Neue Opel Astra nutzen Qualcomms Snapdragon Automotive Cockpit

Der neue 2021 Opel Astra

Qualcomm hat bestätigt, dass die neuen Opel Astra die Plattform Snapdragon Automotive Cockpit verwenden. Dadurch will man dem Fahrer ein erweitertes, digitales Erlebnis anbieten. Da ist Opel in der Tat von den deutschen Herstellern meiner Erfahrung nach führend dabei, denn selbst in den Basisvarianten vieler Fahrzeuge bietet man im Gegensatz zu anderen Herstellern wie BMW bereits Android Auto und Apple CarPlay.

Das digitale Pure-Panel-Cockpit des neuen Opel Astra nutzt die Snapdragon-Automotive-Cockpit-Lösungen und kommt mit Touchscreen-Displays sowie einer neuen Mensch-Maschine-Schnittstelle (HMI), die den Insassen ein vernetztes Fahrerlebnis bieten soll. Snapdragon Automotive Cockpit unterstützt die präzise Positionsbestimmung des Fahrzeugs sowie Sprachbefehlsfunktionen, Wireless Mirroring, um Smartphone-Inhalte wiederzugeben, und Premium-Audio.

Weiterhin lassen sich diese Cockpit-Lösungen durch Software-Updates erweitern, wodurch zusätzliche Differenzierungsmerkmale möglich sind. Die neuen Opel Astra werden voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte 2022 erhältlich sein. Weitere Informationen findet ihr auch auf dieser Website von Qualcomm – mit Video zum Cockpit.

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20 Kommentare

  1. Hört sich im ersten Schritt zwar positiv an für Opel. Ist aber meiner Meinung nach negativ.
    Denn die Abhängigkeit steigt. Während man einen Hersteller z.B. von Blinker oder Armlehne verhältnismäßig einfach wechseln kann (und dies geht meist nicht hopplahopp in 3 Monaten, sondern länger), ist ein Wechsel dieser Plattform schon wesentlich schwieriger. Und wenn halt Qualcomm einseitig die Preise anzieht oder sonstige Vorgaben nicht einhält, ist man in deren Händen gefangen.

    • Hi, ich arbeite als Testingenieur für einen großen deutschen Zulieferer, der u.a. auch für die Entertainment-Plattformen von Automobilherstellern zuständig ist. Ja, auch Stellantis (zu denen Opel gehört) ist unser Kunde.

      Zum Thema: die Abhängigkeit ist hier kein Problem. Für gewöhnlich werden Verträge über mehrere Fahrzeugproduktserien geschlossen, und das sind üblicherweise mehrere Jahre. In diesem Zeitraum finden zwar Anpassungen am Produkt statt; diese sind aber eher marginal und sollten zur Kostenreduktion oder zur Korrektur nach Kundenfeedback dienen. Ein größerer Wechsel ist sehr teuer, weil nicht nur die Produktentwicklung neu aufgebaut werden muss, sondern eine komplett neue Homologation und Neuzertifizierung durchgeführt werden muss. Diese Kosten (und der zeitliche Aufwand) will man natürlich vermeiden.

      Tatsächlich ist es für die Automobilhersteller deshalb von Vorteil, mit Qualcomm zusammenzuarbeiten, um einen langen und zuverlässigen Produktzyklus durchhalten zu können.
      In der Zwischenzeit wird bereits für die (dann) übernächste Generation eine Neuentwicklung durchgeführt.

      Wir sind z.B. bereits jetzt dabei, das Produktjahr 2027 vorzuplanen, um Automobilherstellern bereits jetzt Angebote unterbreiten und zeitlich passend Produkte abliefern zu können.

      • the customer says:

        5 Jahre in die Zukunft planen. Das wäre nichts für mich. Darum bin ich aus der Automobilbranche wieder raus. Ist natürlich klar, dass das hier so notwendig ist wegen der Zulassungen etc. Aber meins war das nicht 🙂

    • Abhängigkeit besteht immer irgendwo, irgendwie.
      Man wirft ja deutschen Herstellern regelmäßig vor dass sie keine Software können. Wenn sie nun bei jemandem einkaufen der Software kann und auch noch die Hardware mitliefert, kann das doch eigentlich nur gut sein.

      • Bei Opel kaufen aber keine Deutschen ein sondern eher die Franzosen und Italiener. Das wird so auch in den neuen Peugeot kommen und später auch bei Fiat und Alfa Romeo und Jeep.

        • Eben nicht ganz. Peugeot gibt es vor und Opel oder Citroën ändern es dann passend ab damit es irgendwo unterscheide gibt! Das Cockpit im Peugeot 308 ist Komplet mit Touch bei Opel wiederum Touch gepaart mit Haptischen Tasten. Bist da was von Italienern kommt, wird noch 2-3 Jahre dauern bis sie nicht komplett aus die PSA Plattformen umgestellt sind (sieht man ja als bsp. noch bei Opel der „alte“ Astra und der Insignia sind noch komplett GM) Der Crossland ist wiederum eine Mischung aus GM/PSA jeh nach Ausstattung usw.! Leider muss ich feststellen das die Auswahl der Zulieferer bei GM dann doch bedeutend besser war. Als bspl. ist da der DBT Empfang im „alten“ Astra war es überall sehr gut fahre die gleiche strecke jetzt mit Crossland und da gibt es hier und da Empfangslücken die ich vorher nicht kannte!

          • Jetzt noch. Wie schon geschrieben es dauert den üblichen Vorlauf aber später wird es das gleiche in grün: 308, Astra, Tipo…

            Naja, egal – ich kaufe eh nichts mehr von FCA und damit jetzt auch nichts mehr von Stellantis. Es wird wohl das nächste mal ein Koreaner und wenn es nicht besser ist bekomme ich die paar Kilometer die jetzt nur bequem sind auch noch hin.

  2. Opel traut sich was, und der neue Mokka in Grün/Schwarz sieht einfach nur gut aus. Die werden richtig eigenständig und schaffen es vielleicht so aus dem Schatten von VW rauszutreten.

    • Wenn sie sich nun noch umbenennen und ein neues Logo geben, könnte man die…. 😉
      Nee, hast schon recht, ich erwische mich auch öfter dabei, mal zu Opel zu gucken.

      • Bei mir ist es genau umgekehrt. Mein nächstes Auto wird nach drei Opels in Folge wohl von einem asiatischen Hersteller kommen. Schönes Design (was letztendlich ja auch Geschmackssache ist) wiegt halt nicht die hunderte Euro auf, die ich mittlerweile regelmäßig in Reparaturen stecken muss. Und dabei ist die Kiste gerade mal 5 Jahre alt.

        • Was denn so?

          • Die Reifen verlieren ständig Luft, genauer gesagt, immer ein bis zwei Reifen. Die Werkstatt tauscht dann das Ventil aus, dann geht es mit den nächsten Reifen weiter. Mittlerweile habe ich rund 6-7 Ventile tauschen lassen, das Problem besteht weiter. Zum Glück ist der Luftverlust relativ gering, so dass es reicht, alle drei bis vier Wochen aufzupumpen, daher lasse ich das nicht mehr machen. Kostenpunkt pro Ventil (da mit Sensor): ca. 130 Euro.

            Dann der bei Opel leider vollkommen unbekannte Serienfehler mit dem Navi-Display. Opel will für eine Reparatur ca. 1.400 Euro haben, im Internet gibt es zum Glück Werkstätten, die dies für etwas mehr als ein Drittel anbieten. Diese Werkstätten werben sogar mit ganz genau diesem Fehler.

            Wenige Wochen nach der letzten Inspektion war plötzlich das Schloss der Motorhaube defekt. Soll mich auch noch mal etwa 250 Euro kosten. Mal sehen, ob ich das selber bezahlen muss, immerhin war die Werkstatt als letztes an der Haube.

            Dann kommen natürlich noch die Inspektionen dazu, die auch jedes Mal zwischen 400 und 700 Euro kosten. Aber gut, die fallen natürlich bei anderen Herstellern auch an, also rechne ich das mal erstmal nicht mit.

            Bei meinem Vectra (zu dem Zeitpunkt auch erst rund 10 Jahre alt) war die Servolenkung defekt und wenn zu viel Sprit im Tank war, hat der Motor rumgemuckt. Hätte mich vermutlich beides mehr gekostet, als ich für den Wagen bezahlt habe.

  3. Das I-Pad 1. Generation von 2010 hatte dünnere Displayränder. Bin ich da mit meiner Meinung nach exclusiv, dass man kurz vor 2022 eine etwas modernere Optik an den Tag legen könnte?

    Gut. Wer Opel kauft, ist nach aller Wahrscheinlichkeit ……

    • Welche Marke muss man denn kaufen um trendy zu sein?
      (Falls du es von selbst nicht merken solltest, die Frage war nicht ernst gemeint)

    • Na dann setz‘ dich mit deinem iPad in den Linienbus und sei glücklich. Wenn einer fragt, protzt du damit, bevorzugt im 400-PS-Mercedes samt Fahrer unterwegs zu sein… 🙂

    • Das iPad von 2010 überlebt aber keinen einzigen Tag im Sommer unter der Windschutzscheibe…. (kleiner Hinweis aus eigener Erfahrung, das aktuelle iPad Air auch nicht)

      • the customer says:

        Ja aber hier erwartest du, dass der übliche Kommentator tatsächlich über den eigenen eingeschränkten Tellerrand blicken würde. Das sind die gleichen Leute, die „lachen“, dass die Mars-Rover so wenig Rechenpower und Speicher haben.

    • the customer says:

      Moderne Optik hält genau eine Saison. Dann gibt es etwas neues. Gerade beim Auto ändert sich die Mode sehr schnell.

      Aber was wolltest du denn mit deinen „……“ andeuten? Mit Inhalt oder doch nicht?

  4. Mal gucken wann die ersten Leute solche Displays im Auto mit purem Linux bespielen und es im Kernel auftaucht 🙂

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