N26 gibt geplanten Markteintritt in die USA bekannt

Zur mobilen Bank N26 haben wir immer mal wieder etwas zu berichten gehabt, leider nicht immer nur Positives, wenngleich die damals gemeldeten Sicherheitslücken bereits schon lange geschlossen waren. Dem Unternehmen scheint es gut zu gehen, zweieinhalb Jahre nach Markteintritt vermeldete man im August dieses Jahres bereits das Überschreiten der 500.000 Kunden-Marke. Nun möchte die mobile Bank expandieren und kündigt seinen Eintritt in den US-Markt an.

Das gab man nun im Rahmen der Money2020-Konferenz in Las Vegas bekannt. Demnach könnten sich US-amerikanische Kunden ab sofort auf einer Warteliste eintragen und dann ab Mitte des kommenden Jahres ein Konto bei N26 eröffnen.

Dabei soll sich das Angebot sehr am europäischen Markt orientieren, allerdings werde man auch zusätzliche Serviceleistungen anbieten, „die auf den US-amerikanischen Markt zugeschnitten sind“. Das Wachstum in Europa basiere laut N26 auf den Empfehlungen von Kunden, die die gebotenen Leistungen und die Nutzererfahrung zu schätzen wüssten.

Wir glauben, dass N26 Vorbildcharakter für die Bank der Zukunft hat. Überall auf der Welt sind Kunden offen für ein neues Banking-Erlebnis. Das Nutzerverhalten bei Millennials hat sich stark in Richtung mobil verändert” — Valentin Stalf, Gründer & CEO von N26.

Das Smartphone wird bei N26 zur Bankfiliale, jede Funktion ist nur einen Klick entfernt. In der App lassen sich Karten sofort sperren und auf Wunsch auch wieder entsperren. Push-Benachrichtigungen informieren den Kunden bei jeder einzelnen Transaktion.

Beginnend ab Mitte 2018 will N26 dann in den USA ein Girokonto, Karte, Überweisungen, Barabhebungen und ein spezielles auf dem Markt zugeschnittenes Kundenbindungsprogramm anbieten.

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Benjamin Mamerow

Blogger, stolzer Ehemann und passionierter Dad aus dem Geestland. Quasi-Nachbar vom Caschy (ob er mag oder nicht ;D ), mit iOS und Android gleichermaßen glücklich und außerdem zu finden auf Twitter und Google+. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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9 Kommentare

  1. sollte man nicht erstmal eine stabile Basis haben, bevor man Gas gibt?

  2. Oder einen guten Tarif

  3. Oder so grundsätzliche Dinge wie ein Gemeinschaftskonto?

  4. Oder die Möglichkeit eine Überweisung per mTAN ohne Smartphone-App zu tätigen.

  5. N26 möchte eben im kurzen Zeitraum mehr Geld einnehmen, also expandieren. So gibt es mehr Kunden die potenziell sich die Schwarze Kreditkarte/Tarif „gönnen“.

  6. Und da die Amerikaner sowieso notorisch nur Kreditkarten verwenden und sich gerne verschulden, erfreut das doch jede Bank. 🙂

  7. @RGVEDA Glücklicherweise bleibt es jedem selbst überlassen, ob er eine Kreditkarte zum „sich-Verschulden“ verwendet oder sie schlicht als praktisches, universelles Zahlungsmittel nutzt. Ich meine: lieber mit Karte. Nachdem ich heute in einer mittelhessischen Stadt erfolglos nach einem Geldautomaten meiner Sparkasse suchte, um in ein Café gehen zu können, bin ich a) auf die Spaßkasse sauer, die den Geldautomaten in der Innenstadt abgebaut hat und b) auf das Café, das keine Kartenzahlung akzeptiert.

  8. @fakeram
    da bleibt Dir wohl nur ReWe oder Edeka wo man beim Einkaufen auch gleich Geld mit abheben kann. Bin eh für den bargeldlosen Zahlungsverkehr. Mir ist egal was die anderen dazu sagen… in Schweden geht das auch. Da bezahlt man im Café einfach mit der Karte.

  9. @Pferdenarr Auf Island auch. Für Bargeld interessiert sich da niemand.

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