Mozilla wechselt ab der kommenden Version 63 seinen bisherigen Tracking-Schutz gegen einen Content-Blocker aus. Jenes hat der Sören Hentzschel mittlerweile aufgegriffen. Die bisherigen Funktionen des Tracker-Schutzes bleiben quasi unter dem neuen Namen erhalten, werden aber erweitert. In Deutschland nennt sich der Spaß bisher übrigens blumig „Schutz vor Aktivitätenverfolgung“. Das soll eben in Zukunft nur noch eine Teilfunktion des umfangreicheren Content-Blockers darstellen.
Neu hinzustoßen soll etwa die Möglichkeit Drittanbieter-Scripts komplett zu blockieren, die länger als 5 Sekunden zum Laden benötigen. Als Nutzer soll man dabei die Wahl haben, ob man nur in privaten oder allen Fenstern den Content-Blocker beansprucht. Abschaltbar ist das Ding natürlich auch. Auch Ausnahmeregeln sind weiterhin möglich.
Mozilla arbeitet aber offenbar noch an weiteren Features, welche die Privatsphäre verbessern sollen. Das ist auch dringend notwendig, denn in diesem Bereich versucht sich aktuell auch die Konkurrenz von Vivaldi besonders zu profilieren. Bereits ab Firefox 62 soll der Tracking-Schutz prominenter in Szene gesetzt werden und über das Hauptmenü zugänglich sein. Zudem ist es möglich, alle Cookies einer Domain über die Info-Anzeige in der Adressleiste zu entfernen. Ein weiterer Schritt wird es sein, den Cookie-Zugriff für Tracker einzuschränken.