Neue Intel Core Prozessoren mit Radeon RX Vega M Grafik machen leistungsstarke Laptops flach

Prozessoren von Intel (und anderen) waren in den letzten Tagen nicht gerade mit positiven Nachrichten behaftet. Die soll es aber im Rahmen der CES wieder geben, mit neuen Intel Core Prozessoren der achten Generation. Diese sind für Gamer und Content-Produzenten ausgelegt und kommen außerdem so klein daher, dass sie in Geräte mit 17 mm Bauhöhe passen, während sie gleichzeitig Laufzeiten von bis zu 8 Stunden ermöglichen, doppelt so viel wie auf einem 3 Jahre alten, vergleichbaren System (das zudem noch viel wuchtiger ist).

Zwei verschiedene Varianten gibt es, einmal einen 8th Gen Intel Core mit Radeon RX Vega M GL Graphics (65W total) und einmal einen 8th Gen Intel Core mit Radeon RX Vega M GH Graphics (100W total). Erste Geräte mit den neuen Prozessoren, die auch einen Einsatz in 2-in-1-Geräten erlauben, wird es von HP und Dell geben.

Leistungssteigerungen gibt es natürlich auch noch, das Paket aus Prozessor und Grafikeinheit ist nicht nur geschrumpft. Intel vergleicht hier mit einem 3 Jahre alten System mit Discrete Graphics. So ist mit dem neuen Prozessor das Erstellen von Inhalten mit Adobe Premiere zum Beispiel um bis zu 42 Prozent schneller.

Laut Intel sollen die Prozessoren aber nur der Anfang sein, man soll sich dieses Jahr auf mehr High-End-Notebook-Prozessoren der achten Generation einstellen können, außerdem soll der Intel Optane Speicher erstmals in mobilen Geräten mit Intel Core Prozessoren der achten Generation zum Einsatz kommen.

Details zu den neuen Prozessoren mit Radeon RX Vega M Grafik findet Ihr an dieser Stelle.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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12 Kommentare

  1. Wollen die uns verarschen? Diese Drecksbude stellt ihren Elektroschritt mit Meltdown und Spectre Bug tatsächlich als Neuentwicklung vor und will den Müll allen Ernstes weiter verkaufen? Die haben den Schuss wohl nicht gehört!

    Wer kauft denn noch solche CPUs? Die gesmate PC- und Smartphone-Branche dürfte die nächstern Monate auf all ihrer Hardware sitzenbleiben, bis neue CPU-Designs wieder etwas mehr Sicherheit versprechen.

  2. Bitte die Tippfehler zu entschuldigen, habe auf einem „Intel inside“ geschrieben…

  3. Comes with SpectreTM and MeltdownTM features already integrated. Buy it!

  4. Die Frage stellt sich natürlich, ob der Prozessor auch die beiden Bugs enthält oder ob Intel schon nachgebessert hat. Aber dazu steht in dem Bericht nichts, weshalb das Losschimpfen unangebracht ist.

    Und natürlich würde ich mir jetzt keine Prozessor mehr kaufen, bei welchem das Problem nicht schon ab Werk behoben wurde.

  5. @Indy:
    Das „Losschimpfen“ hat noch gar nicht begonnen. Das wird die größte Krise der IT-Industrie, die es jemals gab. Natürlich erst, wenn die Firmen es nicht mehr kleinreden können. Und der Zeitpunkt ist noch nicht gekommen, dazu müssen die Brisanz erst Milliarden Menschen begriffen haben. Und das passiert erst, wenn durch Angriffe allen klar wird, dass mit den bisherigen Computern eine sichere IT unmöglich geworden ist. Das wird nicht ohne Konsequenzen bleiben.

    Weltweit kein Server ohne Meltdown und Spectre, kein Online-Banking ohne Meltdown und Spectre, keine Börse ohne Meltdown und Spectre, kein PC und fast kein Smartphone ohne Meltdown und Spectre. Und per Software (Betriebssystem, Sicherheitssoftware, Anwendungssoftware) sind die Sicherheitslücken unmöglich zu schließen, da der Fehler hardwareseitig ist. Die bisherige Hardware wird Elektroschrott, in kürzester Zeit. Weltweit, alles. Und Intel hat die Frechheit, solche Hardware weiter anzubieten. Das ist fahrlässig bis arglistig!

    Ich denke, wer von „Losschimpfen“ spricht, hat die Tragweite der Situation nicht verstanden.

  6. Zur Info:
    Der Kombi-Baustein enthält die bisherigen Intel-Kerne Core i7-8706G, i7-8705G und Core i5-8305G. Alle diese Kerne sind von Spectre und Meltdown betroffen.

  7. Sehe es genau wie Matze, alle betroffenen CPUs sind ab jetzt nicht mehr kaufbar, da unbemerkt zu kompromittieren.

    Habe eine i3 4005U CPU im Notebook, ein Prozessor, der lt. einschlägigen Infos im 22 nm-Prozess hergestellt wurde. Lt. Intel sind jedoch nur CPUs im 45 und 32 nm Prozess betroffen. Habe ich damit Glück gehabt? Weiß da jemand mehr drüber?

  8. @NickS:
    Das kann zum jetzigen Zeitpunkt niemand seriös sagen und Intel will es nicht sagen. Sie verschleiern und dementieren. Aber vermutlich ist jeder „out-of-order“ Prozessor betroffen. Und damit wirklich so gut wie jeder.

    Ich sprach von Börsen und Banken, die solche CPUs einsetzen. Atomkraftwerke auch und die NATO, Finanzbehörden, Nachrichtenagenturen, Geheimdienste. Das ist echt nicht lustig.

  9. Es wird keine Konsequenzen haben vielleicht abseits der Sammelklagen in den USA. Alle Menschen werden weiter die Produkte kaufen, entweder weil sie die Tragweite nicht begreifen, Sie sowie „nichts zu verbergen“ haben oder weil es tolle Rabatte gibt.

    Die paar technisch versierten, denen es mit Intel stink, sind einfach nicht relevant.

  10. Sammygumono@web.de says:

    Letztlich wird das als Konjunkturprogramm für Intel & Co. wirken. Wenn die gefixten Modelle kommen, wird der ein oder andere mehr aufrüsten, der es sonst vielleicht noch aufgeschoben hätte

  11. Interessanter wäre, wann werden die Intel CPUs vom Markt genommen und die Käufer entschädigt?

  12. Verpasse ich jetzt etwas oder geht keiner mit einem Wort darauf ein, dass da ein AMD Grafikchip neben einer Intel CPU kuschelt?
    Jaja, Meltdown und Spectre… sind keine kleinen Dinger, aber erwartet irgendjemand ernsthaft, dass Intel jetzt deshalb aufhört Geld verdienen zu wollen und es deshalb so klein wie möglich spielt? ^^

    Also AMD und Intel zusammen durch den Sumpf?

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