Neuer Algorithmus soll für noch kleinere Android-App-Updates sorgen

artikel_androiddevSmartphone-Nutzer kennen es zu Genüge. Ein kleines Bugfix-Update für eine App und schon soll man wieder mehrere hundert Megabyte laden. Zum Glück wurden sogenannte Delta-Updates erfunden. So werden nur die Teile eines Programms bei einem Update heruntergeladen, die auch tatsächlich benötigt werden. Also keine komplette App, sondern eben nur die Änderungen. Die Funktion ist nicht neu, wurde nun aber noch einmal verbessert, sodass noch kleinere Updates das Ergebnis sind. Die neue Vorgehensweise reduziert übrigens nicht nur die Größe von Updates, sondern auch von initialen Downloads.

Um 12 Prozent wird die Downloadgröße im Schnitt reduziert. Nicht viel im Vergleich zu Updates, die im Schnitt um 65 Prozent kleiner sind. Ob diese Reduzierungen bereits aktiv sind, kann der Nutzer ganz einfach im Play Store sehen. Angezeigt wird bei einem Update dann nämlich nur noch die tatsächliche Downloadgröße, nicht mehr die der kompletten APK. Auf dem Screenshot seht Ihr ein Beispiel, das Google Kalender-Update ist gerade einmal 2,91 MB groß.

delta_android

An den Entwicklern liegt es, die Apps für Delta-Updates bereitzustellen. Wie sie dabei am besten vorgehen, wird im Android Developers Blog genauer erklärt. Für Nutzer sollte diese nun aktiv werdende Änderung dafür sorgen, dass sie weniger Daten (und weniger Speicherplatz, das hängt mit der Bereitstellung zusammen) für Updates verbrauchen.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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4 Kommentare

  1. hell.mood says:

    Sinnvoll für die vielen Menschen mit den Billig-Geräten die viel zu wenig Speicher haben aber dennoch meinen ihre Geräte mit zig Trillionen Apps vermüllen zu müssen.

    Aber sehe ich das richtig (ohne jetzt hier selbst weiter nachzurecherchieren), dass das nicht nur eine Neuerung für Android Nougat ist, sondern auch für ältere Android-Versionen möglich wäre, dass das aber auch die Implementierung durch die App-Entwickler voraussetzt?
    Ich weiß dass es sich erst mal nur eine allgemeine schnelle Meldung handelt, fände es aber gut, wenn noch etwas fundiertere Informationen nachrecherchiert würden.

    Da hier wohl auch ein paar Entwickler mitlesen, wäre es nun an diesen, die Meldung diesbezüglich in den Kommentaren inhaltlich zu erweitern …

  2. Sinnvolles Feature, macht die Update Flut etwas ertragbarer. Hoffentlich wird es bald von vielen unterstützt.

    @Hell, überhaupt verstanden um was es hier geht? Der benötigte Speicher auf dem Gerät ist derselbe, lediglich der Download wird deutlich schlanker (in Abhängigkeit von den Änderungen).

  3. hell.mood says:

    @Ralf, ja natürlich hab ich es verstanden. Nur bei den bis zum letzten Bit vollgemüllten Geräten (z.B. denen meiner wenig technikaffinen Verwandtschaft) fehlt eben oft der Platz, um überhaupt noch Apps updaten zu können, was durch die neue Möglichkeit (kleinere APKs) verbessert werden dürfte, wenn es wie gesagt auch von den Entwicklern umgesetzt wird. Nebenbei ist es natürlich auch praktisch, wenn man nicht nur im WLAN updated, um sein mobiles Datenvolumen kleiner halten zu können.

  4. „Ein kleines Bugfix-Update für eine App und schon soll man wieder mehrere hundert Megabyte laden“
    Welche „Apps“ sollen das sein, Beispiele bitte?
    Spiele vielleicht?
    Selbst „fette“ Apps wie Kodi sind weit entfernt von „mehrere hundert Megabyte“ Download.

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