Nest: Rauchmelder und Thermostat arbeiten auch mit Produkten anderer Hersteller zusammen

Nest Lab, die Firma, die von Google übernommen wurde, gab bekannt, dass die eigenen Produkte ab sofort auch kompatibel mit Produkten anderer Hersteller aus dem Bereich Heimautomation sind. Kurz zuvor hatte Nest noch den Europastart (ohne Deutschland) bekanntgegeben. Nest selbst hat bislang Thermostate und den smarten Rauchmelder „Protect“ veröffentlicht. Im Juni stellte Nest Lab das „Works with Nest“ Entwickler-Prgramm vor, die jetzige Kompatibilität ist eine Erweiterung dessen.

nestprotect

Die jetzt vorgestellten Partner sind hierzulande weniger bekannt: Control4, Crestron, Dropcam, Remote Technologies Incorporated und Universal Remote Control. Dropcam könnte ein Begriff sein, die Firma wurde nämlich dieses Jahr erst von Nest gekauft. Das Zusammenspiel könnte so aussehen, dass eine Dropcam-Kamera automatisch aufnimmt, wenn Nest Protect einen Alarm auslöst. Ein anderes Beispiel wäre ein Nest Thermostat im Urlaubsmodus, das automatisch den Bewegungsmelder der Cam aktiviert.

Eine Verzahnung mit anderen Geräten des vernetzten Zuhauses ist das Ziel von Nest, das über diese Partnerschaften erreicht werden soll. Gut möglich, dass Nest so an einem Smart Home System arbeitet, das allumfassend ist und nicht nur eine Nische bedient.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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8 Kommentare

  1. Habe NEST noch nicht wirklich verstanden. Die Heizkörper in meiner Wohnung werden doch mit den Ventilen an den Heizkörpern gesteuert. Oder eventuell geregelt bei nem Honeywell Ventil. Was kann ich also mit so einem Thermostat überhaupt in DE Anfangen?

  2. Es gibt auch Wohnungen, Häuser mit Zentralheizungen, dann hat man keine Thermostate an den Heizkörpern, sondern ein zentrales Thermostat mit Zeitschaltuhr irgendwo an Wand.

  3. Ich habe auch eine zentral gesteuerte Heizungsanlage. Trotzdem habe ich an jedem Heizkörper ein Thermostat an dem ich für jeden Raum eine individuelle Raumtemperatur einstellen kann.

    Diese Thermostate sind aber direkt am Heizkörper und schalten bei größeren Räumen die Heizwasserzufuhr zu früh ab. Daher ein mittig im Raum plaziertes Thermostat hat seinen Reiz.

    Wobei Nest-Produkte mir persönlich zuviel nach Hause telefonieren.

  4. Ich nutze eine funkbasiertes System mit Stellantrieb an jedem Heizkörper und Thermostat an der Wand. Damit werden alle Heizungen gesteuert.
    Das ganze per Wunschtemperatur und/oder Zeitvorgaben, z.b. 1/2 h bevor jemand nach Hause kommt, wird die Heizung hochgeregelt und in Räumen die nicht benutzt sind, runtergeregelt ( Bad morgens für 1 Std. warm, danach eben nicht mehr ).
    Zudem reagieren die Geräte auf gekoppelte Fensterkontakte ( Fenster auf länger 2 min = Heizung runterregeln ).

    Das System arbeitet autark pro Raum oder über eine Zentrale gesteuert und telefoniert überhaupt nicht nach Hause – also was kann NEST mehr, als vorhandene System schon können.
    Und wenns sein muss, geht das ganze auch per Handy-APP

  5. @Thomas Wie heißt dein System was du benutzt?

  6. Gerade die vernetzte Haustechnik finde ich interessant. Nutze jetzt Tado und warte mal den Winter ab, was es bei uns bringt. Eine zusätzliche Steuerung von z.B. Rolläden, Lichtern etc. wäre super. Derzeit lässt sich – zumindest bei mir – auch noch nicht die Warmwasserbereitung per Tado steuern, das sollte auch noch gehen. Dafür war die Einrichtung wirklich Supereinfach.

    Frage: Ist Nest denn schon für die europäischen Heizungsanlagen angepasst? Die Steuerung hier funktioniert ja in der Regel mit anderem Strom als in den USA (dort Nieder-, hier Hochspannung).

  7. @Schmitho – Homematic von EQ3 ( besser als ELV bekannt ), für eine Mietwohnung eine gute und verhältnissmässig günstige Nachrüstlösung. Ichhabe allerdings noch die alten Stellantriebe/Wandthermostate, es gibt mittlerweile neue Modelle, die schöner sind und mehr Funktionen haben. Dazu die Funkzentralle CCU2 vom selben System.
    Heizung ist nur ein Teil, welches ich nutzen, steuerer auf viele Stromverbraucher damit und nutze das System als Alarmanlage.

    Eine Serversteuerung ist derzeit wieder im Neuaufbau für Visualisierung und Programmsteuerung.

  8. Ab jetzt wird Nest für mich interessant. Ich habe beruflich sehr viel mit Crestron zu tun. Das ist ein US Hersteller für Gebäude Steuerungen und ganz groß im Bereich Audio Video Mediensteuerungen. Sollte man aus besser ausgestatteten Konferenzräumen auch kennen.

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