Motorola Razr im Teardown

Motorola hat mit dem Razr im November 2019 ein eher ungewöhnliches Smartphone vorgestellt. So setzt das Gerät auf ein Design, das an ältere, zusammenklappbare Handys erinnert. Schnell kamen dann auch Berichte auf, laut denen das Smartphone wohl leider nicht so robust sei, wie der Hersteller das in Aussicht gestellt hatte. Es gab ein hin und her und nun liegt zumindest ein Teardown der beliebten Bastler von iFixit vor.

Jene bescheinigen dem Motorola Razr einen wenig schmeichelhaften Repairability Score von 1/10. Dazu sei aber gesagt, dass mittlerweile das Gros der Smartphones am unteren Ende der Skala angesiedelt ist. Warum fällt die Wertung so niedrig aus? Nun, zwar braucht man nur einen einzigen Standard-Schraubenzieher, doch das war es auch schon fast mit den guten Nachrichten. Immerhin ist der Hauptbildschirm theoretisch austauschbar.

Doch ansonsten macht viel hartnäckiger Klebstoff den Zugriff auf das Innenleben kompliziert. Wer daran denkt den bzw. vielmehr die Akkus auszuwechseln, muss das Motorola Razr ebenfalls nahezu komplett in seine Bestandteile zerlegen. Außerdem ist der Ladeanschluss direkt am Mainboard verlötet, was bei so einem Port, der unter Verschleiß leidet, ärgerlich ist.

Generell spricht man bei iFixit von seiner sehr komplexen Konstruktion. Vieles sei mit kleinen, unauffälligen Kabeln verbunden, sodass nur ein extrem behutsames Auseinandernehmen garantiere, dass keine unerwarteten Schäden auftreten.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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