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Netflix: Analyse zeigt das Sehverhalten der User während des letzten Lockdowns

Das Unternehmen Digital-i hat sich darauf spezialisiert, TV- und Medienanalysen zu erstellen und hat jüngst einen neuen Bericht dazu veröffentlicht, wie das Nutzungsverhalten der Netflix-Kundschaft während des letzten Lockdowns in den Monaten März bis Juli dieses Jahres ausgefallen ist. Anhand seiner Analysen hat Digital-i anschließend ein Ranking der Top-5-Filme und -Serien in Deutschland, Großbritannien, Spanien, Italien und Frankreich erstellt.

Man verrät im neuen Bericht aber auch noch ein paar weitere Ergebnisse der Auswertung. So zeigte sich unter anderem, dass die Zuschauerzahlen von Anfang März bis in den April hinein um 30 Prozent gestiegen seien.

Folgende weitere Ergebnisse habe die Auswertung außerdem ergeben:

  • In allen fünf Ländern wurden hauptsächlich die gleichen Serien und Filme gesehen: Elite, Der Schacht, Haus des Geldes und Spenser Confidential.
  • Während die Serie Haus des Geldes in den Ländern Deutschland, Spanien, Italien und Frankreich die meist gesehene Serie ist, wurde in UK eher Tiger King gesehen und sicherte sich so den Sieg.
  • Bei den Netflix-User in UK stehen im Vergleich zu Deutschland und den drei anderen Ländern ganz andere Filme und Serien in den Top 5.
  • Mit Der Schacht, Elite, Haus des Geldes, Valeria und White Lines stehen spanische Netflix-Produktionen sowie zweisprachige Produktionen mit 365 Days, Freud, Unorthodox und White Lines hoch im Kurs.

Da uns gerade der zweite, wenn auch „leichtere“ Lockdown entgegensteht, könnten sich die Ergebnisse sicherlich nicht nur bei Netflix schon bald wiederholen. Da sehe ich beispielsweise auch das Amazon Original „The Boys“ sehr weit oben im Listing. Ungeachtet der Auswertungen: Bleibt gesund und vernünftig, ergo mit dem Allerwertesten möglichst daheim, wenn es möglich ist. Dann haben die Mitarbeiter von Digital-i auch bald wieder reichlich Daten für ihre nächsten Analysen zur Verfügung.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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5 Kommentare

  1. LOL.
    Nix dabei was ich geschaut habe.

    Mir scheint ich bin nicht Durchschnitt 🙂

    • hier auch ein erleichtertes dito

    • Sparbrötchen says:

      Was würdest Du an Netflix Stelle machen?
      Eine echte Liste veröffentlichen, die nur die Titel enthält, die tatsächlich gesehen wurden und die jeder Seher dann einfach nur zur Kenntnis nimmt und niemand (insbesondere Netflix) davon etwas hat oder eine „leicht angepaßte“ Liste, die die Titel enthält, die die Leute vielleicht durch den begleitenden Presserummel ‚Der Schacht‘ gehört aber nicht gesehen haben?
      Im ersten Fall gewinnt Netflix nichts, im zweiten werden die Leute animiert die angeblichen Top-Titel auch anzusehen und so die Investitionen in die Lizenzrechte/Produktionskosten vor den Investoren zu rechtfertigen – wer kann das schon kontrollieren?

      • Hi @Sparbrötchen, die Auswertung kommt nicht direkt von Netflix, sondern von Digital-i.
        Digital-i gehört zu den führenden Technologieunternehmen im Bereich der Subscription-Video-on-Demand (SVOD)-Messung und -Analyse und bietet insbesondere Prognosen für die Nutzung von Netflix in Großbritannien, Frankreich, Italien, Deutschland und Spanien. Das Unternehmen erhebt dabei relevante SVOD-Nutzungsdaten und bereitet diese mit Hilfe eines Online-Portals und eines interaktiven Dashboards auf. Wie das geht, wenn Netflix selbst keine Daten rausgibt? Digital-i dockt sich an die Netflix-User direkt an.
        So auch in diesem Fall geschehen: Digitial-i hat die während des 1. Lockdowns meist gesehenen Serien und Filme ausgewertet.
        Warum sie das machen? Unternehmen, die ebenfalls Filme oder Serien produzieren, ausstrahlen etc. wollen, bekommen so einen Zugang zu den Netflix-Daten und sind so in der Lage, zu verstehen, was Netflix so erfolgreich macht und was sie dafür tun müssen, um sich einen relevanten VOD-Marktanteil zu sichern.

  2. „Analyse“…
    Hab irgendwie mehr erwartet.

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