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Jene Module sollen wie Batterie-Cover die gesamten Smartphone-Rückseiten bedecken und eben einfach austauschbar sein. Spannend ist, dass Motorola sich damit wieder ein Stück weit von seinem Moto Maker entfernt, bei dem die Kunden ja vor dem Kauf eine Auswahl treffen müssen. Über die Style Mods könnten Käufer aber eben genau im Gegenteil nachträglich ihre Smartphones optisch aufpeppen.
Erste Bilder zeigen die Abdeckungen im Leder-Stil sowie im Metall-Look als auch Varianten mit Holz-Optik oder in schlichtem Schwarz. Es liegt hier die Vermutung nahe, dass Motorola seinen Moto Maker in den Hintergrund schieben möchte, um lieber nachträglich derlei Brimborium abzusetzen. Das hätte durchaus wirtschaftliche Reize: Statt einmalig über den Moto Maker ein paar Kröten zusätzlich zu verdienen, könnte man modebewussten Kunden gleich mehrere Style Mods andrehen.
Motorola selbst schweigt allerdings noch zu den vermeintlichen Style Mods, so dass es sich aktuell nur um Gerüchte handelt. Spätestens bei den Ankündigungen der neuen Motorola Moto X und Z dürften wir aber mehr erfahren.
Was ich davon halte? Ich fand den Moto Maker an sich ziemlich cool, vor allem da man damit eben mehr anstellen kann, als nur die Farbe zu verändern. Bei der Moto 360 etwa gibt es noch andere Zusatzoptionen, wie die Anpassung der Lünette. Doch musste man dafür eben direkt bei Motorola shoppen, was zu deftigen Preisaufschlägen gegenüber den Straßenpreisen im Handel geführt hat. Neu ist die Idee anpassbarer Cover allerdings nicht – die gab es schließlich für Retro-Handys schon in den 1990er-Jahren an jeder Straßenecke. Nun nennt man es halt marketingwirksam Style Mod und setzt auf unterschiedliche Materialien. Schlecht ist die Idee per se aber keinesfalls – die Umsetzung wird es entscheiden und so bleibe ich erstmal gespannt.