Mozilla arbeitet an einem neuen Browser für Android, das ist seit Mitte letzten Jahres kein Geheimnis mehr. Größere Pläne habe man mit Firefox für Android, so hieß es damals, nun kann man die ersten Früchte dieser Pläne schon einmal bewundern, zumindest auf Mockups.
Die erste auffällige Änderung: Menü und Adressleiste wandern nach unten. Das ergibt Sinn, bedenkt man die immer größer werdenden Smartphone-Display und die immer schlechtere Erreichbarkeit des oberen Randes bei der Smartphone-Nutzung mit nur einer Hand. Findet man bei Fenix (so wird die neue Version in Anlehnung an Phoenix genannt) nun eben unten und somit leicht erreichbar.
Auf dem Startbildschirm von Fenix wird man das Menü hingegen in der rechten oberen Ecke finden. Ebenfalls auf dem Startbildschirm: Eine Tab-Übersicht der aktuellen Sitzung sowie vorherige Sitzungen. Das ist eine ganz spannende Sache. Mozilla merkt sich beim Schließen quasi die geöffneten Tabs und fasst sie unter einer Sitzung zusammen. Öffnet man Fenix nun erneut, erhält man schnellen Zugriff auf vergangene Sitzungen.
Das kombinierte Such- und Adressfeld ist ebenfalls Bestandteil der Startseite. Tippt man jenes an, wechselt der Browser in die Vollbildansicht, die dann auch die Chronik und Suchvorschläge anzeigt. Gleichzeitig steht so eine Shortcuts für den QR-Code-Reader sowie für die Suche zur Verfügung.
Darüber hinaus wird Fenix auch die üblichen Funktionen wie Tracking-Schutz oder einen Werbeblocker bereitstellen. Das geht aus dem Issues Tracker hervor. Wann Fenix veröffentlicht werden soll, ist weiterhin unbekannt, sollte aber laut Mozilla noch dieses Jahr sein.