
Es ist schon eine bisschen her, dass Nest seine smarte Türklingel Hello vorgestellt hat. Nest Hello kann nicht nur klingeln lassen, sondern übermittelt Euch gleich noch ein Bild von dem, der vor der Tür steht. Praktischerweise lassen sich auch Ruhezeiten einrichten, damit es zum Beispiel nicht laut klingelt, wenn das Baby gerade schläft – oder man einfach nicht gestört werden möchte. Benachrichtigt wird man trotzdem, nur eben still.
Seine Stärken spielt Nest Hello auch im Zusammenspiel mit Google Assistant aus. So kann die Klingel auch über verbundene Lautsprecher informieren, wenn jemand vor der Tür steht. Noch konkreter wird es für Inhaber eines Nest Aware-Abos, sie bekommen sogar angesagt, wer da vor der Tür steht, sofern die Person als bekannt hinterlegt ist.
Folgende Merkmale liefert Nest Hello:
- Eine HD-Kamera für die Haustür. Mit dem 2K-Bildsensor mit Seitenverhältnis 4:3, einem 160°-Erfassungswinkel und HD-Videoqualität werden Besucher in ganzer Größe aufgenommen, wenn sie klingeln. Durch die HDR-Bildverarbeitung sind wichtige Details auch bei schlechten Lichtverhältnissen sichtbar, und der Nachtsichtmodus bietet dank IR-LEDs auch im Dunkeln ein gutes Bild.
- Von überall aus „Hallo“ sagen. Mit der Funktion „Sprechen und zuhören in HD-Qualität“ lassen sich ganz natürliche Gespräche führen. Dank Echo- und Rauschunterdrückung sind Besucher auch bei Straßenlärm gut hörbar. Und wenn der Nutzer nicht an die Tür gehen kann, lässt sich mittels App aus vorher aufgenommenen Kurznachrichten wählen, wie beispielsweise „Noch einen Moment, wir sind gleich da.“ oder „Stellen Sie es einfach vor der Tür ab!“. So können Besucher schnell und einfach über die Nest App angesprochen werden.
- Intelligent und mitdenkend. Ein Lichtring zeigt Besuchern, wo sich die Klingel befindet. Und mit der Ruhezeit-Funktion kann der Ton der Türklingel über die Nest App ausgeschaltet werden, während man weiterhin Benachrichtigungen erhält. Dadurch wird beispielsweise das Baby nicht geweckt oder der Hund nicht aufgeschreckt.
- Nichts mehr verpassen. Durch das Videostreaming rund um die Uhr lässt sich jederzeit ein Blick auf das Geschehen vor der Haustür werfen, ob über Smartphone, Tablet oder Fernsehgerät. Über die Nest App, den kostenlosen dreistündigen Verlauf und die Ein-Blick-Funktion sind Momentaufnahmen der wichtigsten Ereignisse schnell auffindbar. Und durch die integrierten Personenwarnungen werden eigene Warnungen und Momentaufnahmen gesendet, wenn eine Person vor der Tür steht.
Ab sofort kann Nest Hello für 279 Euro über nest.com bezogen werden. Ab Mitte Juni ist das Produkt dann auch im Einzelhandel erhältlich. Ob Nest Hello an der eigenen Tür genutzt werden kann, kann man schell über den Kompatibilitätstest herausfinden.
Alternativ kann man natürlich zur Ring Doorbell greifen, ein sehr ähnliches Produkt.