
Legacy-Unterstützung bleibe laut Mozilla dennoch erhalten. Doch das Streichen von überflüssigen Flash-Inhalten verbessere für Nutzer des Browsers die Sicherheit, erhöhe die Akkulaufzeiten, beschleunige das Laden von Websites und sorge insgesamt für eine bessere Erfahrung. Firefox bringe mittlerweile von Haus aus alle wichtigen Funktionen mit, um zusätzliche Plugins im Grunde überflüssig zu machen. Die meisten Websites hätten sich mittlerweile ohnehin von Flash abgewandt, so die Organisation.
Obige Grafik veranschaulicht zusätzlich, wie die Abkehr von Flash auf großen Sites wie YouTube und Facebook die generellen Plugin-Abstürze in Mozilla Firefox nach unten geschraubt hat. Die Blockierung unnötiger Flash-Inhalte, dürfte laut Mozilla nochmals für ein Absinken der Abstürze um ca. 10 % sorgen. Zunächst wolle man aber nur einige, handverlesene Inhalte blockieren, welche definitiv leicht durch HTML-Äquivalente ersetzbar seien. Mit der Zeit werde man aber mehr und mehr Flash-Content ausschließen.
Im Verlauf des Jahres will man auch die Flash-Checks für Werbung abschalten, die aktuell Werbetreibenden ermöglichen zu erfassen, ob und wann Werbung angezeigt bzw. angesehen wurde. Ab 2017 müssen User dann bestätigen, ob sie auf einer Website noch Flash-Inhalte sehen möchten. Nur bei Zustimmung werde das Plugin dann noch aktiviert. Seine Partner unterstütze man bis dahin gerne dabei, auf HTML-Lösungen umzustellen.
Es bleibt außerdem dabei, dass Mozilla für Firefox ab März 2017 die gesamte Unterstützung für NPAPI-Inhalte streicht (bis auf Flash). Der Firefox Extended Support Release, der ebenfalls im März 2017 folgt, wird Silverlight und Java immerhin noch bis 2018 verfügbar halten. Er ist für die Nutzer empfohlen, die noch etwas Zeit für den Wechsel benötigen. Vermissen wird Flash wohl kaum jemand, nehme ich an. Die Hochphase des Plugins ist vorbei und HTML5 hat Flash einfach mittlerweile obsolet werden lassen.