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Neuerungen in Google Chrome 15

Heute morgen flatterte bei mir ein Google Chrome-Update auf die Developer-Version 15 rein. Die Übersichtsseite scheint neu gestaltet worden zu sein, so findet man nun eine Oberfläche vor, die man tatsächlich fast per Touchscreen oder Touchpad bedienen könnte, ich habe das mal markiert. Unten findet man nun drei Seiten vor, einmal die meistbesuchten Seiten, die Apps und die Lesezeichen.

Letztere sind noch nicht aktiv, bin gespannt, wie das realisiert wird, vielleicht kommt man ja mal von der Lesezeichenleiste weg, die zumindest ich immer noch als zwingend betrachte. Auch sieht man einen kleinen Pfeil, der den Verlauf der kürzlich geschlossenen Seiten anzeigt und die Möglichkeit, nach links oder rechts zu sliden – die Klicks geben dann die drei unten markierten auf den Schirm.

In den Lesezeichen-Ordnern findet man des Weiteren die Möglichkeit, Lesezeichen in neuen Tabs, Fenstern oder in einem Incognito-Tab zu öffnen. Falls ihr das selber mals ausprobieren wollt: Portable Google Chrome herunterladen und auf die Developer-Version aktualisieren. Schon witzig, die neue Übersichtsseite erinnerte mich an ein Video, welches ich die Tage im Netz sah: es zeigt Chromium als Oberfläche für Tablets. Wer weiss: Chromebooks gibt es – warum nicht auch Chrome-Tablets?

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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26 Kommentare

  1. @Paul Ich bin von Chrome wieder weg. Die Hauptvorteil von Chrome gegenüber Firefox sind IMHO:
    1) Sandbox
    2) Extension-Sync
    3) Ggf. etwas bessere Geschwindigkeit
    4) Gescheites Auto-Update (nur für Windows relevant, die meisten Linux distries haben ja Paketmanager)
    5) integriertes Flash (nur Windows) und PDF-Viewer.

    Ich nutzte Linux. Flash wird mit Chrome unter Linux nicht mitgeliefert sondern muss weiterhin über z.B. den Paketmanager installiert werden und der PDF-Viewer suckt bei größeren Dokumenten mangels Inhaltsverzeichnis. Evince mit nem Trick in den Browser einzhängen ist deutlich besser. Unter Linux kommt noch hinzu, dass Chrome immernoch einen ärgerlichen CSS-Bug beim rendern von „Arial 14px“ hat (was eben viele Seiten einsetzen), da es als 12px in real rauskommt, sofern man die Arial.ttf aus den Core-Webfonts benutzt. Bleiben also noch 1)-3).

    Zu 3): Der zarte Geschwindigkeitsvorteil ist sowohl unter Linux als auch Windows dahin, sofern man AdBlock (Plus) einsetzt. Die API bietet immernoch nur zaghafte Möglichkeiten *performant* Elemente zu blocken. Außerdem blocke ich noch gern HTTP Referer mittels RefControl, alle vergleichbaren Chrome Plugins parsen den DOM und hängen ein Attribut an externe Links. Funktioniert, ist aber ebenfalls… langsam. Da ich weder auf Adblock noch Referer-Kontrolle verzichten kann und will ist das echt Mist.

    Bzgl. Sandboxing und auftrennen der Prozesse macht Firefox ziemliche Fortschritte, das ist bald auf gleichem Niveau. Abwarten und Tee tricken.

    Bleibt also noch der native Extension-Sync. Ja, das ist ein dickes Plus. Da muss ich bei Firefox immernoch via git (davor habe ich das per Dropbox erledigt) die prefs.js, extensions + dirs syncen. Das Feature hat aber die schlechtere Performance (s. blocking) und die zahlreichen Font-Rendering-Bugs unter Linux nicht aufgewogen, Firefox ist da einfach viel zu gut. Außerdem habe ich da eben meinen fertigen Workaround – hätte ich den nicht, würde ich das vllt. kritischer sehen.

    Unter Windows ist Chrome sicherlich sehr gut, vorallem die Freude eines jeden Admins (in einem Active Directory kann man Firefox echt in der Pfeife rauchen). Unter Linux kann er FF nicht das Wasser reichen. Aber das lahme Element-Blocking bzw. die lahme Element-Manipulation ist ein FETTES Minus, sowohl unter Windows als auch unter Linux.

  2. Mal ganz am Thema vorbei: die Versionsnummer 15 ist einfach nur Irrwitz. Z.B. AutoCAD brauchte faktisch Jahrzehnte, um auf eine Versionsnummer > 10 zu kommen.

  3. Die Versionsnummer soll eh nur sagen: „Sieh hier ich bin der neuste und beste Browser auf Gottes Erden!“

  4. Gibts eigentlich endlich mal eine Erweiterung ähnlich Tab Mix Plus beim Firefox? Wenn ja, würde ich ja auch wechseln.

    MfG

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