Neue MacBook Pro sollen im 4. Quartal mit TouchID und OLED-Bedienleiste kommen

artikel_appleBis zur WWDC dauert es nicht mehr lange, Apple hält diese Mitte Juni ab und wird zu diesem Zeitpunkt auch Neuigkeiten bezüglich OS X, iOS, tvOS und watchOS verkünden. Neue Hardware stellt Apple in der Regel auf gesonderten Events vor, so soll es auch mit den neuen MacBook Pro-Modellen passieren, die erst im vierten Quartal verfügbar sein sollen. Updates wird es für die 13- und 15-Zoll-Modelle geben. Allerdings nicht nur innerlich, sondern auch sichtbar und spürbar. Ming-Chi Kuo von KGI Securities hat Informationen dazu veröffentlicht, die sich mit denen von 9to5Mac decken, sodass durchaus etwas an den Behauptungen dran sein könnte.

Eine OLED-Touchscreen-Leiste soll über der Tastatur Platz finden und die Funktionstasten ersetzen,während die Geräte insgesamt dünner werden. USB-C und Thunderbolt 3 sollen ebenfalls in den neuen Versionen vorhanden sein. Während neulich noch darüber spekuliert wurde, dass Apple an einer Möglichkeit arbeitet, einen Mac via iPhone und TouchID zu entsperren, könnte es nun doch direkt TouchID-Hardware in den neuen MacBooks geben.

Zusätzlich soll es ein komplett neues MacBook geben, das sich am 12 Zoll MacBook orientiert. Updates für das MacBook Air? Nicht zu finden. Kuo geht davon aus, dass das MacBook Air als Einstiegsmodell positioniert wird, während das MacBook die Allroudn-Lösung wird und die Pro-Modelle eben die meiste Power haben.

Schade, dass es noch bis zum vierten Quartal dauern soll, ich warte sehnlichst auf neue Modelle. Das 15 Zoll MacBook Pro ist mir zu groß und schwer, das 13 Zoll MacBook Air hat ein Display, das ich mir heute nicht mehr antun möchte (und eigentlich auch nicht mehr muss), ist aber sonst ein für mich nahezu perfektes Gerät. Was erhofft Ihr Euch von neuen MacBooks? Gibt es etwas, das auf keinen Fall fehlen dürfte?

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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12 Kommentare

  1. Ich finde es wird auch langsam mal Zeit, dass der riesige schwarze Rand neben dem Display abgeschafft wird.

  2. 1 TB Speicherplatz für den man nicht ne Niere in Zahlung geben muss wäre langsam mal fällig.
    Von einem matten Display wag ich ja fast schon nicht mehr zu träumen…

  3. Ich bin aktuell noch mit meinem MacBook Pro aus 2014 noch zufrieden. Werde mir die nächste Zeit nichts Neues zulegen, zumal das Ding mit seiner 512 GB SSD auch unverschämt teuer war.

    Und wenn es dann was neues gibt, tendiere ich aktuell eher wieder zu einem Ultrabook mit Windows als zu einem MacBook. Hatte in letzter Zeit einfach zuviele Probleme mit der unausgereiften Software von Apple und genau das war eigentlich einer der Hauptgründe für einen Mac. Daneben stören mich auch noch die immer höher werdenden Aufpreise. Wenn man weiß was RAM und SSDs im Einkauf kosten, und dann die Aufpreise sieht die Apple für 16 GB RAM oder eine 1 TB SSD verlangt fühlt man sich schon leicht über den Tisch gezogen.

  4. Weltraummann says:

    Also wenn da mal was richtig neues kommt wäre ich auch interessiert.
    Ich habe aktuell ein MacBook Pro von 2012. Das hatte ich damals noch ohne Retina genommen. Später habe ich mittels AdapterKit von „Hardwrk“ dann noch eine SSD eingebaut. Soweit funktioniert das alles auch noch ausreichen. Ich zocke da viel per Steam Inhouse Streaming vom PC aus. Ansonsten hauptsächlich für Musikkram und so 🙂

  5. Bin froh, dass ich mein MBP (mid 2012) gestern noch reparieren lassen konnte. Das Kabel zur SSD war defekt (85€). Aktuell gibt es für mich kein interessantes Modell, sodass ich jetzt erst mal warten kann. Müsste knapp 2000€ hinlegen und hätte dann performancetechnisch kaum mehr als jetzt (SSD mit knapp 500 GB und 16 GB RAM). Nur der Bildschirm wäre besser und das Gerät wäre leichter. Trage es aber eh selten mit mir herum. Außerdem wären viele neue Adapter fällig (Ethernet, HDMI).

  6. Mal sehen ob mein Dell bis dahin noch durchhält, wollte mir eigentlich in den nächsten Monaten nach Möglichkeit ein MBP zulegen.

  7. Auf jeden Fall mehr RAM als die bisher 16 GB.

  8. Webentwickler says:

    Ich finde es unheimlich schade, dass die Pro-Reihe immer mehr zu einem Consumer-Produkt verkommt. Apple ist mit drei MacBook Klassen eigentlich ausreichend breit aufgestellt, dennoch trifft dieser Schlankheitswahn (leider) auch das MBP. Bei uns, wie auch bei einigen Partner und Kunden, werden die MBP die meiste Zeit am festinstallierten Arbeitsplatz benutzt. Dazu kommt jedoch die Mobilität den Arbeitsplatz überallhin, einschließlich zu Kunden, mitnehmen zu können. Die Mobilität dafür war schon vor der Retina-Ära absolut ausreichend. Dennoch werden die Geräte immer schlanker. Stattdessen würden wir uns leistungsstärkere Akkus, mehr Anschlüsse, evtl. eine zweite SSD/HDD, austauschbare Hardware (RAM!), etc. wünschen. Alles Punkte die ich mir persönlich auch unter dem Zusatz „Pro“ vorstelle; nichts was jeder braucht, sondern Ausstattung und Performance für den professionellen Einsatz. Ein netter Nebeneffekt (für die Verbraucher) wären sicherlich sinkende Preise bei SSD/RAM; solange man festverbaute Hardware jedoch aufgrund kleinerer Formfaktoren akzeptiert, wird Apple auch weiterhin Mondpreise für SSD/RAM verlangen können.

  9. Ich hoffe ja, dass trotzdem mindestens 1 USB 3.0 Slot dabei sein wird. 80€ für so einen billigen Adapter will ich nicht hergeben. Die MacBooks sind schon teuer genug.

  10. @ Webentwickler
    Die Pro Retinas kommen mit 16 GB RAM max. Damit sind die meisten gut bedient. Ja, auch die Zielgruppe (Grafik, Druck, Video). Es gibt sicher eine kleine Gruppe die mit 32 GB was anfangen könnte (sehr grosse Datasets in wissenschaftlichen App, Simulationen, etc, oder wenn man mehrere VMs parallel haben will).

    Nicht zu vergessen dass die CPUs, die bisher verbaut wurden, sowieso nur max 16 GB RAM unterstützten. Lediglich die i7 in der letzten Generation (das 15″ Update Mitte 2015) unterstützen 32 GB RAM.
    Für 32 GB bräuchtest du aber ein Quad Kit, und für 4 Module ist nicht genug Platz in der Maschine. Das gelbe ist der RAM: https://d3nevzfk7ii3be.cloudfront.net/igi/UKXOdnyfCEmQIQwG

    In dem Sinne würde ich dir widersprechen. Auch Pros wollen kleinere und leichtere Geräte. Ich könnte mir nicht vorstellen täglich ein classic Unibody MacBook Pro mit mir rumzuschleppen. Die Mobilität war vor der Retina-Ära definitiv nicht ausreichend.

    Was SSDs angeht: das sind keine Samsung EVOs die da verbaut sind. Suche mal nach Preisen für kleine Blade Style SSDs mit für 4x PCIe in Kapazitäten die Apple anbietet.

  11. Ich wünschte die MacBooks würden wieder etwas dicker, dafür mit austauschbaren RAM, Festplatte und Akku. Dass wäre mir wichtiger als eine OLED-Leiste oder Fingerabdruckscanner für faule Menschen. Aber leider sind die anderen Notebooks meist ebenfalls nicht zu öffnen oder zu erweitern.

  12. Jetzt habe ich mir im September letzten Jahres erst ein neues Macbook Pro 13 Zoll Retina Early 2015 gekauft und nun kommen essentielle Änderungen? Bin mit ihm zwar noch sehr zufrieden, USB-C wäre aber schon was schönes, wenn es zusätzlich zumindest noch einen USB-A Port geben würde.

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