Netflix bekommt Spiele-Unterstützung: Minecraft wird den Anfang machen

Wie Techradar.com informiert, wird der Streaming-Anbieter Netflix noch in diesem Jahr mit Gaming-Content bestückt. Und dabei wird es sich nicht einfach um irgendwelche Filme oder Serien handeln, die über das Zocken berichten oder ähnliches. Nein, interaktiv soll es zugehen, so Techradar. Den Anfang macht der Titel „Minecraft: Story Mode“, den viele Spieler bereits kennen und der es nun dank einer Kooperation mit dem Entwickler Telltale Games noch im Laufe dieses Jahres auf die Plattform schaffen soll.

Wie müssen wir uns dann aber das Game vorstellen, wenn es doch von Netflix per Stream übertragen wird? Nun, erzählt wird die Geschichte des Spiels in fünf einzelnen Episoden. Passend zum eher ruhigeren Gameplay des Telltale-Titels, werden die Spieler hin und wieder die Möglichkeit bekommen, über ihre Fernbedienung per Steuerkreuz und Bestätigen-Button (vermutlich der „OK“-Knopf) Bewegungskommandos oder andere Befehle zu übertragen. Und so wie es scheint, werden viele der Kämpfe aus dem ursprünglichen Spiel gestrichen, damit die Netflix-Version nicht zu kompliziert zu bedienen ist, so Techradar.

Mich persönlich würde diese Form von Spielen wohl vermutlich weniger reizen, anschauen würde ich mir das Ganze aber dann bei Release dennoch. Und Minecraft: Story Mode wird ja auch nicht der einzige Titel bleiben, den die Plattform unterstützen wird. Warten wir einfach mal ab, wie sich das Prinzip noch so entwickelt.

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Benjamin Mamerow

Blogger, stolzer Ehemann und passionierter Dad aus dem Geestland. Quasi-Nachbar vom Caschy (ob er mag oder nicht ;D ), mit iOS und Android gleichermaßen glücklich und außerdem zu finden auf Twitter und Google+. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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12 Kommentare

  1. Erinnert mich an die DVD-Menü-Spiele. Gab zum Beispiel bei Harry Potter und der Gefangene von Askaban ein Spiel in dem man aus dem Verbotenen Wald entkommen musste und mit den Pfeiltasten Wege gewählt hat.

  2. Damit das Wirrwarr im Netflix Home-Screen noch wirrer wird, super.

    • Du schaust Netflix noch nicht auf der Kinoleinwand? *grins*
      Aber Recht hast… Es wird immer verworrener und wenn man nicht weiß was man neues anschauen will, sucht man sich dumm un dämlich!

  3. Es gibt immer welche die heulen und sei es nur wegen einer neuen Funktion von der man noch nicht mal weiß wie sie letztendlich aussehen wird… 🙂

  4. Spinnen wir das Ganze mal weiter: Interaktive-Filme
    Ein Horrorfilm bei dem man an verschiedenen Stellen die Story beeinflussen kann. Das hört sich zumindest interessant an.

  5. Kennt noch jemand diese interaktiven (Fantasy-)Bücher aus den 80ern? „Willst Du nach links in den dunklen Orkwald laufen, lies weiter auf Seite 137, oder willst Du lieber die gastliche Herberge auf der rechten Seite aufsuchen, lies weiter auf Seite 163.“
    Nunja, wem’s gefällt :-).

    • JohnLamox says:

      ich hab irgendwie spontan an die „1000 gefahren“-bücherreihe denken müssen… die waren in meiner schulzeit total „in“ und ich hatte mindestens die hälfte aller verfügbaren bücher damals zu hause. 😉

  6. Ich hoffe das es wenigstens in deutsch lokalisiert wird. Das Original gibt es nur in englisch mit Untertitel, was nicht so spannend ist ständig zu lesen, wenn ich lesen will nehme ich ein Buch.

  7. Im ersten Moment erinnert es mich an diese interaktiven Spiele die es ab und an auf den Disney und allgemein Kinder DVD’s gab.

    Ich werde es mir sicher mal anschauen, aber reizen tut es mich jetzt nicht, ich bin mir auch nicht sicher ob die Netflix User die richtige Gruppe dafür sind.
    Aber mal abwarten wie es sich schlussendlich gestaltet.

    • Biff Tannen says:

      Ich denke inzwischen ist die „Gruppe“ der Netflix Nutzer recht heterogen: vor einem Jahr hatte Netflix in Deutschland 5 Mio. Abonnenten. Digital TV Research erwartet im Jahr 2020 bei uns mehr als 11 Mio. Netflix-Abonnenten. Hinzu kommen dann ja noch die, die Accounts mit nutzen: (Ehe-)Partner, Kinder, Account-Sharing, etc.
      Einen Stereotyp „Netflix-User“gibt es – wenn geschätzt jeder 6. diesen Dienst nutzt – bei der Masse dann einfach nicht mehr, …

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