Ob es ein Omen für den deutschen Markt ist, bleibt abzuwarten: Netflix erhöht in den USA die Preise. Netflix‘ Standardplan, der zwei HD-Streams beinhaltet, steigt um 18%, von 10,99 Dollar auf 12,99 Dollar pro Monat. Der Premiumplan, der bis zu vier Ultra HD-Streams bietet, steigt von 13,99 Dollar auf 15,99 Dollar pro Monat. Darüber hinaus erhöht das Unternehmen sein Basis-Angebot (welches einen einzigen Nicht-HD-Stream anbietet) von 7,99 Dollar auf 8,99 Dollar pro Monat.
Die neuen Preise gelten laut CNBC ab sofort für alle neuen Netflix-Abonnenten in den USA, während bestehende Abonnenten „in den nächsten Monaten“ auf die neuen Preispläne umgestellt werden. Die Preiserhöhungen von Netflix werden sich auch auf rund 40 Länder in Lateinamerika auswirken, in denen mit dem Dollar abgerechnet wird, darunter Uruguay, Barbados und Belize. Die Erhöhungen werden (vorerst) jedoch in den größten Märkten der Region, Mexiko und Brasilien, nicht greifen.
Für den deutschen Markt bedeutet dies natürlich erst einmal nichts, doch Netflix testet bereits seit einiger Zeit mit anderen Preisen herum. Momentan zahlt man 7,99, 10,99 und 13,99 Euro, jüngst erst testete man wesentlich teure Wochen-Abos und aktuell führt man Testläufe in Deutschland durch, die von Abokosten von bis zu 17,99 Euro im Monat sprachen. Die letzte Preiserhöhung in Deutschland fand im Oktober 2017 statt.
