N26: Number26 mit Namensänderung und Banklizenz

number26 n26 logoNeues von Number26. Die haben sich mal wieder in einem Statement geäußert – allerdings geht es nicht um undurchsichtig gekündigte Nutzerkonten oder neue Geschäftsbedingungen, stattdessen gibt man unter anderem eine Namensänderung bekannt. Aus Number26 wird einfach nur N26. Doch das ist nicht die einzig große Änderung, denn der Anbieter hat eine offizielle Banklizenz erhalten, die ihn mit allen vorgeschriebenen Sicherheitsstandards und Kompetenzen ausstattet. Bislang war es so, dass diese Art Anbieter eine Bank mit entsprechender Lizenz im Hintergrund haben mussten. Bei N26 war dies die Wirecard-Bank, bei der kommenden o2-Lösung ist die Fidor Bank an Bord.

N26 bietet den Kunden nun alles direkt an. Künftig will man auch Leistungen aus den Bereichen Vermögens- und Kapitalanlagen, Kreditvergabe und Versicherungen anbieten – „allerdings sehr viel persönlicher, innovativer und schneller, als bisher möglich“, wie man in der Mail an Kunden betont. Anfang September will man nun die Kunden informieren, welche die nächsten Schritte sind. Laut eigenen Aussagen hat N26 200.000 Kunden in acht Ländern.

Der Anbieter zum Thema:

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Durch die Banklizenz kann N26 nun auch verstärkt seine Plattform für Bankprodukte ausbauen. Anstatt alle Produkte selbst zu entwickeln, verfolgt N26 den Ansatz, mit den innovativsten FinTechs der Welt und anderen renommierten Anbietern zusammenzuarbeiten. Zukünftig erhalten N26 Kunden auch Zugang zu den besten Spar-, Investitions-, Kredit- und Versicherungsprodukten direkt in ihrer App mit nur einem Klick.

Die Banklizenz wird darüber hinaus für ein größeres Produktangebot in Ländern außerhalb Deutschlands sorgen. Konkret geplant sind Innovationen wie Real-Time-Kredite, höhere Sicherheit durch künstliche Intelligenz oder Expense Sharing, bei dem man Rechnungen mit nur wenigen Klicks unter Freunden aufteilen kann. Das Geschäftsmodell stützt sich auf Einkünfte aus dem Kartengeschäft sowie Provisionsüberschüsse und ist somit weniger von Kapitalmarktschwankungen abhängig.

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Sofern ihr Kunden bei N26 seid: Lasst doch mal hören, warum ihr dies seid – und warum es eben dieser Anbieter ist.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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42 Kommentare

  1. @Sven

    Die Bargeldversorgung ist immer noch kostenlos bei DKB. Noch niemals irgendeinen Cent gezahlt. Nur in bestimmten Ländern muss man aufpassen. Aber das wird einem angezeigt. Zumindest ist es bei mir so.

  2. Nutze Number 26 seit 9 Monaten als Hauptkonto. #norisknofun

  3. @BeardMan Das ist mir als Anwender völlig egal ob ich eine Karte oder das damit verknüpfte Konto „auflade“ 😉 Mein Traum wäre ein automatischer Geldeinzug wenn das N26-Konto unter einen bestimmten Wert fällt.

  4. Die Push-Funktion finde ich bei N26 zwar praktisch, aber jetzt auch nicht unbedingt so weltbewegend.

    Richtig klasse finde ich die vollwertige (!) Maestro-Karte von N26. Grundsätzlich versuche ich so wenig wie möglich meine Girocard (Hauptkonto ist bei der ING-DiBa) einzusetzen, hauptsächlich wegen diesem unseligen Lastschriftverfahren, welches im Einzelhandel häufig noch eingesetzt wird. Bei Maestro geht das nämlich nicht.

    An der N26-Master-Card finde ich auch gut, dass sie (in dieser Prioritäten-Reihenfolge) Online-PIN, Offline-PIN, Signature, ohne Authorisierung hat.

    Mit der z.B. ING-DiBa-Visa kann man nämlich an (beispielsweise) englischen Fahrkartenautomaten richtig Schindluder (Jahreskarte für das ganze Streckennetz kaufen, Wert mehrere tausend Pfund) treiben, weil man die da nämlich ohne jegliche Autorisation einsetzen kann.

    Übrigens: Die Sperrung der N26-Karten für den Auslandseinsatz in der App ist nicht endgültig, das gilt nur für das Online-PIN-Verfahren mWn.

  5. @Jan
    Number26 hatte massive Probleme und führte keinerlei Buchungen mehr aus, aus welchem Grund auch immer. Das ist schon mehr als fatal.

  6. Mal etwas konstruktiver … 😉

    Ich nutze Number26 seit ca. einem Jahr als Guthaben-Zweitkonto für alles, was schnell gehen muss und wo der Schaden begrenzt ist, wenn mal was schiefgeht. Besonders gefallen mir der MoneyBeam (30-Sekunden-Zahlungen an wen auch immer), die komplette Verwaltung aller Karten innerhalb der App (standardmässig sind die bei mir gesperrt, wenn ich etwas zahlen muss schalte ich das explizit mal eben frei) und die kontaktlosen Zahlungen im Supermarkt. Ich nutze die Karten viel und problemlos im EU-Ausland und CH. Bargeld brauche ich nicht, sorry, das nervt nur.

    Unendlich gut finde ich die Sperrfunktionen (klick per App), nachdem ich bereits sehr derbe Erfahrungen mit fünfstelligen Kreditkartenabbuchungen aus dem Ausland hatte – bei denen die Filialbank genau gar nicht weiterhelfen mochte, weil sich deren EDV für ein paar Wochen im Koma befand. Ich finde das Konto & die Karten in der Summe unkompliziert und gut, werde es aber auf Sicht weiterhin nur als Zweitkonto nutzen. Ist ja doch etwas spooky sonst … 😉

  7. Hallo,
    ändert sich wegen dem Lizenzwechsel eigentliche Bankleitzahl und damit die IBAN?
    Gruß

  8. @elknipso: Danke für die Info – damit gibt es immer noch/schon wieder Ärger?
    Hatte Ende Mai selbst das Problem, dass ich in NL am Automaten mit der MasterCard von N26 (Maestro ging, zumindest bei der ING-Bank) kein Geld bekam, laut Auskunft des Supports ebenfalls wegen technischer Probleme… Das ist in der Tat schlecht, wenn es bei den absoluten Basics (Kartenzahlung, Abhebungen, Buchungen, …) des öfteren dermaßen hakt.

  9. @Jan
    Da ich kein Konto bei N26 habe weiß ich nicht ob sie ihren Laden in der Zwischenzeit wieder im Griff haben.

  10. Na, mal abwarten, ob es mehr oder weniger hakt, wenn N26 das alles selber machen möchte.
    Soweit ich weiß bedeutet die Banklizenz ja nun nicht, dass sie sämtliche Infrastruktur selbst aufbauen müssen. Könnte mir also vorstellen, dass das Rechenzentrum das alte bleibt – nur die BIC/IBAN ändert sich halt

  11. @Boris Nienke
    Na dann träume weiter, das wird dir N26 nie anbieten. Weshalb auch? N26 möchte ja das es als Hauptkonto genutzt wird und nicht als „Taschengeld“-Konto oder Zweitkonto.

    Ein Girokonto das sich selbst auflädt…gibt’s doch schon…1mal monatlich….nennt sich Lohn-/Gehaltszahlung.

  12. @Morx
    Ja das stimmt, aber in der Verganheit wurden von der DKB, auf Anfrage, auch die Automatengebühren übernommen.

  13. Ich habe es bis heute nicht geschafft bei n26 ein Konto zu erstellen. Werde es auch sicher nicht weiter versuchen.
    Telefonisch war nie jemand erreichbar. Per Mail kam Wochen später eine nicht passende Antwort. Wie kann man so einer Firma eine Banklizenz geben?

  14. @gmmedia
    Meine Kontoeröffnung hat etwa 5 Minuten meiner zeit verbraucht, wenns hoch kommt eventuell 7, so genau weis ichs nun auch nicht mehr.
    Seit dem läuft alles zu meiner Zufriedenheit ab.
    Ich möchte mich an dieser Stelle einfach mal bei N26 für den hervorragenden Service bedanken.

  15. @gmmedia:

    Was genau bedeutet denn „nicht geschafft“? Werd mal etwas genauer.

  16. @gmmedia

    Konto war innerhalb von 15 Minuten vollständig erstellt.. Karte nach 3 Tagen da. Einmal mit N26 telefoniert um vorher ein paar Informationen zu bekommen.

    Ob ich da beim Support glück hatte, weiss ich nicht, aber wie man es NICHT schaffen kann dort ein Konto zu erstellen, ist mir unbegreiflich.

    Ich bin bisher auch sehr zufrieden. Hauptgrund für mich war die kostenlose Kk und Auslandsabhebungen. Die App ist einfach genial gemacht. Schlicht aber funktional.

    Außerdem hat mich die Sparkasse mit ihren ständigen Zusendungen der Kontoauszüge quasi genötigt zu gehen, da für diese Zusendungen dann auch noch geld verlangt wurde.

  17. @gmmedia wenn du es bei denen nicht schaffst ein Konto zu erstellen, solltest du vielleicht auch keins haben dürfen. Du brauchst nur die App installieren, der Rest wird erklärt

  18. @gmmedia:
    Sorry, aber dein Kommentar kann ich nicht nachvollziehen. N26 hat wohl das einfachste Verfahren das ich kenne. Alle anderen KK Institute sind mit PostIdent unterwegs und es dauert teilweise 6 Wochen bis man seine Karte hat.
    Bei N26 kann ich wie Mi bestätigen war meine Karte nach 3 Tagen da – Rekord!!!

    Skeptisch zu sein ist vollkommen ok, aber bei dieser Prepaid MasterCard kann man eigentlich nicht viel falsch machen. Ich nutze sie auch für Auslandsreisen und die direkte Kontrolle über die App ist sehr angenehm und sicher.

  19. @Bommi:

    Es gibt durchaus auch andere KK-Institute, die VideoIdent machen. American Express ist so ein Beispiel. Allerdings fordern die noch eine sog. Bankauskunft der Stammbank an, das verzögert das ganze wieder.

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