Nagoshi Studio will in seinen Spielen Drama, Gewalt und Humor verbinden

Ich hatte schon einmal über das Nagoshi Studio gebloggt. In einem neuen Interview mit 4Players.de hat der Gründer, Toshihiro Nagoshi, über seine Zukunftspläne gesprochen. Bekannt geworden ist der Japaner vor allem durch die „Yakuza“-Reihe, arbeitete aber auch an Klassikern wie „Daytona USA“ oder „Super Monkey Ball“ mit. Nagoshi teilt mit, dass man derzeit immer noch eifrig neue Mitarbeiter einstelle, aber bereits an der Arbeit an einem ersten Spiel sitze.

In das Studio hat auch der chinesische Anbieter NetEase investiert, der mehr für seine mobilen Titel bekannt ist. Laut Nagoshi, habe er NetEase jedoch klar mitgeteilt, dass er keine Mobile Games entwickeln werde. Das sei jedoch auch gar nicht deren Erwartung gewesen. Vielmehr gebe es die Hoffnung, gemeinsam mit dem japanischen Studio in den Konsolenmarkt vorzudringen. Zum Abschied von Sega erklärt Nagoshi, dass er immer weiter im Management aufgestiegen sei, sein Herz aber eben dem Gaming und der Entwicklung von Games gehöre. Das könne er nun besser umsetzen. Er habe aber immer noch ein sehr gutes Verhältnis zu Sega und seinen ehemaligen Kollegen.

Offenbar wird Nagoshi sich mit seinem nächsten Spiel auch nicht so weit von den „Yakuza“-Titeln entfernen, die ihn weltweit bekannt gemacht haben. Dazu erklärt er auch: „Ich mag Alkohol und ich mag Frauen – also ja, wahrscheinlich passe ich deshalb so gut zu den Yakuza-Spielen.“ Laut dem Entwickler sollte jeder Kreative eine Verbindung zu seinem Gegenstand haben: Wer Rennspiele entwickele, interessiere sich im Idealfall für Autos, wer an einem Fußball-Game werkele, sollte sich für Fußball begeistern. Das sei nur logisch und führe auch zu besseren Ergebnissen.

Da wundert auch die Ansage nicht, dass das erste Spiel des Nagoshi Studios einem Quentin-Tarantino-Film ähneln solle. Man wolle also Gewalt und Humor vermengen – so wie man es ja auch von „Yakuza“ kennt. Wann es erstes Material zu sehen geben könnte, ist derzeit aber noch offen.

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