Netflix und das Account-Sharing: Man betrachtet die Situation

Kommen schwerere Zeiten auf Kunden von Netflix zu? Vielleicht! Denn schenkt man den Worten von Greg Peters, Chief Product Officer bei Netflix, Glauben, dann könnte sich irgendetwas ändern. Denn offenbar schaut man sich derzeit genau an, was bei Netflix in Sachen Account- und Passwort-Sharing geschieht:

„We continue to monitor it so we’re looking at the situation. We’ll see those consumer-friendly ways to push on the edges of that.“

Derzeit können mehrere Benutzer ein Konto gemeinsam nutzen, indem sie mit einem Login verschiedene Anzeigeprofile einrichten. Benutzer müssen Premium-Pläne nutzen, um Netflix auf mehr als einem Bildschirm zu sehen. Diese Pläne sind jedoch für Benutzer im gleichen Haushalt bestimmt – und Netflix verlangt, dass jeder Haushalt ein eigenes Konto einrichtet.

Einige (einige?) Benutzer vermeiden dies, indem sie Passwörter mit Familie und Freunden außerhalb ihres Haushalts teilen. Laut einer Umfrage von Magid für CNBC zahlen knapp 10 Prozent der Netflix-Nutzer nicht für ihre Konten – was einem potenziellen Umsatzausfall von 135 Millionen Dollar für Netflix pro Monat entspricht.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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90 Kommentare

  1. Solange der türkische Lira Trick erhalten bleibt ist alles okay

  2. Den Umsatzausfall von 135 Millionen Dollar würde ich aber stark relativieren.
    Ich teile mein Abo beispielsweise mit meiner Freundin und meiner Mutter (beide anderer Haushalt).
    Keiner von beiden würde sich ein eigenes Netflix-Konto einrichten.

    • So wurde damals der Verlust durch Raubkopien gerechnet, als ob jeder Nutzer einer illegaler Software diese kaufen würde, wenn er die nicht kopieren könnte. Hat schon immer für Zweifel gesorgt, solch eine Aussage und würde deine Meinung unterstützen.

    • So ist es. Geht Netflix den Schritt, dass ich mein Abo nicht mehr meiner Schwester als „arme Studentin“ und meinen Eltern die 2-3 mal im Monat was anschauen, Wenn überhaupt, zur Verfügung stellen kann, gewinnen sie halt nichts. Denn beide würden niemals ein Netflix Abo haben. Im Gegenteil, dann verlieren sie eben mich, denn ehrlich gesagt ist mir das Angebot ohnehin nicht (mehr) gut genug, erst recht, wenn mein Haushalt der einzige ist, der es schauen darf. Apple TV mit explizitem Family Sharing ist für den Preis ein nobrainer, und dann wird eben Disney+ statt Netflix geholt, wenigstens passt da voraussichtlich die Qualität *shrug*

      • Ja gut Apple macht das auch nur weil sie kein Angebot haben und nicht in Konkurrenz treten können derzeit…wenn ich Apple TV bei mir anschaue ist das bis auf Eyes oder Blind wie das hiess ziemlich uninteressant 😉

        Da muss man schon etwas realistisch schauen.

    • Genau das ist der Punkt. Bei uns das gleiche, und keiner von uns wurde für den Account den Vollpreis zahlen, dafür wird er schlicht viel zu selten genutzt, dass sich das lohnen würde.

      • Zweiundvierzig says:

        Ja ja ja….. bei Uns auf der Arbeit teilen sich mehrere Kollegen ein Account jeder zahlt 2,50 € das ist die andere Seite der Medaille…Gibt solche und solche Nutzer. Wenn es nur die Nutzer erwischt die alles für lau haben wollen finde ich das völlig o. k.

        • Das kannst Du glauben oder nicht, ändert aber nichts an den Fakten :).
          Und Deine Geschichte klingt frei erfunden, sonst wüsstest Du dass 2,50 Euro pro Nutzer nicht möglich sind sondern die Preise bei geteilten Accounts 4 oder 6 Euro pro Nutzer fällig werden.

          • Oh man, vielleicht zu viel X-Factor: das Unfassbare gesehen? *facepalm* Du kannst es glauben oder nicht, aber z.B. in der Türkei bekommt man das Premium Abo bereits für 6 € pro Monat. Kannst du ja mal ausrechnen, wie viel jeder Nutzer dann zahlt. Aber auch hierzulande kann man das Premium Abo locker auf 13 € und weniger drücken. Mit fünf Leuten passt das, so viele schauen eh nie gleichzeitig.

      • Dann trifft es dich ja auch nicht so hart. Dann ist das ja nicht schlimm.

        • Mir persönlich ist das dann relativ egal, nutze ich wie gesagt sowieso viel zu selten. Nur Netflix bekommt dann von allen weniger Geld als aktuell.

    • Also verliert Netflix kein Geld durch Account-Sharing?

      • Das weiss weder Netflix noch sonstjemand. Man könnte zwar annehmen (wie es Netflix eben tut),
        dass die Abschaffung aller Account-Sharings zusätzlichen Gewinn bringen würde, aber die Wahrscheinlichkeit ist ähnlich hoch, dass von diesen Leuten niemand sich einen eigenen Account anschaft.
        Gehen dafür einige Bestandskunden ab ohne Sharing im Angebot, macht Netflix womöglich noch
        Verluste. Aber mit maximal theoretischen Zahlen lassen sich strengere Maßnahmen eben besser argumentieren oder Sharer kriminalisieren (ähnlich wie die Musik/Filmindustrie es ja vorgemacht hat).

  3. Ich habe kein Problem selbst 10€ zu bezahlen für ein 4K Nutzerprofil.. aber keine 16€.. wir sind im moment 4 Leute und teilen uns solch ein Profil und jeder zahlt auch brav sein Anteil..
    Warum man aber im 7,99€ Profil nicht mal HD bekommt ich begreif es nicht 🙁

  4. Ich habe zwar ein eigenes Konto, aber wenn man bedenkt 8€ für SD, 12€ für HD, 17€ für 4K dann braucht man sich auch nicht wundern, dass keiner für die paar Serien/Filme soviel Geld auf den Tisch legt. Vorallem nicht für die 2-3 UHD inhalte.

    • Paar Serien/Filme? Musst ein anderes Netflix haben als ich ….

    • Ich bin etwas irritiert. Also wenig kann man Netflix nicht vorwerfen

      • Er meinte wohl den konsumierten Content.
        Keiner kann das gesamte Angebot konsumieren, viele schauen nach der Arbeit mal ihre 2-3 Lieblingsserien, fertig.

      • Ich vermute mit „paar“ hat er schon die sehenswerten gefiltert. 80% des contents ist einfach nur billiger Mist, den man keine 10 Minuten ertragen kann.

    • Zweiundvierzig says:

      Ich lese hier Immer „bei diesem Preis“… Ernsthaft jetzt? Für 17 € bekommt man heute die Kinokarte und vielleicht die kleine, eine winzig kleine Tüte Popcorn und für das Geld kann man den ganzen Monat bei Netflix Filme und Serien schauen… Und das ist jetzt zu viel? Kann ich nicht verstehen…

      • Ja und nein.
        Ich z.B. habe im Grunde alles bei Netflix gesehen, was mich interessiert hat und von den Sachen, die Monat für Monat neu rein kommen finde -ich- vielleicht mal 1-2 Sachen interessant. Maximal.
        Die meisten Filme sind Asbach, die Netflix-eigenen Sachen kann man in der Regel ungesehen in die Tonne hauen und dann bleibt auch nicht mehr viel über.

      • Es ist wie immer eine Frage des individuellen Preis- Leistungsverhältnis.
        Jemand der 10 Stunden am Tag vor Netflix hängt wird sicher auch 50 Euro im Monat noch als „fair“ empfinden.
        Wenn jemand aber den Dienst nur sehr selten nutzt, dann sind die 4-6 Euro eines geteilten Accounts „gerade noch okay“ und die 17 Euro zu viel.

        Das ist immer eine sehr individuelle Geschichte was sich für einen persönlich „lohnt“ und was nicht.

        PS: Kino kostet ab 5,50 Euro (Kinotag) sonst regulär 7 Euro wenn man nicht gerade bei Cinestar und Co geht welche wir aufgrund der unverschämten Preispolitik sowieso meiden.
        Wir waren vor ein paar Tagen sogar tatsächlich mal wieder in einem bei uns in der Stadt (keine Kette) und erstaunt dass es auch immer noch recht günstig geht, wenn man die großen Ketten meidet.

      • Kinokarten als Beispiel zu nehmen, wo Kinos doch unter enormen Druck stehen und in den letzten Jahren nur durch enorme Konsolidierung überstehen konnten, ist natürlich geschickt. 😉

        Kinokarten sind ein Preis-/Leistungsdesaster. Für diese 17 € bekäme man schon ein Steak.

      • Dir ist aber schon bewusst, dass immer mehr Kinos aussterben, eben weil die Leute nicht bereit sind die horrenden Preise zu zahlen?

      • „Für 17 € bekommt man heute die Kinokarte …“ – Richtig, schlimm genug.

  5. Natürlich widerspricht das den Nutzungsbedingungen und natürlich kann man das kritisieren, aber trotzdem denke ich, dass Netflix mit der obigen Quote von 10% ganz zufrieden sein kann. Wenn man mich gefragt hätte, hätte ich getippt, dass dieser Anteil sehr viel höher liegt. Und anzunehmen, dass jeder dieser „verbotenen Nutzer“ ansonsten einen regulären Account bezahlen würde, halte ich auch für ziemlich naiv. Das mag nach außen und in absoluten Zahlen beeindruckend aussehen, aber ich glaube nicht, dass intern tatsächlich so gerechnet wird. Gleichwohl ist das natürlich für den Anbieter ein Ärgernis, wobei ich aber auch keine Möglichkeit sehe, dass zu unterbinden, jedenfalls nicht in einer Weise, dass letztendlich mehr zahlende Nutzer dabei herauskommen. Stattdessen werden vermutlich die, die jetzt einen Familien Account haben, dann nur noch einen günstigeren Einzelaccount nutzen und die, die bisher“ mitgeschaut“ haben, zum großen Teil eben kein Netflix mehr gucken oder vielleicht dann und wann mal einen Monat buchen, um eine Seriestaffel durchzuziehen.

    • Ich stimme dir voll zu ..ich glaube auch nicht das sie mit dem baldigen Start von Disney+ jetzt großartig was daran ändern werden. Wenn doch haben sie echt einen ungünstigen Zeitpunkt gewählt und werden mit Sicherheit den ein oder anderen Abonnenten verlieren…

  6. Sollte strikt unterbunden werden. Alles andere ist Beschiss. Ist natürlich davon abhängig, wie lax oder streng die AGBs sind. Bin jetzt zu faul, da reinzuschauen.

    • Lässt sich aber nicht unterbinden, verstößt sicherlich gegen die AGB… juckt nur viele nicht. Und nu?

      • Wenn Netflix jetzt sagt, sie betrachten die Situation, dann fliegen eben diverse Leute raus. Mir wurscht, ich füttere keine Parasiten durch. Bei Spotify und DAZN dasselbe. Liegt aber an jedem Anbieter selber, wie sehr man das durchsetzt. Im Endeffekt mir egal, da nicht betroffen.

      • Netflix spricht ja davon, dass die Personen in einem Haushalt wohnen müssen.

        Da in den allermeisten Fällen wohl die Netflix-Software oder die Browserapp genutzt wird, ist es für Netflix kein Problem zum einen Nutzer eindeutig zu identifizieren, zum anderen Gerät und Verbindungsinformationen fest zu stellen.

        Während es natürlich sein kann, dass über Smartphones 4 Personen 4 IPs haben, ist es doch eher unwahrscheinlich, dass in einem Haushalt 4 Fernseher 4 IPs haben. Auch lässt sich sehr einfach feststellen, ob Geräte von mehreren Accounts genutzt werden oder ob jeder Account nur auf jeweils einem anderen Gerät genutzt wird.

        Sicher kann es jetzt vorkommen, dass Familie Wollny so groß ist, dass die sich 4 Anschlüsse in einen Haushalt legen lassen und dass Papa den Fernseher im Wohnzimmer für sich beansprucht. Und sicherlich ist es bei zwei Personen schwieriger eine Unterscheidung zu machen als bei drei oder vier. Trotzdem dürfte man mit sehr hoher Genauigkeit die Leute herausfiltern können, die es bunt treiben.

    • Das wäre sehr dünn von Netflix, und das wissen sie auch. Aktuell bekommen sie von dieser Nutzergruppe Geld. Wenn sie das aber unterbinden bekommen sie von einem Großteil überhaupt kein Geld mehr, da es sich für die Nutzer schlicht nicht lohnt.

      Ich bin einer davon, für den Vollpreis würde ich mir nie ein Netflix Abo holen, dafür nutze ich das viel zu selten.

    • Dann sollte Netflix erst einmal anfangen, es offen zu kommunizieren. Beim Anmelden wird einem nämlich vollmundig versprochen, dass man den Account zu viert nutzen kann, dass man unter dem selben Dach wohnen muss steht nur begraben in den AGBs. Damit dürfte diese Klausel zum einen in Deutschland unwirksam sein, weil in den AGBs nichts überraschendes stehen darf. Zum anderen ist es irreführende Werbung und Arschlochverhalten. Fällt in die selbe Kategorie wie bis zu 50 mbit/s versprechen und 10 liefern.

  7. Sollte verboten werden. Netflix ist zu teuer. Es kostet so viel wie Amazon, Apple TV+ und Disney+ zusammen. Wenn ich solche erbärmlichen Schmarotzer also mitfinanzieren muss, dann gehe ich. Ich heisse deshalb jede Massnahme gut, die dieses Sharing unterbindet.

  8. chilibrenntzweimal says:

    Bei spotify schon Gang und Gäbe. Sobald sich ein Streaminganbieter etabliert hat und keine Konkorrenten mehr fürchtet. Passieren solche Dinge zu Umsatzsteigerung, bis man die Nummer eins ist, halten die still und dulden solche Account teilende Kunden.

    • Sicher, aber das kann man den Anbietern auch nicht wirklich vorwerfen. Am Ende ist es ein Geschäftsmodell, dass natürlich auch mal was abwerfen soll. Und das würde wohl jeder von uns hier ganz genauso machen.

    • Spotify duldet das immer noch, und wird es auch weiterhin dulden, wenn sie nicht auf viel Geld verzichten wollen.

      • Zumal Spotify ja auch haufenweise Konkurrenten hat. Ich habe eher den Eindruck, die Zahl der Anbieter im musikstreaming Markt würde eher wachsen als fallen.

  9. Das mit den 10% kann ich beim besten Willen nicht glauben, das müssen einfach deutlich mehr sein.
    Und die Wahrheit ist ja, dass Netflix seine User schon beinahe zum sharen ermutigt. Guckt z.B. nur mal auf den deutschen Twitter-Account, da kommen von offizieller Seite immer wieder Witzchen mit dem Thema account-sharing.
    Nein, Netflix hat kein Problem mit account sharing, ganz im Gegenteil. Ich würde sogar behaupten, dass es von Anfang an bewusst nicht nur in Kauf genommen wurde, sondern auch als Möglichkeit gesehen wurde, den Bekanntheitsgrad des Dienstes zu pushen.
    Es gibt ja bisher meines Wissens nach auch keinen Fall, in dem ein Kunde deshalb gesperrt wurde.
    Kann sich natürlich alles noch ändern, aber selbst dann wird Netflix das vermutlich nochmals explizit kundtun und nicht einfach beginnen, Kunden zu sperren. Bis es aber soweit ist, würde ich mir über das Thema jedenfalls keine Sorgen machen.

  10. Netflix is doomed

  11. Schaut man sich die größte deutsche Netflix Facebook Gruppe an, dann sind es deutlich mehr als 10%.

    Ich hätte schon längst ein andere Abomodell eingeführt, es kann 1-x Nutzer haben und entsprechend auch bei einem Nutzer HD/4K dazu gewählt werden. Auch sollte es alleine zur Accountsicherheit für jeden Nutzer ein eigenes Konto geben, welches dann in den Family Account (s. Spotify) eingebunden werden kann. Zum einen hat dann jeder ein Passwort, es kann eine 2FA eingeführt werden und kündigt der Zahler seinen so geht meine Historie und Listen nicht flöten.

  12. Sollen sich jetzt Kinder untereinander den Account teilen und Mama kontrolliert alles? Ist das der Gedanke von Netflix? Denn normalerweise kaufen sich erwachsene Netflix. Erwachsene haben Interesse an Netflix. Erwachsene haben aber eine eigene Wohnung!? Frecheit bei so einem hohen Preis noch solche Fesseln uns anzulegen! Dann lade ich halt über Warez seiten die wenigen Serien die ich schaue. Netflix sollte es sich nicht mit seinen Kunden verscherzen.

    Spotify hatte je Account gebannt die das gleiche „Verbrechen“ begehen, soweit ich das gehört habe.

    Die sollten bloß nicht denken das sie unantastbar sind, Shitsstorms gibts immer wieder.

    • Diesen infantilen Quatsch hört man dann auch wieder: Mimi, wenn ich nicht alles geschenkt bekomme, mach ich es einfach illegal. Unreifes Verhalten.

      • Wer redet denn von „geschenkt“?
        Netflix bekommt auch für einen geteilten Account 6 Euro pro Nutzer oder bei den großen Accounts wenn die Benutzeranzahl maximal ausgereizt wird 4 Euro pro Nutzer und Monat.

  13. Immer dieser zum Himmel schreiende Schwachsinn mit den potenziellen Umsatzeinbußen. Das ist eine Milchmädchen Rechnung die so lächerlich ist, dass es mich immer wieder erstaunt, wie oft sie dennoch angebracht wird.

    Mal ganz von dem Fakt abgesehen, dassviele, wenn nicht sogar die deutliche Mehrheit, der Nutzer die aktuell für einen geteilten Account bezahlen 0 Euro bezahlen würden wenn es diese Möglichkeit mal irgendwann nicht mehr gibt.

  14. Ich bin ein Schmarotzer für 4 Euro im Monat! Und ca. 1x die Woche gucke ich was. Wenn sie mich kicken: was solls. Auch andere Mütter haben schöne Töchter (Disney +.) und was ich mittlerweile bei ARTE, Joyn und co bekomme, reicht. Und für 16 Euro könnte ich zur Not auch genügend Filme bei iTunes und co leihen.

  15. Ich war von Anfang an dabei (Account 4K und nur mein Bruder schaut mit, wohnt zwei Türen weiter), bei der letzten Preiserhöhung habe ich mich dann verabschiedet. Um den Preis selbst ging es mir nicht mal aber das Angebot wurde für mich immer schlechter. Für dieses schlechte Angebot zahle ich nicht soviel. Den Account habe ich vor einen halben Jahr in einen türkischen umgewandelt und zahle nun 6,78 Euro (41,99 TL). Ich schaue nicht mehr und nicht weniger (zwei bis drei mal in der Woche) und wenn der Preis in der Türkei auf 10 Euro steigt wäre ich auch noch dabei aber mehr ist es mir nicht mehr wert. Sollte dieser Weg von Netflix mal entfernt werden, werde ich mich ganz verabschieden. Ich habe noch Prime und Disney+ ist ja auch bald für 7 Euro hier zu empfangen…..
    Mir ist es auch völlig egal wie viele User ihr Account sharen, wenn Netflix das über Jahre zulässt, dann muss man später nicht heulen, jedes Unternehmen erzieht sich seine Kunden selbst. Für mich sind das auch keine Schmarotzer, schlimmer sind die Leute, die deswegen immer ein Faß aufmachen, denen die Missgunst jeden Tag aus den Ohren läuft aber typisch deutsch….

  16. Ich sehe das mal so: Ich zahle fast seit Anbeginn der Netflix Zeit das höchste Premium Abo für meine Familie. Mittlerweile sind einige meiner Kinder flügge geworden und leben nicht mehr im selben Haushalt. Da ich selber den Dienst kaum nutze, und die meisten meiner Familienteilnehmer es nur nutzen weil Papa zahlt, würde Netflix unseren Beitrag vollständig verlieren bei Sanktionen gegen diese Art von Familysharing. Und ich gehe davon aus, dass es einige Familien in DE gibt, wo das ähnlich gelagert ist…

    Also bevor hier die spotifymäßige Abokeule rausgeholt wird, kurz durchatmen und differenziert an die Sache rangehen…

  17. Schon klar, aber deswegen sage ich auch „bei dem Preis ein no-brainer“ und gepaart mit einem anderen Dienst, der mir zusagt. Der Preis schreit ja geradezu danach 😉

    Der Preis ist schon bewusst von Apple gewählt, weil bei diesem viele Mitglieder des Walled Garden 😉 den Dienst „einfach mitnehmen“ werden, zumal auch noch offiziell mit Familie (unabhängig vom gleichen Haushalt) teilbar. Dazu noch als Geschenk für neue Geräte für die Nutzerzahlen usw.

    Der Punkt ist, dass ich mir sicher bin, dass ich dort über die nächsten 2 Jahre betrachtet mit Sicherheit mehr anschauen und als gut empfinden werde, als bei Netflix in letzter Zeit.

    Ich habe jetzt im Zeitraum von ca. einem Jahr eigentlich nur Black Spot, Marianne (beide „recht gut“) Punisher, Altered Carbon („richtig gut“) und letzte Woche den Breaking Bad Film (der leider wie erwartet crap war) wirklich angesehen bei Netflix. Dabei suche ich öfter mal, an fehlender Zeit liegt es nicht unbedingt. Freundin hat paar mehr auf gut Glück angeschaut, war aber fast durchwegs enttäuscht.

    Wenn ich recht überlege hab ich den Account hauptsächlich noch, weil ich Schwester und Eltern nicht unbedingt den Zugang wegnehmen will und für und alle geht das preislich „halt so gerade klar“.

    Für mich wäre es deswegen genauso ein No-brainer, Netflix dann einfach wegzuwerfen und gegen Disney+ einzutauschen und wenn es dann nur ein Single-Account wäre. Kombiniert mit Apple erwarte ich da ein viel qualitativeres Angebot für den gleichen Preis wie Netflix alleine, so what.

    Bleibt es aber unangetastet, wäre ich noch geneigt den Dreierpack laufen zu lassen 😉

  18. Ehrlich gesagt, war ich auch mal wie weiter oben genannt ein „Schmarotzer“ im Shared Account meines Bruders, wobei ich Dienste wie Netflix zuletzt höchstens 2 mal im Jahre genutzt habe. Die Anfangsbegeistererung legte sich dann nach ein, zwei Jahren, nachdem ich die gängigen Serien sah. Im Rahmen eines mir selbst erlegten Detoxverfahren hatte ich aber dann Accounts von Netflix und Spotify entfernt und misse sie nicht mal sonderlich. Es gibt ja genug kostenfreie Alternativen für Wenignutzer. Sprich für Musikhörer Internetradios und für gelegentliches Filmeschauen Leihfilme sowie das übliche Angebot im TV. Das kommt mir im Endeffekt auch günstiger und verleitet mich nicht zum Binge-Watching, was sich dann lediglich doch nur als Zeitverschwendung entpuppt.

    • Fritz Mukula says:

      Für Wenig-Nutzer hat Netflix doch die perfekte Lösung – Du bezahlst einfach einen Monat, schaust Dir das an, was Du sehen willst und legst das Abo wieder auf Eis. Wenn Du später der Meinung bist, es gibt wieder genug interessantes Material, das Du anschauen willst, aktivierst Du wieder Deinen Account für einen Monat. So kommst Du auf 20-30€ im Jahr und hast letztendlich nur dafür bezahlt, was Du wirklich sehen wolltest inkl. evtl. neu entdeckter Inhalte.

  19. Mimimi

    was für ein Niedriglöhner muss man denn sein um sich über die paar Euro hin oder her ständig so aufzuregen? Seit Jahren ist das ein Dauerthema in den Kommentarspalten.
    Die wahren Kosten berechnet Netflix den Nutzern offensichtlich noch gar nicht, außer Milliardenverlusten und geduldigen Investoren ist da nämlich bisher noch nichts für Netflix rumgekommen. Alleine was die für ihre Streaming Infrastruktur ausgeben müssen ist der Wahnsinn. Der Anteil von Netflix an Traffic des gesamten Internet in den USA ist so groß, dass er gesondert ausgewiesen wird.

    • Eigentlich fast jeder unter 3000 € netto zu wenig Geld um sich das gewünschte Leben zu leisten. Sicherlich sind die Ansprüche hoch, trotzdem muss man immer genauer aufs Geld achten, je weiter man drunter liegt.

    • Es geht doch gar nicht unbedingt darum, ob man sich das leisten kann. Ich weiß ja nicht, wie es bei anderen ist, aber ich bin eben keiner, der Geld ausgibt, nur weil es geht, unabhängig davon, was man dafür bekommt. Abgesehen davon sind das auch nicht die einzigen „paar Euro“, die über den Monat anfallen.

  20. Wenn Ihr für Netflix nicht zahlen oder deutlich weniger zahlen wollt, dann nutzt es doch einfach nicht. Immer diese Umsonstmentalität…

    • Ich denke, dass es vielen gar nicht unbedingt, sowas tatsächlich kostenfrei zu bekommen, sondern eher darum, dass vielen die regulären Kosten schlich zu hoch sind für das, was geboten wird. Natürlich hat so ein Anbieter viel im Katalog, aber in der Praxis hat doch nur ein kleiner Teil davon tatsächliche Relevanz für die Nutzer.

  21. Fritz Mukula says:

    Sharing != Sharing

    Ich denke hier geht es in erster Linie um Accounts, die überbucht sind, sprich von mehr Leuten genutzt werden, als es das Abo zulässt. Es macht für mich absolut keinen Sinn ein Abo, welches 2 oder eben 4 gleichzeitige Streams zulässt, auf denselben Haushalt zu beschränken. Vor allem das große Abo mit 4 Streams würde einzig bei Großfamilien einen Sinn machen.

    Den billigsten Account mit einem Stream zu nehmen und diesen auch noch mit 3 Leuten zu teilen, ist allein schon aus wirtschaftlicher Sicht ein Verhalten, das nicht zu tolerieren ist. Den fair teilenden Kunden (eben beim 2er Stream, der für einen selbst und die Eltern genutzt wird) gegenüber dazu absolut asozial, da sie praktisch solche Zecken mit finanzieren und das sieht man auch an den Preiserhöhungen.

    Ich finde es schade, dass eben durch solche Leute am Ende wieder diejenigen, die sich fair verhalten, die Leidtragenden sind, da sie gezwungen werden auf neue Familien-Abos, die sicher teurer werden, oder auf Single-Stream-Abos mit verringerter Qualität auszuweichen.

    • Fair zu benutzen ist ein netter Versuch die Frage der Legitimität zu vermeiden. Es spielt mit Bauchgefühl und subjektiver Einschätzung, statt mit klaren Regelungen. Und wenn Netflix will, dass die Nutzung auf einen Haushalt beschränkt ist und der Nutzer das so bucht, dann ist das eine Vereinbarung und sich an sein eigenes Wort zu halten ist sicherlich der Inbegriff von Fairness. Wenn du diesen Begriff schon einführst.

      • Die deutsche Rechtsprechung hat auch eine Auffassung von fair und klaren Regelungen. Und die besagt, dass damit zu werben, dass man auf 4 Geräten gleichzeitig schauen und in den AGBs das ganze auf einen Haushalt zu beschränken, genau das Gegenteil von fair und klaren Regelungen ist (siehe: überraschende Klauseln in den AGB sind unwirksam)

        • Soweit ich sehen kann ging es gar nicht Fritz Mukula um das Teilen von mehreren Streams sondern wenn sich Leute einen Account Teilen der nur einen Stream zulässt oder wenn sich 6 Leute einen 4 Stream Account Teilen. Das ist doch Asozial.

          • Drum hab ich auch auf EM geantwortet 😉 Und auch auch für das Teilen mit 6 Personen gilt: Netflix macht bei der Anmeldung explizit dafür Werbung, dass man auf 4 Geräten gleichzeitig schauen darf. Danach darf man auch mit 20 Personen teilen, solange eben nur 4 gleichzeitig schauen. Da der gesunde Menschenverstand uns sagt, dass es vermutlich doch vorkommt, ist dieses Gebahren natürlich assozial.

        • Ganz so einfach ist das nicht, nicht mit den AGB und nicht mit der Rechtsprechung. Mit diesem Blickwinkel könnte man die AGB insgesamt in Frage stellen, und das ist zumindest bisher nicht die Auffassung der Rechtsprechung.

  22. Wie auch immer, letztendlich zahle ich als Kunden für 1, 2 oder 4 gleichzeitige Streams bei Netflix, wie ich die verwende ist eigentlich meine Baustelle. Die Alternative wäre, das Netflix nur noch einen Stream per Account gleichzeitig erlaubt.
    Wer als alleiniger Nutzer für Ultra-HD bezahlt, der hat ja dann 3 ungenutzte Streams über, für die er ja bezahlt…
    Auch bin davon überzeugt, das Netflix einen Großteil dieser Account-Sharer als Kunden verliert, Netflix hat schon lange keine Alleinstellung mehr beim Streaming von Serien.

    Hier wird Netflix mit solchen Meldungen nur die Stimmungslage in den Foren mal antesten wollen..
    Letztendlich brauchen Sie in Zukunft jeden einzelnen Kunden um überleben zu können. Die Konkurrenz ist ja am wachsen.

  23. Netflix sollte ganz einfach eine Family-Option einführen, wie es bei diversen anderen Anbietern (Apple, Google) auch möglich ist. So hat zwar jeder einen eigenen Account (für den Haushalt), aber abgerechnet wird eben über den gemeinsamen Familien-Admin. Hier kann man dann beim Preismodell optimieren, sodass es sich für >= 2-3 Familienmitgliedern lohnt. Gleichzeitig sollte hier die maximale Anzahl auf ein sinnvolles Maß gedeckelt werden.
    Diese Option ist nachvollziehbar für alle, die das wirklich in Familie und Freundeskreis nutzen. Den wirklichen „Scharotzern“, die ihren LogIn + Passwort an Hinz und Kunz verteilen, wird hier dann ein Riegel vorgeschoben – zu Recht.

    • Da ist nichts mit schmarotzen, der Kunde zahlt je nach Abo für 1, 2 oder 4 gleichzeitige Streams, wie und wer die nutzt ist unbedeutend. Er hat ja genau für diese Nutzung bezahlt. Es können ja nicht mehr als eben die gebuchten Streams genutzt werden. So gesehen gibt es ja bereits ein Familien-Abo….

  24. Die sollen sich mal wegen 10% nicht so anstellen…

  25. Bisher 83 Kommentare
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  26. Aus Unternehmersicht (egal ob Spotify, Netflix etc) sind solche Shared-Accounts wohl auch eher stabiler als Single-Accounts, da diese seltener (auch zeitweise) gekündigt werden. Das wird in Zukunft aufgrund der Konkurrenz auch weiter zunehmen. 😉

  27. @Caschy bitte mal korrigieren:
    „Benutzer müssen Premium-Pläne nutzen, um Netflix auf mehr als einem Bildschirm zu sehen“
    Stimmt so nicht:

    Das Standard-Abo kostet monatlich 11,99 Euro (ehemals 10,99 €). Damit könnt ihr das gesamte Serien- und Filmangebot auf zwei Geräten gleichzeitig in HD-Qualität schauen.

  28. Das geht nicht, nach Anzahl der Streams, sondern nach:
    SD Abo
    HD Abo
    4K Abo.
    Wenn ich in 4K Serien sehen möchte, dann buche ich das 4K Abo. Egal wieviele Streams dabei sind. mehr als 2 Streams braucht man nicht. Es sei denn man hat Kinder oder wohnt in einer WG. Netflix schreibt…“pro Haushalt“ Haushalt=unter einem Dach!

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