Nest Lab, die Firma, die von Google übernommen wurde, gab bekannt, dass die eigenen Produkte ab sofort auch kompatibel mit Produkten anderer Hersteller aus dem Bereich Heimautomation sind. Kurz zuvor hatte Nest noch den Europastart (ohne Deutschland) bekanntgegeben. Nest selbst hat bislang Thermostate und den smarten Rauchmelder „Protect“ veröffentlicht. Im Juni stellte Nest Lab das „Works with Nest“ Entwickler-Prgramm vor, die jetzige Kompatibilität ist eine Erweiterung dessen.
Die jetzt vorgestellten Partner sind hierzulande weniger bekannt: Control4, Crestron, Dropcam, Remote Technologies Incorporated und Universal Remote Control. Dropcam könnte ein Begriff sein, die Firma wurde nämlich dieses Jahr erst von Nest gekauft. Das Zusammenspiel könnte so aussehen, dass eine Dropcam-Kamera automatisch aufnimmt, wenn Nest Protect einen Alarm auslöst. Ein anderes Beispiel wäre ein Nest Thermostat im Urlaubsmodus, das automatisch den Bewegungsmelder der Cam aktiviert.
Eine Verzahnung mit anderen Geräten des vernetzten Zuhauses ist das Ziel von Nest, das über diese Partnerschaften erreicht werden soll. Gut möglich, dass Nest so an einem Smart Home System arbeitet, das allumfassend ist und nicht nur eine Nische bedient.