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Motorola razr offiziell vorgestellt: Das steckt im Klapp-Smartphone

Motorola spricht von der Neuerfindung einer Ikone. Gemeint ist die Neuauflage des razr, welches vor vielen Jahren für Furore sorgte. Motorola hat aber nicht nur einfach das razr entstaubt und neu aufgelegt, stattdessen setzt das Unternehmen, welches zu Lenovo gehört, auf ein flexibles Display, welches sich horizontal klappen lässt. Ebenso gibt es im zugeklappten Zustand ein weiteres Display.

Steven Taylor Photography

Man habe es sich zur Aufgabe gemacht zu verstehen, wie flexible Bildschirme heutige Smartphones verbessern können. Dafür habe man über 20 Prototypen entwickelt und in der Konsumentenforschung getestet. Der bereits bekannte Klappmechanismus hat sich als Favorit herauskristallisiert. Denn er löst ein derzeitiges Smartphone-Problem: die Kompaktheit. Während das Display, wie von Nutzern gewünscht, groß ausfällt, bleibt das zusammengeklappte Gerät hemdtaschentauglich.

Das razr setzt auf rostfreien Stahl und 3D Gorilla Glass und nutzt auch farblich auf die Stimmung, die das Original prägte. Man habe zudem das erste patentierte Klappscharnier konzipiert, bei dem beide Hälften ohne Abstand aufeinander aufliegen. Das soll den Vorteil haben, dass das flexible Display im geschlossenen Zustand komplett abschließt, wodurch es vor Staub und Schmutz geschützt ist. Außerdem habe man die Antennen so weiterentwickelt, dass sie innerhalb des Smartphones nur noch den halben Raum heutiger Antennen einnehmen.

Das neue motorola razr ist ab Dezember in ausgewählten Märkten Europas verfügbar. In Deutschland erfolgt der Marktstart des schwarzen Modells im ersten Halbjahr 2020. Einen Preis in Deutschland gibt es noch nicht, in den USA wird das Gerät wohl bei 1.500 Dollar liegen.

Persönliches Gefühl? Spricht bald keiner mehr von, obwohl wir schön sehen können, in welche Richtung sich die Technik bewegt.

Die genauen Spezifikationen:

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