Mozilla Firefox: Kontextuelle Identitäten im Web

Firefox Artikel LogoNeues bei Mozilla Firefox. Es gibt eine neue Funktion, die sich „Kontextuelle Identitäten im Web“ nennt. Stark eingedampft beschrieben: Mozilla will hier Identitäten trennen und es dem Nutzer zeitgleich einfacher machen, mehrere Identitäten im Netz zu nutzen, ohne dass dieser auf verschiedene Browser oder Account-Erweiterungen zurückgreifen muss. So bietet die aktuelle Firefox Nightly-Version eine Reihe von Containern. Privat, Arbeit, Shopping, Banking. Jeder dieser Container ist in einer Browser-Instanz, in einem Browserfenster nutzbar.

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Jeder Container ist getrennt nutzbar und hat dabei sein eigenes Cookie- und Cache-Set. Wer also beispielsweise deinen beruflichen Mail- oder Twitter-Account im Work-Container einrichtet, der kann zeitgleich im privaten Container den eigenen Mail- oder Twitter-Account einbinden. Login- und Cookie-technisch sind beide Tabs getrennt, zeitgleich nutzbar und farblich zu unterscheiden. Bislang ist das Ganze experimentell, man weiss nicht, ob dies in eine finale Version einfließen wird. Wer sich einlesen und den Spaß ausprobieren will, der kann im Mozilla Blog mehr darüber erfahren.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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12 Kommentare

  1. Mozilla sollte lieber ihren browser perfomance verbessern, anstat sinlose funtionen zu intrigieren.

  2. Hoffentlich kommt das Final

  3. Das wäre mal ein nettes Feature!

  4. Uh, sehr interessant! Können die gerne noch ausbauen zB für Lesezeichen Leiste.
    Mag es dass ich auf der Arbeit zugriff auf alle meine Lesezeichen usw habe. Allerdings muss man immer drauf achten womit man gerade eingeloggt ist. Das würde genau das Problem lösen.

  5. Oh ENDLICH 🙂 – Chrome vernachlässigt Profile regelrecht – Dafür ist Firefoxs stärke der Profile-Manager und bietet jetzt sogar ein richtig schönes neues Profile-Feature. So muss ich hoffentlich bald nicht mehr mehrere Profile parallel starten 🙂

    * Ja es gibt im Chrome irgendwas in der Richtung auch. Aber leider viel zu umständlich.

  6. Das wäre für mich ein echter Mehrwert, da ich bei der Arbeit als ITler für 4 Firmen Hard- und Software einkaufen muss. Die würde ich dann in 4 Container packen, mit 4 verschiedenen Farben und müsste mich nicht ständig bei ebay und anderen Webseiten ohne Rechnungsadressenauswahl aus- und einloggen.

  7. Gibt es doch schon ewig in Form der Profile, nur ohne farblicher Trennung und etwas schwieriger zum Umschalten.

  8. Sehr geil. Und dann das ganze noch um einen Paranoid-Mode erweitern, dass mit jedem neuen Tab automatisch ein neuer „Einmaluser“ mit zufällig gefaketen Werten für das Browser Fingerprinting erstellt wird.

  9. Die sinnvollste Neuerung für den Fuchs seit Monaten. Gefällt mir sehr gut. Hab schon immer seperate Profile für Facebook, Tweetdeck, Feedly und normales Surfen die ich per Kommandozeile starte.

  10. Nett.
    Und wo ist da der Unterschied oder Vorteil gegenüber den Accounts, die man in Chrome haben kann und wo man ja auch schon schnell zwischen den Benutzern wechseln kann?

    Oder holt da Firefox einfach nur auf?

  11. calabrone says:

    @Alexander Ich wusste gar nicht, dass es Accounts in Chrome gibt.

    Insgesamt aber eine sehr tolle Funktion. Das würde mir viel nerviges Rumgeklicke sparen!

  12. @calabrone
    Ja, gibt es. Schon ewig. Einfach oben rechts auf den Namen klicken und dann einen neuen Account in Chrome anlegen. Kann auch nur lokal sein, also muss nicht zwingend mit einem Google Konto verknüpft werden.

    Viel einfacher zu erreichen, als die Profile von Firefox. Das hat Mozilla echt zu lange vernachlässigt. Gut, das die jetzt aufholen.

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