muCommander – Plattformunabhängiger Dateimanager

Ich höre schon wieder alle schreien: „Der Total Commander ist der beste Dateimanager“ – während andere vielleicht den SpeedCommander nutzen. Keine Frage – es gibt viele Dateimanager – aber nur wenige (einen?), die unabhängig von der eingesetzten Plattform funktionieren. Deswegen mal hier kurz die Empfehlung namens muCommander.

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Für mich als Zwitter zwischen Mac und Windows klasse. So kann ich zwar via cmd+N auf meinen Äpfeln ein neues Finder-Fenster öffnen – doch die vertraute Zwei-Spalten-Ansicht hat ja auch was, oder?

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Für mich und meine wenige Hin- und Herkopiererei reicht es auf jeden Fall.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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41 Kommentare

  1. Wow, sowas hab‘ ich, seit Windows vor 2 Monaten den Dienst quittiert hat, gesucht! (Naja, passiv gesucht…;-) )

    Jetzt bin ich mal auf die Performance gespannt, da hab ich mit Java-Zeug nicht die besten Erfahrungen gemacht…

  2. Wenn es um Plattformübergreifende Applikationen geht, führt kein Weg an Java vorbei. Keine andere Hochsprache ist so robust und ausgereift wie Java von Sun. Das ist ein gelungenes Tool. Die Performance ist ganz OK.

    Aber warum gibt es für jedes OS eine eigene Version? Die JAR-Datei ist bei allen gleich.

  3. Hab gerade keine Zeit aber soweit ich weiss ist nur die „portable für alle“ auf Java. Der Rest dürfte „normal“ sein ;), oder?

  4. @Paul:
    robust? klar. ausgereift? ohne frage. sicher? ja.
    Aber eben nicht gerade performant… Wenn ich plattformübergreifende Sachen schreibe halte ich mich meistens an C++-Frameworks, wenn das Programmieren schnell gehen muss ziehe ich meist sogar Mono vor gegenüber Java…

    @caschy: Der Linux-Tarball enthält auch nur .jar und startscript. Ich nehme an, dass die Windows-Exe auch nur ein Java-Starter ist.

    Der Nightly-Build, den ich gerade teste, reagiert bei mir tatsächlich manchmal etwas verzögert auf Klicks oder flackert manchmal beim Bildaufbau. Aber nichts was ihn unbrauchbar machen würde, im Gegenteil er gefällt mir ganz gut. Ich war z.B. vom TV-Browser schelchteres gewöhnt… Nun werde ich mal einige Einstellungen austesten und hoffe, dass ich auch einen Viewer für Binärdateien einbinden kann…

  5. Ich schreie: „Der Total Commander ist der beste Dateimanager“
    😉

  6. JürgenHugo says:

    Ich schrei´ gar nicht. Sondern benutze den ganz stinknormalen Win-Explorer.

    Für mich langt das eben. Ich bin zwar ein MS-Muffel – aber wenn was für meine Bedürfnisse funktoniert (auch wenn´s manchmal hakt) – dann nehme ich das.

    Auch wenn es von Microsoft ist… 😛

  7. Achwas, ich empfehle Xplorer² 😀

  8. Zweifenster-Modus ist nicht unbedingt mein Fall. Früher war es das mal (zu seligen DOS-Zeiten mit Norton Commander), aber seitdem es den Explorer gab, hab ich mich einfach zu sehr an die Baumstruktur links im Fenster gewöhnt.

    Viele Dateimanager haben einen Zwitter draus gemacht: Baumstruktur + mehrere Dateifenster. Oder sogar jedes Dateifenster mit einem eigenen Baum. Aber zum Kopieren wäre es sinnvoller, wenn man ein Baum+Dateifenster sowie mehrere unabhängige weitere Bäume hätte, in deren Verzeichnisse man dann Dateien verschiebt/kopiert.

    Was mir auch fehlt, und was ich bisher nur beim unausgereiften Cube Explorer gesehen habe, ist eine Art Dropbox für Dateien. Man möchte z.B. von mehreren Verzeichnissen Dateien sammeln und auf einen Schlag in ein anderes Verzeichnis kopieren. Wenn diese Dateien Gigabytes groß sind, ist eine Sammelbox nützlich: erst alles virtuell dort reinschieben, und am Ende den Kopierjob starten und vergessen.

    Die Explorer-artigen Dateimanager haben oft viele neue Features, aber sie programmieren vieles auch schlecht nach. Irgendwas fehlt immer oder ist nicht so schnell/praktisch/bedienbar wie im Explorer. Und deswegen steig ich eben noch nicht um… (Sowas wie „neues Fenster öffnen“ mit Win-E oder Apfel-N geht halt nur mit dem Explorer oder dem Finder wirklich schnell.)

  9. Der Explorer ist auch für mich auch die 1. Wahl, obwohl nicht immer optimal. Mit Win/E schnell gestartet ist das 08/15-Zeugs wie Kopieren und Verschieben jedoch schnell erledigt und man kann sich wieder den eigentlichen Aufgaben zuwenden.

    Ich konnte mich bisher nie wirklich mit den eierlegenden Wollmilchsäuen mit ihren 1.000 Buttons und Fensterchen á la Freecommander anfreunden.

  10. Hey, das ist ja mal ein feines Stück Software. Und sogar recht schnell, obwohls Java ist. Bei Java hat sich ja auch einiges getan in letzter Zeit, bei guten Java-Programmen merkt man gar nicht mehr, dass sie Java sind (z.B XMind oder RSSOwl)

  11. Chris sagt

    Achwas, ich empfehle Xplorer²

    Meine Rede.
    Xplorer2 ist und bleibt für mich der beste Dateimanager. Ohne dual pane komme ich nicht zurecht.

    Auf dem Stick benutze ich weiterhin die Lite Version vom Xplorer2, muCommander ist mir zu langsam.

    Gruß

    Hannes

  12. Rainer sagt:

    Zweifenster-Modus ist nicht unbedingt mein Fall. Früher war es das mal (zu seligen DOS-Zeiten mit Norton Commander), aber seitdem es den Explorer gab, hab ich mich einfach zu sehr an die Baumstruktur links im Fenster gewöhnt.

    Ich brauche auch die Baumstruktur, nutze deshalb regelmäßig den FreeCommander, der das ebenfalls kann. Soweit ich weiß bieten TC, SC etc. dies nicht.

    Kann der muCommander das auch? Dann wäre er es sichlich wert, getestet zu werden 🙂

  13. stoiberjugend says:

    Der Total Commander ist der beste Dateimanager!!!!111

  14. @TOBBI & Rainer

    Total Commander kann auch die Ordner als Baumstruktur anzeigen;
    Ansicht->Verzeichnisbaum

  15. Um ehrlich zu sein habe ich den muCommander und den TotalCommander an verschiedenen Arbeitsplätzen im Einsatz. Der muCommander ist kostenlos und geht eigentlich ganz gut, aber manche Funktionalität, die mir der Midnight Commander unter Linux bietet, hat eben keiner der beiden für mich parat 🙁

    Aber auf meinem Stick habe ich für Windows immer den Total Commander dabei – ist eben etwas, was ich Tag für Tag benötige 🙂

  16. … ob er der Beste ist, kann ich nicht beurteilen, möchte ich auch gar nicht in den Raum stellen Viele Fähigkeiten habe ich wahrscheinlich noch gar nicht entdeckt … Ich komme prima mit ihm zurecht, dem EF Commander. Ich habe ihn mal als Schulversion zum reduzierten Preis gekauft, es gibt auch eine Freeware-Version.

  17. Aceman3000 says:

    Der beste ist definitiv: Directory Opus 9.1. Kostet zwar zwischen 43 und 49 Euro, aber ist sein Geld wert.
    FTP drin, Favoriten, Schnellansicht aller Dateien, Bilder mal eben schnell resizen, ID3-Tags editieren, eingebaute ZIP Unterstützung , SSL/SSH FTP, supertolle Rename Funktionen (mit Regexp), Tabs, usw.
    Eine kostenlose Testversion gibts unter http://www.gpsoft.com.au.

    Ich bin einfach super überzeugt von dem Teil. Benutze es schon seit Jahren und könnte nicht mehr ohne.

  18. Zitat: „Auf der DVD der Jubiläumsausgabe der c’t befindet sich eine Vollversion von Directory Opus 6.2. Für diese Version bieten wir auch eine deutsche Anleitung an.“ Zitat Ende (Läuft nicht unter Vista)

  19. Ich find ja NexusFile auch super.
    Seht es euch mal an. Auf der Seite gibt es auch noch ein paar andere kleine Programme die ganz interessant sind.

    http://www.xiles.net/

  20. augrund dieses beitrages hab ich jetzt mal alle gängigen Explorer ausgetestet und bin bei der Erweiterung QTTabbar für den Win Explorer hängengeblieben. Das Ding ist echt klasse! Warum alle immer den Total Commander so loben kann ich echt nicht verstehen, denn erstens sieht er wicklich total scheisse aus und den in Sachen Schönheit zu konfigurieren ist mir zu langwierig und zweitens ist er unter vista total lahm (zumindest bei mir). man kann da ja nicht mal einen großen Ordner durchscrollen ohne dass alles total ruckelt. das ist für mich ein absolutes no-go kriterium. außerdem wirkt alles sehr altbacken, wenn auch die einstellmöglichkeiten immens sind. aber wayne ?

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