
Im Grunde war die SocialAPI aber eben eine Schnittstelle für spezielle Firefox-Erweiterungen. Firefox lieferte daher für soziale Netzwerke direkt vorgefertigte Bausteine für Chat-Fenster, die Sidebar und Share-Buttons mit. Die Anbieter konnten dann darüber ihre Inhalte aus dem Web ausliefern. Trotzdem hielt sich fortwährend eine Skepsis bei der Nutzerbasis des Browsers. Komplett soll die SocialAPI dabei laut Sören Hentzschel zwar nicht den Weg alles Irdischen gehen, in großen Teilen aber in den Ruhestand geschickt werden.
So entfernt Mozilla etwa die Unterstützung für Chat-Fenster, die zuletzt nur noch von Hello beansprucht wurden. Da Hello aber bald wegfällt, ergibt es zwangsweise keinen Sinn die Chat-Fenster weiter beizubehalten, ohne dass sie Verwendung finden. Auch die Sidebar-Integration wird ad acta gelegt. Jene wird aktuell auch nur von einigen versprengten SocialAPI-Erweiterungen genutzt. Mozilla hat bereits die Anbieter darüber informiert, dass die SocialAPI bald eingedampft wird. Was erhalten bleibt? Das ist die Integration der Share-Buttons, weil jene sowohl von Anbietern als auch Nutzern zumindest so stark genutzt werden, dass der Erhalt gerechtfertigt scheint.