe des Netzteils über den USB Type-C-Anschluss der Nintendo Switch aufladen.

Nintendo Info

Die vielseitigen Joy-Con-Controller erschließen den Nutzern jede Menge überraschende, neue Wege zum Spielspaß. Man kann die Joy-Con sowohl unabhängig voneinander verwenden – mit einem in jeder Hand – oder gemeinsam als einen einzigen Controller, wenn sie an der Joy-Con-Halterung befestigt sind. Sie lassen sich aber auch direkt mit der Konsole verbinden, wenn man diese im Handheld-Modus nutzen möchte. In dafür konzipierten Spielen können sich obendrein zwei Freunde direkt in die Multiplayer-Action stürzen, indem sie je einen Joy-Con in die Hand nehmen. Denn jeder Joy-Con verfügt über einen kompletten Tastensatz und kann daher als separater Controller dienen. Darüber hinaus sind beide mit einem Gyrosensor und einem Beschleunigungssensor ausgestattet. Damit ermöglichen sie jeweils rechts und links eine unabhängige Bewegungssteuerung.

Weitere integrierte Features steigern die interaktiven Möglichkeiten von Nintendo Switch. Am linken Joy-Con etwa befindet sich ein Aufnahmeknopf, der es den Spielern ganz einfach ermöglicht, Screenshots beim Spielen zu machen, die sie dann über die sozialen Netzwerke mit ihren Freunden teilen können. Der rechte Joy-Con verfügt über eine NFC-Schnittstelle für den Datenaustausch mit amiibo-Figuren sowie über eine Infrarot-Bewegungskamera.

In dafür entwickelten Spielen registriert diese Kamera die Entfernung, die Umrisse und die Bewegungen naher Objekte. Sie kann u.a. feststellen, wie weit die Hand des Spielers vom Controller entfernt ist, und ob sie z.B. den Umriss von Stein, Schere oder Papier formt. In beide Joy-Con ist zudem eine fortgeschrittene HD-Vibration integriert. Sie macht sich in dafür vorgesehenen Spielen durch sanfte Schwingungen bemerkbar, die realistischer sind als je zuvor. Der Effekt ist so präzise, dass Nintendo Switch-Fans den Joy-Con z. B. wie ein Glas schwenken und dabei die Vibrationen einzelner, virtueller Eiswürfel spüren könnten, die darin zusammenstoßen. Sehen, hören – und fühlen: Die HD–Vibration sorgt für einen nie gekannten Grad an Realismus, wie er durch visuelle und auditive Reize allein nicht erreichbar ist.

Die Konsole ermöglicht zudem Online-Multiplayer-Spiele via Wi-Fi, man kann aber auch bis zu 8 Konsolen in den eigenen vier Wänden koppeln, wenn Freunde kommen. Außerdem bringt Nintendo im Laufe des Jahres eine Smart Device-App heraus, die sich über Internet mit Nintendo Switch verbindet und dafür sorgt, dass die Spieler untereinander chatten können, während sie gemeinsam einen mit dieser App kompatiblen Titel spielen. Die App ermöglicht es darüber hinaus, Freunde zu Online-Spielen einzuladen oder sich mit ihnen zu gemeinsamen Partien zu verabreden. Alle Nintendo Switch-Besitzer können die App kostenlos testen, bevor sie ab Herbst Teil eines kostenpflichtigen Online-Services wird. Weitere Details zu diesem Service wird Nintendo später bekanntgeben. Online zocken wird aber mit dazu gehören.

Übrigens: Nintendo haut natürlich ordentlich auf die Pauke, spricht davon, dass man mit „die weltbesten Entwickler“ für sich gewinnen konnte. Dazu gehören u.a. Activision, EA, Square Enix, Take 2 und Ubisoft. Einige Publisher wie Bethesda nehmen die neue Konsole zum Anlass, erstmals überhaupt mit Nintendo zusammenzuarbeiten. Die Käufer von Nintendo Switch dürfen sich auf viele beliebte Spielserien freuen – z. B. auf FIFA, The Elder Scrolls, NBA 2K und Minecraft – sowie auch Inhalte der besten Indie-Entwicklerstudios. Für Nintendo Switch-Spiele gibt es übrigens keine Regionalsperre mehr.

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Und, gekauft?

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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31 Kommentare

  1. Ich finde sie zu teuer. Das ist ne Shield TV mit Akku und für heutige Verhältnisse schlechtem Display. Da wären 250€ angemessen. Zu mal das Ding eher ein Gegenstück zur PS Vita als zur PS4 ist.
    Bis auf die abnehmbaren Controllerchen sehe ich da auch keine Innovation zur Vita. Direct WiFi Multiplayer kann die Vita auch schon.
    Bin zwar interessiert, aber werde warten bis der Preis gen 200€ sinkt. Bin von der Wii U noch ein bisschen gebrannt. Mal sehen, ob Nintendo die Dritthersteller diesmal bei Laune halten kann und das Ding zu mehr taugt als die obligatorischen Nintendo exclusives.

  2. 329 Euro sagt man derzeit,

  3. Bin auch sehr interessiert und werde mit Sicherheit irgendann zuschlagen, alleine schon wegen Zelda. Aber 330 Euro und 70 für einen wohl nötigen Pro Controller? Von was träumen die bei Nintendo? Technik von gestern zu Preisen von morgen? Kommt mir fast vor wie bei Apple.
    Gegen Weihnachten gibts bestimmt die ersten Bundles bei Saturn und Co. Dann wird zugeschlagen.

  4. joshuabeny1999 says:

    Ich finde das Konzept sehr spannend. Werd aber wohl noch etwas abwarten bis Mario Kart oder so kommt und der Preis spannender. Ausserdem wie sieht es mit der Abwährtskompabilität aus… Wenn meine Wii-Spiele, Nitendo DS gehen würde wärs der Hammer und ich würde sie gleich kaufen.

  5. Da die Switch auf Module setzt wird es wohl nichts mit Wii(U) Titeln werden. Ob die Module des 3DS passen glaub ich ehrlich gesagt eher nicht, wäre aber halt auch ein Killerfeature gewesen. Mal abwarten. Zu den Modulen haben sie ja noch nichts gesagt.

  6. 330€ finde ich tatsächlich auch zu teuer im Wettbewerbsumfeld.
    aber UVP und Marktpreise sind ja oft nochmal was ganz anderes. Mal schauen, wie schnell es sich auf 250€ oder so einpendelt bzw. was für Bundles es gibt.

  7. Die Frage ist halt ob das auch der 3DS Nachfolger ist. Also sie entweder zweigleisig fahren mit Switch + extra Handheld oder eben nicht mehr.
    Sprih ob zB Pokémon auch drauf laufen wird…

  8. Direkt vorbestellt *o*

  9. Find das Device total langweilig. Vielleicht bin ich aber nicht die Zielgruppe. Ich würde es aber nicht mal meinen Kids kaufen. Ist genau so nen Mist wie die Wii. 2 Wochen Spaß dann ab auf den Dachboden. Hoffe trotzdem das Nintendo genug Abnehmer findet.

  10. Ich kaufe es sobald es ein echtes Animal Crossing darauf gibt oder man DS Spiele darauf spielen kann.
    Das wäre wohl einn Istakauf. So warte ich wohl auch erstmal was noch kommt.

  11. Es ist ja ein Patent im Umlauf, das den Switch als in eine VR-Brille eingeschoben zeigt, ala Cardboard/GearVR. Bin gespannt was in der Hinsicht kommt – 1280×720 Auflösung ist dafür jedenfalls deutlich zu wenig, da sind schon die 2560×1440 (qHD) vom Galaxy S7 zu etwas schwach (deutlich sichtbares Pixel-Gitter).

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