Leser, die lange dabei sind, wissen: wir berichten oft über kleine Tools und Helferlein. Beispielsweise Cyberduck, das FTP-und-mehr-Programm für macOS und Windows. Aus der gleichen Software-Schmiede aus der Schweiz kommt auch Mountain Duck, welches jetzt in Version 4 erschienen ist. Der Unterschied zu Cyberduck ist bei Mountain Duck die Kostenpflichtigkeit (und natürlich die Arbeitsweise).
Spricht vermutlich aber eh andere Zielgruppen an. Mit Mountain Duck können Anwender Server- und Cloud-Storage im Finder unter MacOS und im Datei-Explorer unter Windows als Festplatte mounten. Sprich: Ihr könnt Amazon S3, Nextcloud Dropbox, WebDAV, SFTP und den Google Drive in Finder und Explorer einbinden.
Version 4 fügt eine Dateihistorie mit einer detaillierten Ansicht der laufenden Übertragungen und der Historie der zuletzt bearbeiteten Dateien auf dem Computer und auf dem Server hinzu. Benutzer können ein Element auswählen, um die geänderte Datei schnell im Datei-Explorer anzuzeigen.
Die Zuweisung von Labels zu Lesezeichen ermöglicht die Gruppierung von Lesezeichen in Ordnern im Menü, wodurch die Benutzeroberfläche weiter verbessert werden soll.
Funktionen für Teams findet man auch vor. Das Sperren von Dateien verhindert Bearbeitungen durch andere während der Bearbeitung eines Dokuments. Es wurde auch die Unterstützung für das Sperren von Dateien beim Verbinden mit einem WebDAV-Server eingeführt.
Auch bei der Arbeit mit versionierten Buckets in S3 können Benutzer frühere Versionen von Dateien öffnen und rückgängig machen, so die Entwickler. 35 Euro zahlen Neukunden für Mountain Duck 4 – die neue Version ist übrigens eine kostenpflichtige Angelegenheit – bestehende Kunden erhalten je nach Kaufdatum einen Upgrade-Rabatt zwischen 40% und 100%.
