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Nintendo Switch Pro: Nvidia-Hack liefert vage Hinweise

Im letzten Jahr hatte es viele Gerüchte um eine potenzielle Nintendo Switch Pro gegeben. Man unterstellte, die leistungsfähigere Variante der Konsole würde die Ausgabe eines 4K-Videosignals und entsprechend zur Hochskalierung der Inhalte Nvidia DLSS (Deep Learning Super Sampling) unterstützen. Letzten Endes blieb das Erscheinen aus und es kam „nur“ eine Nintendo Switch mit OLED-Display auf den Markt. Doch wie Daten aus dem Nvidia-Hack zeigen sollen, war eine Switch Pro wohl mindestens zeitweise im Gespräch.

So gibt es in den Daten Hinweise auf einen neuen Custom-Chip namens T239 und die Grafikschnittstelle NVN2. Bei dem SoC sollte es sich wohl um eine angepasste Variante des Orion t234 handeln. Im Vollausbau würde jener 12 Kerne der Reihe ARM Cortex-A78 plus eine Ampere-GPU mit 2.048 Recheneinheiten mitbringen. Das wäre ein immenser Leistungssprung für eine potenzielle Nintendo Switch Pro, auch wenn eher fraglich ist, ob Nintendo die maximale Ausbaustufe verwenden würde.

Möglich wären mit besagtem Chip und der API sowohl DLSS als auch Ray-Tracing. Allerdings ist völlig offen, ob Nintendo vielleicht zeitweise intern über eine Switch Pro nachdachte, die Pläne aber längst wieder verworfen haben könnte. Die Halbleiterkrise wäre sicherlich ein triftiger Grund. Bisher hatten die Japaner jedenfalls eine potenzielle Switch Pro stets dementiert. Zu den durchgesickerten Daten dürften sie sich kaum äußern.

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