Nextbit Beta wird über CyanogenMod verteilt, Public Release ebenfalls zuerst über CyanogenMod

Über Nextbit berichteten wir im August bereits einmal. Die Zukunft der mobilen Geräte soll aus dem Zusammenschluss ehemaliger Mitarbeiter von Tech-Riesen, sowie dem Team von CyanogenMod entstehen. Jetzt meldet sich Nextbit erneut zu Wort und gibt bekannt, dass der erste öffentliche Release der Nextbit-Features in der CyanogenMod Custom ROM stattfinden wird. Bis dahin gibt es weiterhin eine geschlossene Beta-Phase.

Nexbit_Logo

Drei Komponenten werden genannt, die durch Nextbit realisiert werden, weitere dürften aber in der Mache sein. Hier handelt es sich um Sync, Pass und Backup & Restore. Sync hält die Daten auf mehreren Geräten synchron, sodass man jederzeit irgendein Gerät nutzen kann, ohne auf Daten verzichten zu müssen. Pass ist ebenfalls ein Mittel, um auf mehreren Geräten die gleiche Ausgangssituation zu haben, allerdings ein bisschen weiter als nur ein reiner Sync. Man kann mit Pass eine geöffnete App an ein anderes Gerät senden, sodass das andere Gerät die App in genau diesem Zustand anzeigt.

Backup & Restore ist ein Komplett-Backup von Apps und Daten eines Gerätes. Diese werden in der Cloud gespeichert und können jederzeit – auch auf andere Geräten – wieder heruntergeladen werden. Diese Beta ist geschlossen, allerdings wird auch der erste öffentliche Release über CyanogenMod stattfinden. Wann dies der Fall sein wird, ist unklar.

Das Ziel von Nextbit ist es, eine gewisse Geräte-Unabhängikeit zu bieten, gerade im Hinblick auf die immer mehr werdenden, verbundenen Geräte. Studien besagen, dass 2018 jeder US-Bürger neun verbundene Geräte mit sich tragen wird, da ist so ein Sync- und Backup-System sicher eine praktische Sache.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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7 Kommentare

  1. Backup und Cloud, da sollten eigentlich die Alarmglocken läuten. Hoffentlich sicher verschlüsselt.

  2. Klingt ja spannend! Hast du zufällig einen Link zu der Studie mit den neun verbundenen Geräten? Würde mich sehr interessieren!
    Danke dir

  3. Zitat aus Artikel:
    „Studien besagen,dass 2018 jeder US-Bürger neun verbundene Geräte mit sich tragen wird,da ist so ein Sync- und Backup-System sicher eine praktische Sache.“

    Bei aller Liebe zur Technik an sich (SmartPhone – PC – Internet)
    aber so einen kranken scheiss tue ich mir nicht an,
    jeder normal denkende bestimmt auch nicht. Ich neige bestimmt nicht zur
    in Mode gekommenen Paranoia, aber hier geht’s es zu weit (auch das Produkt).
    Ich bezweifele auch stark das sich zu wenige Menschen solchen Verführungen
    entziehen können, besonders die, die in diese Welt hineinwachsen…
    Eltern sollten viele Gespräche zum Thema Datensicherheit & Privatsphäre
    mit ihren Kindern führen, nicht verbieten sondern Aufklären!

  4. 9 geräte, hmmm, zählen wir mal nach:

    Ich habe: privat. 1xLaptop, 3xComputer, 2xTablet, 1xSmartphone, 1xebookreader
    auf Arbeit: 1xSmartphone, 1xLaptop,

    macht in der Summe 1 Geräte, die ich gerne synchron hätte. Zukünftig kommt vielleicht noch eine Smartwatch dazu oder Sachen, die noch erfunden werden 😉

    sicherlich ist die Formulierung „neun verbundene Geräte mit sich tragen“ missverständlich, ich tippe aber eher auf schludrige Übersetzung und vermute eher „besitzen“

    Klar läuft auf allen Geräten nicht unbedingt Cyanogen, aber bis 2018 ist ja noch ne Weile hin und außerdem ist es schon mal gut, wenn für solche Dienste eine offene Schnittstelle geschaffen wird.

  5. edit: macht in der Summe natürlich 10 Geräte (die „0“ hing“ 😉 )

  6. Kann ich dann zukünftig mit „Pass“ WhatsApp auf mehreren Geräten nutzen?

  7. du Vorblogger 😉

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