Der alternative YouTube-Client Vanced wird Geschichte sein, Google ist gegen den Client vorgegangen und somit wird die Entwicklung eingestellt und die Downloads werden von der offiziellen Seite verschwinden. Wobei Bestandsnutzer womöglich erstmal noch Ruhe haben, vielleicht sogar um 2 Jahre, so die Entwickler von Vanced. Für viele war Vanced der beste Alternativ-Client bezüglich der Funktionalität. Wirkliche Alternativen wird man vermutlich nicht finden, wobei es natürlich andere Clients gibt, die YouTube-Inhalte anzeigen – nicht nur auf dem Android-Smartphone, auch auf entsprechenden Android-Konsolen oder -TV-Geräten.
Spannend wird es hier zu sehen, wie aktiv Google dagegen vorgehen wird. NewPipe kennen sicherlich versierte Nutzer und nach der Kommunikation zum Aus von Vanced ploppte auch gleich ein Hinweis auf einen Fork von NewPipe auf, der Sponsorblock und Dislikes unterstützt: NewPipe x SponsorBlock. Ebenfalls Open Source und für Android. Ein weiteres Frontend für YouTube ist LibreTube, dann gibt es auch noch SkyTube oder auch SmartTube für den Fire TV oder andere Android-TV-Lösungen. Ebenso gibt’s auch Nutzer, die Firefox mobil auf dem Smartphone mit einem Werbeblocker nutzen, das soll derzeit auch gut funktionieren.
Vielen Nutzern – so meine Beobachtung – geht es auch nicht um Mehrwert-Funktionen, die die offizielle App vermissen lässt, stattdessen geht es um das Blocken von Werbung. Viele sehen sich auch durch Preise im Ausland bestärkt, hierzulande kein reguläres Abo abzuschließen – 11,99 Euro im Monat zahlt man in Deutschland dafür, da ist dann YouTube Premium sowie YouTube Music enthalten. Studenten zahlen nur 6,99 Euro im Monat.
Behauptung: Es bleibt weiterhin ein Katz-und-Maus-Spiel.
