Das war es dann wohl: Der US-Sender Syfy hat die Serie „Nightflyers“, basierend auf einer Idee des Autors George R. R. Martin („Game of Thrones“), eingestampft. Vielleicht sagt euch der Sender Syfy nichts – international läuft „Nightflyers“ nämlich exklusiv beim Streaming-Anbieter Netflix als Originalserie. Da Syfy aber den Vertrieb in den USA übernimmt und sich Netflix als Partner ins Boot geholt hatte, fällt nun dort die Entscheidung über das Aus für die Serie.
Damit kommt die aufwändige Science-Fiction-Serie nun auf nur eine Staffel. Den ersten Trailer zur Serie hatte man schon Anfang 2018 gezeigt, ihren Einstand gab die erste Staffel bei Netflix in Deutschland aber erst in diesem Monat. Syfy ist dabei ein amerikanischer Sender, der mit eher geringem Budget arbeitet. Die vielleicht bekannteste Serie des Senders ist, damals noch als Sci-Fi Channel firmierend, wohl „Battlestar Galactica“. Andere Produktionen von Syfy sind z. B. „Killjoys“, „The Expanse“ oder „The Magicians“.
Was hat zum Ende von „Nightflyers“ geführt? Zum einen ist die Serie für Syfy eine sehr kostspielige Produktion, weswegen man sich ja auch Netflix als Partner ins Boot holte. Zum anderen haben die Quoten bzw. Abrufzahlen enttäuscht. Ursprünglich waren laut den Produzenten und Showrunnern mehrere Staffeln geplant. Daraus wird nun nichts. Theoretisch wäre zwar nicht ausgeschlossen gewesen, dass Netflix die Serie alleine weiter stemmen könnte, doch einige Darsteller haben sich bereits neue Jobs gesucht, so dass man „Nightflyers“ wohl abschreiben muss. Zumal auch offen ist, ob Netflix daran Interesse gehabt hätte, denn auch dort könnten die Abrufe durch Abonnenten hinter den Erwartungen zurückgeblieben sein.
