Neue Gerüchte zur Under-Display-Kamera für Samsungs Smartphones

Samsung hat allerlei Tricks in petto, um die Frontkamera an der Vorderseite seiner Smartphones platzsparend unterzubringen. Auf dem Artikelbild seht ihr etwa das Samsung Galaxy Note 10 mit seiner Punch-Hole-Kamera in der Displaymitte. Nun flammen neue Gerüchte auf, welche einem kommenden Smartphone-Flaggschiff für 2020 eine Under-Display-Kamera (UDC) attestieren. Möglich werden soll das über eine Technik namens „Hole In Active Area“.

Die Massenproduktion für die kommenden OLED-Displays mit einer derartigen Kamera solle angeblich schon Anfang 2020 starten. Im Grunde behilft man sich dabei mit einem speziellen Kniff: Ausschließlich über der Kameraöffnung soll ein Teil des Displays transparent werden. Zur Herstellung wird auch das Ätzen mit einem Laser zum Einsatz kommen. Der Prozess sei noch sehr neu und komplex, sodass man aktuell wohl noch abwarten muss, in welchem Ausmaß Samsung die Technik implementiert.

So ist der erste Gedanke bei den meisten sicherlich, dass Samsung das unvermeidlich kommende Galaxy S11 mit einer Under-Display-Kamera ausstatten könnte. Sollte die Produktion aber nicht die dafür benötigten Ausmaße erreichen, könnte ich mir auch vorstellen, dass man die Sache erst einmal in einer Art Sonderedition testet. Es ist aber auch die Rede davon, dass die Kamera unter dem Display als Erstes in einem Nachfolgemodell des Galaxy Fold stecken könnte. Da müssen wir also wohl erst einmal abwarten.

Sinn ergeben würde der Einsatz dieser speziellen Kamera in einem faltbaren Smartphone durchaus, denn davon produziert Samsung ohnehin wesentlich kleinere Mengen und ruft hohe Verkaufspreise aus. Außerdem ist es ja das Ziel, mit den Fold-Modellen besonders experimentierfreudige Early Adopter anzusprechen. Samsung selbst sagt zu den Gerüchten natürlich selbst nichts Offizielles. Im März hatte man sogar noch dementiert, dass eine Kamera hinter dem Display innerhalb der nächsten zwei Jahre möglich sein würde. Lassen wir uns überraschen.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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2 Kommentare

  1. Wie ich es von The Elec verstanden habe und wie es offenbar auch z.B. Sammobile verstanden hat, geht es nur darum, das Displaysubstrat nicht mehr lochen zu müssen über der Kamera. Ohne gelasertem Loch sieht ein ausgeschaltetes Display haptisch wie auch optisch weitgehend ebenmäßig aus. Allerdings enthält das Substrat über der Kamera keine OLEDs und ist damit an dieser Stelle kein aktives Display. Alle nicht-schwarzen Bilder auf dem Display enthalten also ein totes Loch an der Stelle, an der sich die Kamera darunter befindet.
    Ob das jetzt ein Vorteil gegenüber dem ausgestanzten/-gelaserten Loch ist? Zumal das tote Substrat die Kameraleistung negativ beeinflusst. Das Ganze ist sicherlich ein notwendiger Zwischenschritt auf dem Weg dahin, das Licht für die Kamera durch ein aktives OLED-Gitter zu bekommen. Aber ob man so einen teuren prototypischen Zwischenschritt in ein Top-Smartphone verbauen sollte?

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