Netgear Orbi WiFi System: Mesh-WLAN für die eigenen vier Wände durch Router und Satellit

artikel_orbiVon Netgear gibt es neue Hardware für das Heimnetzwerk. Das Orbi WiFi System wird über Tri-Band-WLAN dafür sorgen, dass auch die letzte Ecke der eigenen vier Wände mit Highspeed-WLAN versorgt wird. Das System besteht aus einem Router und einem Satelliten, letzterer dient praktisch als Repeater, aber nicht so wie man es eigentlich kennt. Denn das Orbi WiFi System verbindet sich selbst in einem eigenen Netz, sodass auch über die Satelliten die gleiche SSID nutzbar ist. Das WLAN wird also erweitert, ohne ein neues Netz bereitzustellen.

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Der Satellit wird an einem zentralen Ort aufgestellt, für die Einfachheit der Einrichtung ist er bereits mit dem Router gekoppelt. Den Router stöpselt man einfach an sein vorhandenes Modem und schon hat man ein einziges WLAN, das auch größere Flächen abdeckt und hohe Geschwindigkeiten bietet.

Gerade im Zuge von Smart Home, ist für viele eine bessere WLAN-Versorgung Zuhause ein wichtiger Aspekt. Laut Netgear wird mit dem Orbi WiFi System eine Abdeckung von rund 400 Quadratmetern erreicht, im Idealfall also ein 20 m x 20 m großes WLAN zur Verfügung gestellt. Wem das immer noch nicht ausreicht, wird später auch zusätzliche Satelliten oder direkt Sets für größere Bereiche kaufen können.

Ab September wird das Orbi WiFi System weltweit verfügbar sein, in den USA wird eine UVP von 399,99 Dollar ausgerufen. Folgende Eigenschaften gibt Netgear für das Orbi WiFi System an:

  • Orbi WiFi router and satellite form a Tri-band WiFi mesh for high-speed whole-home WiFi coverage
  • High-performance WiFi coverage up to 4,000 square feet
  • Single WiFi network name (SSID) for the entire network (2.4 & 5GHz WiFi bands)
  • Blazing-fast 802.11ac AC3000 WiFi speed up to 3Gbps*
  • Tri-band WiFi system with dedicated 5GHz quad stream wireless back haul  between the Orbi router and satellite delivering high performance WiFi
  • 4 Gigabit Ethernet ports and 1 USB 2.0 port each on the router and satellite
  • Advanced router features such as IPv6, Dynamic DNS, port forwarding, parental controls, access point mode
  • Auto-updates of maintenance firmware available to ensure you have the latest security and software updates
  • Advanced WiFi security with automated updates, WPS-protected setup, 64/128 bit WEP; WPA/WPA-2 PSK, WPA/WPA-2 Enterprise

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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

6 Kommentare

  1. Oh ja!
    Ich warte so lange schon drauf!
    Mesh ist mega. Wenn ich so an die Leistung vom sonos Netzwerk denke:
    Vier Mauern (eine sogar Außenmauer) 13 Meter entfernung. Perfekte Sound Qualität. Durch das Mesh Netzwerk!

  2. @Jan, ich hab mal gesucht, weil mich das Thema jetzt auch interessiert hat.
    Da scheint es tolle Möglichkeiten zu geben, wenn man sich vor etwas Konfigurationsarbeit nicht scheut, auch deutlich günstiger als mit dieser Lösung.
    (Siehe z.B. http://www.tomsnetworking.de/content/tipps_tricks/j2009a/workshop_wlan_mesh/index.html geht wohl mit vielen WLAN Komponenten)

  3. Das erschließt sich mir jetzt nicht … „Das WLAN wird also erweitert, ohne ein neues Netz bereitzustellen“ – so machen es doch gerade Repeater: bestehendes Netz erweitern.

  4. Aber die Geschwindigkeit wird halbiert bei einem Repeater.

  5. …nein Lars, es werden tatsächliche neue Netzwerke gespannt bei Repeatern. Leider.
    Und das von Poddy mit den 50% weniger stimmt leider auch. Viele wissen das leider nicht!
    @Detrius: Danke. I will have a look into it!

  6. @ Jan: Für mich ist ein Netz dann „neu“, wenn es eine eigene SSID erhält und man nicht zwischen dem alten und dem neuen Netz roamen kann. Und das geht bei Repeatern.

    Dass wegen der technischen Hintergründe der Durchsatz halbiert wird, steht auf einem anderen Blatt; das kann man sicher lösen, indem man auf ein anderes Medium zur Verbindung des alten und neuen Netzes setzt (traditionell Kabel, hier eben dann ein anderes Netz).

    Mir ging es um die Aussage „hier ist alles anders, denn über den Repeater ist die gleiche SSID nutzbar“ – und da halte ich gegen: Auch mit traditionellen Repeatern, die die Geschwindigkeit halbieren, bleibt die gleiche SSID nutzbar.