
Eigentlich wollte man schon mit Firefox 56.0 diese Migration einleiten, verschob das Procedere aber kurzfristig. Ich kann selbst bestätigen, dass ich als ehemaliger 32-bit-Nutzer unter Windows 10 nach der Installation des Updates automatisch beim 64-bit-Pendant gelandet bin. Die Veränderung wird bei euch auch greifen, wenn ihr Windows mit 64-bit und mindestens 2 GByte RAM nutzt.
Einige Nutzer sind von der Veränderung nicht ganz so begeistert: Denn die 64-bit-Version von Firefox belastet den Arbeitsspeicher auch etwas stärker als die 32-bit-Version. Falls ihr also nur die Minimalgrenze von 2 GByte RAM erreicht, kann sich das durchaus bemerkbar machen. Das dürfte allerdings im Jahr 2017 wohl nur auf einen relativ kleinen Kreis von Anwendern zutreffen. In Zeiten, in denen bereits Einstiegs-Smartphones 2 GByte Arbeitsspeicher einsetzen, liegen selbst Office-PCs in der Regel bei 4 bis 8 GByte.
Wie gesagt, schaut mal vor dem Update in die Informationen zu eurer Browserversion – dann solltet ihr die Umstellung von 32- auf 64-bit erkennen. Ob ihr im Alltag nach Aufspielen des Updates viele Unterschiede in der Leistung bemerken werdet, sei natürlich dahingestellt.