Netflix veröffentlicht ersten Teaser zur Manga-Adaption „Death Note“

Netflix hat den ersten Teaser zu seinem kommendem Spielfilm „Death Note“ veröffentlicht. Dem fiebere sicherlich nicht nur ich entgegen, denn die Manga-Vorlage und auch die Anime-Umsetzung des Studios Madhouse gelten als absolute Klassiker. Allerdings wird es spannend sein, zu sehen, wie Regisseur Adam Wingard („Blair Witch“) und sein Team die Handlung so weit komprimiert haben, dass sie in einem Spielfilm immer noch zur Geltung kommt. Der Anime wartete nämlich mit 37 Episoden auf.

Es ist dabei nicht das erste Mal, das „Death Note“ als Live-Action-Film bzw. Filmreihe umgesetzt wird. So versuchte man sich in Japan schon ab 2006 an mittlerweile vier Verfilmungen. Nun steht aber die erste, amerikanische Umsetzung des Mangas an. Erscheinen soll das Endprodukt via Netflix am 25. August 2017. Als Schauspieler sind unter anderem Nat Wolff („Paper Towns“), Margaret Qualley („The Leftovers“) und sogar Willem Dafoe („Platoon“) in einer Nebenrolle zu sehen.

Der erste Teaser sieht atmosphärisch sehr vielversprechend aus. Was die Handlung betrifft, so geht es um einen Schüler, der ein mysteriöses Buch findet. Wer in jenes Buch den Namen eines Menschen schreibt, kann dessen Tod herbeiführen. Doch dass so viel Macht auch Gefahren mit sich bringt, ist natürlich naheliegend.

Als Fan diverser Animes wie z. B. „Space Dandy“, „Soul Eater“ und „The Last Exile“ werde ich bei Netflix Verfilmung von „Death Note“ auf jeden Fall reinschauen. Wie gefällt euch denn der erste Teaser? Seid ihr mit dem Anime oder dem Manga vertraut?

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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10 Kommentare

  1. Willem Dafoe erinnert mich immer an How I met your Mother. Der Name hört sich an als ob ein Frosch mit einem Papagei redet 😀 (https://www.youtube.com/watch?v=vSgajWWpsw4)

  2. Markus Evert says:

    Als großer DeathNote Fan finde ich den Trailer einfach nur schrecklich.

  3. Böses Faul, Anime ist ein Nullplural, es wird kein -s angehängt

  4. @Tealk: Da ist Duden eindeutig anderer Meinung. Wem soll man da aber nur mehr glauben? Hmm…

  5. Anime ist die Mehrzahl…..da hat er schon recht 😀

  6. naja, wenn man das japanische würdigen will, dann halt ohne S. In kennerkreisen halt fauxpas mit S, aber geht halt auch schon mit. finde selbst ohne S auch galanter. (würd ick jetzt sagen)

    trailer geht so. hoffe die haben das sauber umgesetzt. Plot ist doch sehr krasser, hoffe, die versagen nicht wie gefühlt 95% anderer realverfilmungen von anime

  7. Ich bezweifle, dass uns eine originalgetreue Umsetzung der Vorlage erwartet. Die kulturellen Besonderheiten der japanischen Gesellschaft, die auch in Death Note entsprechend beinhaltet bzw. von denen der Manga geprägt ist, lassen sich nicht nach Amerika transferieren, ohne dass es seltsam/affig wirkt.
    Und Netflix selbst schien sich dessen bewusst zu sein, so wird im Teaser ja von „Based on“ gesprochen. Ein Begriff, der eher bei freieren Interpretationen genutzt wird bzw. zwischen „1:1 Adaption“ bis „Gleiche Grundprämisse, sonst alles anders“ bedeuten kann.

    Und ich denke 1:1 kann man nicht erwarten. 1:1 haben nicht mal die japanischen Realfilme versucht. Ich gehe davon aus, dass die Produzenten den Gedanken „Wie wäre die Handlung, wäre das Buch einem amerikanischen Schüler in die Hände gefallen, der die Welt „bereinigen“ will, statt eines japanischen Schülers?“ und haben basierend darauf eine neue Handlung entwickelt.

    So oder so KANN Netflix eigentlich nur bei den Fans des Originals verlieren
    1. 1:1 geht zeitlich schonmal nicht, entsprechend wird man sich über ausgelassene Details beschweren
    2. Selbst wenn man 1:1 versucht, ist Death Note eine Geschichte, die nach dem 1. Durchlauf stark an Spannung verliert, es ist weniger packend.
    3. Wenn es seine eigene Handlung mit dem gleichen Grundgedanken hat, werden sofort Stimmen schreien, wie man so unverschämt sein kann, das der Vorlage anzutun.

    Der „beste“ Weg wäre evtl. etwas vom Schlag Departed/Internal Affairs, in dem die wichtigen Momente intakt bleiben, die Szenerie aber entsprechend in ein glaubhaftes westliches Szenario übersetzt wird.

  8. Naja der Anime war ganz cool, allerdings kann der Netflix Ableger ja tatsächlich nur besser werden als diese übelst miesen Live-Action Filme bisher 🙂

  9. Ich bin gespannt, der Teaser macht einen guten Eindruck und der Anime war klasse.

  10. Ich weiß nicht wer den Duden schreibt und entscheidet aber eine derartige Eindeutschung ist ein größeres Verbrechen als diese Serie. Wird geil. Aber ich kannte die Serie vor Netflix (wird es oft heißen…)

    Viel interessanter ist es ob whitewashing a la Avatar hier sein musste. Ich hätte eine Verfilmung in Japan mit japanischen Schauspielern besser gefunden. Wäre doch nicht schlechter. Auch wenn der HC hier durchaus überzeugt…

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