Mozillas VPN-Lösung heißt nun „Mozilla VPN“

Wir berichteten bereits darüber, dass Mozilla Möglichkeiten sucht, Geld zu verdienen. Man hat beispielsweise Pocket in Besitz, welches ein Premium-Programm bietet. Mozilla bot bislang das Firefox Private Network an, eine VPN-Lösung. Die wird jetzt unbenannt und hört auf den Namen Mozilla VPN. Mozilla VPN ist derzeit nur für US-Nutzer und kostet nun erst einmal 4,99 Dollar monatlich. Die Lösung lässt sich auf bis zu 5 Geräten nutzen. Die Sache ist: Mozilla hat da keine eigene Lösung geschaffen, sondern nur den eigenen Namen auf die schwedische VPN-Lösung Mullvad gehauen. Wir berichteten bereits 2019 darüber, dass man bei Mozilla mit Premiumfunktionen planen möchte. Ein bestehendes VPN mit anderen Namen mag vielleicht einige Nutzer animieren können, ist aber eigentlich auch recht dünn. Wie wäre es denn mal, wenn man bei Mozilla ein eigenes Programm hochzieht? Mail, Kalender und der Passwortmanager Lockwise im Bundle für x Euro im Monat? Das wäre vermutlich ein Mehrwert.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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19 Kommentare

  1. Grumpy Niffler says:

    Für das gleiche Geld kann man sich halt auch ein extra Mullvad-Konto holen und hat dann women systemweiten VPN für alle seine Geräte. So ganz leuchtet mir hier der Mehrwert nicht ein.

  2. Ich habs immer noch nicht kapiert. Wozu ist so ein VPN-Dienst gut? Für ansonsten unverschlüsselte Verbindungen wenn ich unterwegs bin, oder in offenen WLANs?
    Schließlich schiebe ich alle Daten zunächst zu diesem Anbieter, muss diesem also vertrauen – was ich ansonsten meinem Provider täte – ich erkenne noch keinen richtigen Mehrwert außer der gefühlten Sicherheit.

    • Das ist halt der Punkt. Es gibt viele Länder in denen man seinem Provider nicht unbedingt trauen kann oder auch gar nicht will, dass diese Daten in dem jeweiligen Land rauspurzeln. Ja ich muss dem VPN Anbieter trauen aber die Gefahr, wenn das ist in einem anderen Land passiert ist geringer als im eigenen Land.

      • Ok. Den Aspekt kann ich noch nachvollziehen. Ich hab halt nur den Eindruck, dass dieser Bedarf höchstens bei einem Bruchteil derer besteht, die diese ganzen VPN-Anbieter gerade so hypen…
        Für die Meisten dürfte das vermutlich dann doch bei der gefühlten Sicherheit liegen.

        • Guenstige VPN Anbieter wuerde ich auch gar nicht mehr empfehlen. Außerdem, wenn man sich mal diese ganzen Großen VPN Anbieter ansieht die ueberall Werbung und den druck beim Kauf erhoehen weil das 70% Angebot angeblich nur noch 9std verfuegbar ist… dann kann man da wenig vertrauen aufbauen. Und dann diese ganzen YouTuber die dann auch noch fuer diese Werbung machen… NordVPN ist z.B. ganz groß dabei.

          Mullvad macht z. B. gar keine Werbung, jedenfalls habe ich weder auf YouTube noch auf Webseiten von welche gesehen. Und habe mich nun auch fuer Mullvad entschieden.

          Kann diese Webseite empfehlen fuer mehr Infos: https://www.privacytools.io/

          • Es ist da grad egal welchen VPN Anbieter man empfiehlt. Von denen bietet keiner wirklich irgendeine Art von Sicherheit. Man sollte da eher schauen welcher am schnellsten ist.
            Zumal ich Anbietern noch weniger traue die ein Limit an Geräten haben, diese müssen ja protokollieren damit sie überhaupt wissen wer wann wo online ist.

            • Ich brauch den nur für torrents. Da ist so ziemlich egal welchen man nimmt. .. nur den hier natürlich nicht, weil der nur im Browser funktioniert.

              • Basetuner says:

                Nur im Browser? Es gibt native Clients für Windows, Android und iOS. Mac und Linux sollen folgen.
                Abgesehen davon. Für Torrents nutz ich meinen VPN auch noch ab und an. Meistens dann doch für Streaming.

                • Gerade noch Mal nachgesehen, und: Tatsache. Das ist gar nicht mehr nur im Browser.

                  Diese Entwicklung war an mir vorüber gegangen. 😀

  3. Mullvad ist genau so zu vertrauen wie jedem anderem VPN Anbieter. (Sollte man nicht tun)
    Mein liebster Text ist: „Werden Sie ein Privatsphärenninja“

  4. Das eigene VPN Ist das beste und wenn man noch ein Pi-hole als DNS Server nutzt ist es auch mobile frei von Werbung und Tracking.

  5. Willi Wacker says:

    Mal ne dumme Frage: Was kann ein kostenpflichtiges VPN mehr als das was kostenlos in Opera drin ist?

  6. Andreas K says:

    Für was braucht man überhaupt einen gewerblichen VPN Anbieter?
    Es ist doch möglich eine VPN Verbindung zum eigenen DSL Router aufzubauen.

    • In Deutschland brauchst du einen VPN in der Regel um deine IP zu verschleiern oder um so zu wirken als seist du wo anders. Ggf. noch um im Homeoffice zu arbeiten.

      In allen drei Fällen ist der eigene DSL Router da überhaupt nicht zielführend, denn da hast du ja bloß deine gewöhnliche IP.

  7. Sparbrötchen says:

    Natürlich kann die VPN Verbindung von unterwegs zum Heimrouter sinnvoll und ausreichend sein.

    Wenn Du ein fremdes WLAN (Schule, Uni, Job, Hotel, Restaurant, Shop, Eltern usw.) nutzt, willst Du in i.d.R. Deine Daten nicht ungeschützt durch einen fremden Router leiten, dann verbindest Du Dich per VPN nach Hause und gehst von dort ins Netz – das halte ich jetzt für nicht so außergewöhnlich und ist auf dem Handy das einzige VPN das ich nutze.

    Zusätzlich hat man bei sich in der Wohnung/dem Haus auch Geräte, die nur im Heimnetz kommunizieren können und deren Verbindung nach draußen ins Internet man im Router geblockt hat, z.B. irgendwelche Steuerungshardware oder Kameras, über das VPN bist du im lokalen Netz und kannst dort die Daten abrufen oder Einstellungen vornehmen.

    Für das angesprochene Verschleiern der IP, braucht man nicht zwangsweise eine VPN Verbindung. Fürs Umgehen von GeoBlocking reicht auch ein normaler Proxy in dem entsprechenden Land, da muß man keinen Verschlüsselungs– und Konfigurationsoverhead einführen. Zumindest nehme ich zuerst SmartDNSProxy und erst wenn das nicht reicht, eine VPN Verbindung. SmartDNSProxy läßt sich als DNS Server in so gut wie jedem Gerät eintragen und erfordert dann keine zusätzliche Software.

    Und wer ein VPN aus anderen Gründen „braucht“, wird sich sicher in den einschlägigen Portalen nach Empfehlungen umsehen, da es dort primär um Sicherheit vor Strafverfolgung geht, da will man sich nicht auf die Marketingaussagen der VPN-Anbiter verlasen.

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