Nintendo eShop: Vorbestellungen lassen sich nun auch stornieren

Nintendo verfolgte bisher nicht unbedingt die kundenfreundlichste Strategie, was Vorbestellungen im eShop betrifft: Wer ein Game dort vor der Veröffentlichung orderte, musste dennoch direkt zahlen. Stornierungen waren zudem gänzlich unmöglich. Das ändert sich ab heute, wie Nintendo Japan erklärt hat.

Die Anpassung soll international greifen: Zahlungen für Vorbestellungen werden nun erst 7 Tage vor Release des jeweiligen Titels verbucht. Außerdem ist es nun auch möglich, Vorbestellungen wieder zu stornieren. Das geht grundsätzlich so lange, bis die Zahlung abgebucht wird – also auch bis 7 Tage vor Release.

Feine Sache, allerdings auch nicht zu viel Lob wert, da Nintendo sich eigentlich nur den üblichen Verfahrensweisen anderer Hersteller angepasst hat.

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

Neueste Beiträge

Mit dem Absenden eines Kommentars stimmst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

3 Kommentare

  1. Die sollten auch die automatische Umstellung für die Online Mitgliedschaft auch endlich streichen: man kauft sich einen Code für die Jahresmitgliedschaft und löst ihn ein: schwupps wird die automatische Verlängerung aktiviert, auch wenn man es explizit ausgeschalten hat. DAS Ist kundenunfreundlich.

    • Kundenunfreundlich war Nintendo schon immer. Keiner weiß warum, aber mit solchen störenden Kleinigkeiten muss man da leider rechnen.

      • Hektor Rottweiler says:

        Das stimmt allerdings.
        Ich glaube das ist ein Effekt der Kiddie-Plattform-Strategie:
        Eltern sehen das rational als ‚kundenunfreundlich‘, Kids aber wollen das Zeug nur haben, sehen eh nie den Zahlungsbildschirm, verlieren kein Geld dadurch und sind beleidgt, wenn sie etwas nicht bekommen. Stress wegen der und Genuss durch die Plattform sind dadurch so ausdifferenziert, dass die einen nichts dagegen machen können, weil die anderen nichts dagegen machen wollen oder müssen… Und weil es nicht so extrem ausartet wie auf Telefonen und Tablets ist der Widerstand äußerst gering…
        😉

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.