Die Mobiltelefone der Marke Motorola Razr sind eine Zeit lang sehr beliebte Klapphandys gewesen. Doch obwohl die Marke Razr ehemals mit an der Spitze im mobilen Markt stand, ist ihr Glanz mittlerweile verblichen. Offenbar hat man sich bei Motorola gedacht, dass man vielleicht ein paar nostalgische Käufer finden könnte, denn nun soll die Marke Razr in neuem Gewand zurückkehren: als zusammenfaltbares Smartphone.
Das Design soll wohl in eine ähnliche Richtung gehen wie beim Royole FlexPai. Allerdings soll es leider auch eine weitere Gemeinsamkeit geben, nämlich den hohen Preis. Für das nächste Motorola Razr wolle der Mutterkonzern Lenovo offenbar 1.500 US-Dollar verlangen. Wegen des hohen Preises und der innovativen Technik mit biegsamem Display wolle man auch nur 200.000 Einheiten des High-End-Smartphones produzieren, so berichtet es das Wall Street Journal.
In den USA soll das faltbare Motorola Razr wohl exklusiv über den Mobilfunkanbieter Verizon vertrieben werden. Angeblich könnte es mit dem Verkauf sogar bereits im Februar 2019 losgehen. Der finale Erscheinungszeitraum sei aber noch nicht in Stein gemeißelt. Es handelt sich dabei übrigens nicht um den ersten Versuch die einst prestigeträchtige Razr-Marke wiederzubeleben. Bereits 2011 hatte man mit dem Droid Razr einen Versuch gestartet, der aber keine nennenswerten Erfolge verbuchen konnte.
Neben Royole und Motorola soll auch Samsung für 2019 ein faltbares Smartphone planen. Letzteres soll ebenfalls so um die 1.500 US-Dollar kosten. Günstig wird die neue Flexibilität also nicht gerade.
