
Grundlage wird das Buch „Panama Papers: Die Geschichte einer weltweiten Enthüllung“ der Journalisten Frederik Obermaier und Bastian Obermayer von der Süddeutschen Zeitung sein. Das Projekt wird zudem betreut von Gerard Ryle und Marina Walker vom International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ). Obwohl Netflix allerdings in seiner Pressemitteilung reichlich Namedropping rund um die involvierten Journalisten betreibt, bleiben die sonstigen Details noch relativ diffus.
Ein Cast fehlt nämlich noch und auch wer als Regisseur hinter der Kamera die Arbeit übernimmt, ist wohl noch offen. John Wells Productions verantwortet jedenfalls die Produktion und wird nun wohl nach entsprechenden Talenten suchen. Dass Netflix so schnell bei der Hand ist, um das Projekt anzukündigen, obwohl noch etliche Details unklar sind, dürfte seine Gründe haben: Auch Steven Soderbergh („The Knick“) und Scott Z. Burns wollen einen Film auf den Panama Papers aufbauen. Sie nehmen sich das kommende Buch „Secrecy World“ des Journalisten Jake Bernstein als Grundlage.
Ähnlich ging es damals übrigens vonstatten, als mehrere Studios die Wikileaks verfilmen wollten. Das Gros der geplanten Produktionen blieb am Ende bei jenem Wettrennen auf der Strecke und nur „Inside WikiLeaks – Die fünfte Gewalt“ mit Benedict Cumberbatch schaffte es am Ende zu größerer Aufmerksamkeit.
Einen Veröffentlichungszeitraum für seinen Film nennt Netflix entsprechend noch nicht. Man darf gespannt sein, wie das Projekt ab jetzt vorankommen wird.